Hier an diesem schönen Plätzchen befand sich in den 50er und
60er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Schisprungschanze auf der
auch Legenden wie Josef “Bubi” Bradl oder Otto
Leodolter ihr Können unter Beweis stellten. Der Schanzenrekord
blieb allerdings im Dorf, fest in der Hand des Lilienfelders Erich
“Appi” Teuschl.
Doch die Schanze geriet in Vergessenheit und nur der alte
Schiedsrichterturm blieb erhalten. Er diente in den 80er Jahren den
Buben aus dem Rabenhof als geheimer Treffpunkt und
Kletterturm.
In den 90ern war nur noch ein altes rostiges Gestell übrig, dass
von der freiwilligen Feuerwehr Marktl entfernt werden musste.
Heute erinnert nichts mehr an die ehemalige Wintersportattraktion.
Wo einst aufgeregtes Treiben herrschte ist heute Ruhe
eingekehrt.
Dort, wo ein kleiner Traisner Bub und ein Marktler Mäderl damals
den Absprung der Schiflieger bewundert haben ist heute nur noch
Wald, dort, wo der Schanzenausflauf war und die Fans den Sportlern
zujubelten steht heute ihr Haus!
Ich lade euch ein, hier einen Moment zu verweilen und den
schönen Ort auf euch wirken zu lassen. Meinen lieben Rabenhof -
mein Zuhause!
Du kannst dein Cachemobil bei N 48°01.239´ E 015°36.115´
abstellen und dem rechten Weg (einfach am Schranken vorbei) folgen.
Vor den letzten Holzstößen, neben dem umzäunten
Quellenschutzgebiet, führt dich ein kleiner Weg ans Ziel.
Der Cache ist ein Petling, den ich beim PINZGAU2010 in Zell am
See aus SPORE50 (GC267RA) mitgenommen habe. Für den FTF habe ich
eine Murmel hinterlegt - für mehr war leider nicht Platz.
Achtung: Die Koordinaten können um ± 5m abweichen!