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Herscheider Höhle Traditional Cache

Hidden : 6/3/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Parken bitte nur auf dem Parkplatz Schönebecke, bei N 51°12.320 E 007°43.300.

Wenn ihr bei der Hausnummer 7 angekommen seit, dann links den schmalen Weg folgen...

 

Die Schönebecker Höhle

Quelle: "Höhlen des Sauerlandes", 1966, Walter Sönnecken, S. 72

Nach einem alten Zeitungsbericht heißt es: Kalkstein wurde schon früh gegraben. Das Kalkgebirge zog sich von Herscheiderbaum über Verse, Schönebecke, Marlin, Grimminghausen bis nach Ohle hin. 1823 wurde Kalk in der Schwarzen Ahe, in Schönebecke, Verse, Alfrin, Marlin, Wellin und Sirrin gebrochen. Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts ging die Kalkbrennerei in der hiesigen Gegend ein, da sich die Steine als minderwertig erwiesen.

In einem dieser heute verlassenen Kalksteinbrüche bei Schönebecke wurde durch Sprengarbeiten 1870 eine Höhle erschlossen. Sie liegt etwa 100 Meter oberhalb der Schönebecker Schule in 35 Meter Höhe über dem Talniveau. Der Eingang fiel später zu, wurde aber im November 1927 auf der Suche nach Wasser wieder freigelegt.
Es überrascht immer wieder, dass in dem an Kalkstein so armen Gebiet um Lüdenscheid Höhlen gefunden werden, die zudem den Verhältnissen nach unerwartet räumlich groß sind. Gerade diese Höhlen, die ehemals keine Aus- oder Eingänge hatten, sind anschauliche Schulbeispiele für die erwähnte Auffaltung der Gebirge, wobei tief im Innern der Gebirge sich die Gesteine gegeneinander verschoben und gewaltige Risse und Klüfte bildeten. Solche Höhlen nennt man Spaltenhöhlen im Gegensatz zu den hauptsächlich durch Wasser erweiterten Flußhöhlen.

Ausser der Gessardthöhle sind alle anderen Höhlen um Lüdenscheid für die Vorgeschichtsforschung bisher ohne Bedeutung geblieben. Das heißt, irgendwelche Funde aus der Vor- oder Frühzeit wurden darin nicht gemacht oder sind nicht bekannt geworden. So kommt auch der Schönebecker Höhle keine geschichtliche Bedeutung zu, wie das immer berichtet wird. Die im Volke verbreitete Ansicht, dass sich im 30-jährigen Kriege die Bewohner der umliegenden Gehöfte dorthin geflüchtet hätten, was bei einigen anderen Höhlen nachweisbar ist, wird durch das Entdeckungsjahr (1870) widerlegt und ist mithin unbegründet.

Die Höhle ist besonders im vorderen Teil sehr geräumig. Einige Kriechgänge führen vom Hauptgang abzweigend tief ins Gestein. Ein anderer Gang kommt nach vielen Windungen wieder auf den Hauptgang zurück. Dieser Gang steht an seiner tiefsten Stelle unter Wasser. Während des Krieges diente die Höhle, wie auch so manche andere, als Luftschutzraum.

 

 

counterTausch fair

Additional Hints (Decrypt)

Fcbvyresbgb

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)