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Geologischer Garten Bürstadt EarthCache

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Nerre: Da der Park ziemlich umgekrempelt wurde, publische ich den Cache neu. So hat jeder, der ihn schon hat die Möglichkeit für einen zusätzlichen Fund, und jeder sieht den neuen toll gemachten Park! :)

Weiter gehts dann bei GC6TBTX

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Hidden : 6/11/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:



Geological gardens of Bürstadt



Geologischer Garten Bürstadt




In the beautifully arranged gardens you can find a various amout of different erratic bolders, rocks and border stones, all coming from the reagion of the geological park Odenwald - Bergstraße.

The erratic bolders show a broad spectrum of native minerals in this region. The most common ones consist of dark quarz diorite (more precisely hornblende biotit diorite) and where shaped trough sion, just like the stones in the famous Felsenmeer (means "sea of rocks", meant is a morainal) in Lautertal. But there are more morainals than just this one.

The morainal the erratic bolders came from mainly consist of quarz diorite. This crystal mineral belongs to the group of granitoides and consists of the minerals feldspar, pyroxene, hornblende and quarz. quarz diorite has been created in a depth of about 12-15 kilometers and needes about 10 million years to cool down. The stone shrinked when cooling down and became rifted. In the younger Mesozoic the Odenwald became overflown because of the rising of the sea level and has been cover in sediments.

It took until tertiary to de the covering layers of stone, being thick many kilometers. The rising of the mighty quarz diorite intrusive body was helped by the break-in of the rhine valley, 50 million years ago, and the bowing of the brims of the valley. Rifts and chasms where enlarged and became deeper, separating the stones into cuboid like blocks. These blocks where now subject to massive chemical erosion of the suptropical climate. They also ded cause of the permafrost.

The sion even reached deep lying layers of stone and lead to the decay of the stones, mainly at the brim of the larger blocks. Around those blocks erosion rubble came to rest, being a mix of pepple and clay minerals.

During the last ice age (about 12.000 years in the past) the Odenwald was in a zone of permafrost and was not covered with an icy shell. In the warmer seasons of the year the ground unfreezed and the water flushed around the rocks. Softer minerals where washed away, leaving behind rifts and chasms, in which the water froze again in the next winter.

When the border of the permafrost moved north at the end of the ice age, the blocks where driven into the valleys and started to build morainals. The kind of erosion, which gave those erratic bolders their typical look is called Wollsackverwitterung in geology.


For the hessian day 1981 the new city hall and community center where build. The surrounding gardens have been nicely redesigned. Many interessting erratic bolders have been used in the design of the park. Therefore it has been named "geological garden".

One citizen of Bürstadt collected endangered border stones at home an lend the city his collection for the redesign of the park. In the eighties they where placed in small groups througout the park with small information boards.

The oldest border stones originate back from 795, like the oldest stone called "Musa", mentioned in the codex of Lorsch. The majority of the collection comes from the 17th and 18th century.


At the coordinates of the listing you will find two information boards about the geological details of our region and the tectonical rift which formed the upper rhine valley and the surrounding mountains.

Logconditions:

- From which of the three main units of the underlying geology the most of the erratic bolders come from?

- From which of the three main units of the underlying geology the most of the border stones come from??

- When standing in front of the information boards take a look to your left. There you will find a special quarz rock. describe what makes it so special compared to the most common kind of erratic bolders in the park.

- Take a picture of you or your GPS together with a rock or erratic bolder in the park and post it in your log. Please do NOT take a foto of the special quarz rock. Groundspeak declared this an optional task.

You can log after you send me the answers without waiting for my answer. I will contact you if they are wrong.



Rifting of the later rhine valley before it broke in/Bruch des späteren Rheingrabens bevor er sich senkte

Erosion cause of permafrost/Verwitterung durch Dauerfrost

The result/Das Ergebnis




Im schön angelegten Geologischen Garten Bürstadt gibt es zahlreiche Findlinge, Felsbrocken und Grenzsteine zu sehen, die alle aus der Region des Geoparks Odenwald - Bergstraße stammen.

Die Findlinge zeigen eine breite Auswahl aus den heimischen Mineralien dieser Region. Die verbreitetesten bestehen aus dunklem Quarzdiorit (genauer ein Hornblende-Biotit-Diorit) und sind durch Verwitterung enstanden, wie z.B. die Steine im berühmten Felsenmeer im Lautertal. Aber es gibt nicht nur dieses eine.

Die Felsenmeere, aus denen die meisten Findlinge stammen, bestehen meist aus Quarzdiorit. Dieses kristalline Gestein gehört zur Gruppe der Granitoide und besteht aus den Mineralien Feldspat, Pyroxen, Hornblende und Quarz. Der in ca. 12 - 15 Kilometer Tiefe entstandene Quarzdiorit brauchte gut 10 Millionen Jahre um sich abzukühlen. Der sich abkühlende Gesteinskörper schrumpfte und riss (Klüftung). Im jüngeren Erdmittelalter wurde der Odenwald durch einen weltweiten Anstieg des Meeresspiegels überschwemmt und von Ablagerungen überdeckt.

Es dauerte bis in das Tertiär, das mehrere Kilometer starke Deckgebirge abzutragen. Das Aufsteigen dieses mächtigen Quarzdiorit-Intrusivkörpers bis an die Oberfläche wurde durch das Einbrechen des Rheingrabens vor ca. 50 Mio. Jahren und der damit einhergehenden Beugung der Grabenränder unterstützt. Risse und Klüfte im Gestein vertieften sich weiter und zerteilten schließlich das Gestein in quaderförmige Blöcke, die nun an der Oberfläche der intensiven chemischen Verwitterung des subtropischen Klimas ausgesetzt waren. Bei der Verwitterung half auch der Permafrost.

Die Verwitterung erreichte selbst tief liegendes Gestein und bewirkte die Zersetzung der Gesteinsblöcke, hauptsächlich an den Rändern. Um die Blöcke herum versammelte sich der Verwitterungsschutt, ein Gemisch aus Kies und Tonmineralien.

Während der letzten Eiszeit vor ca. 12 000 Jahren befand sich der Odenwald in einer Zone des Permafrostes und war nicht vom Eispanzer bedeckt. In den wärmeren Jahreszeiten konnte der Boden ein Stück weit auftauen und Wasser umspülte die Felsblöcke. Der Granit-Grus wurde ausgewaschen und das in den Rissen und Klüften gesammelte Wasser gefror in den Wintermonaten.

Mit dem zurückweichen der Frostgrenze am Ende der Eiszeit kamen die nun freigelegten Blöcke in Bewegung, glitten die Täler hinab und bildeten ein Felsenmeer. Der Verwitterungsprozess, der den Gesteinsblöcken ihr typisches Aussehen verleiht, wird in der Geologie als Wollsackverwitterung bezeichnet.


Zum Hessentag 1981 wurde das neue Rathaus und Bürgerhaus erbaut. Die umgebenden gärtnerischen Anlagen sind sehr großzügig gestaltet; diverse interessante Findlingssteine wurden in die Gestaltung einbezogen, daher der Name "Geologischer Garten". Ein Bürstädter Bürger, der in der freien Landschaft gefährdete Grenzsteine zu sich nach Hause genommen hatte, stellte diese umfangreiche Privatsammlung für die Anlage zur Verfügung. Hier wurden sie im Laufe der Achtziger Jahre an markanten Stellen in kleinen Gruppen nach Themen aufgestellt und mit Tafeln gut beschriftet.

Die Flursteine stammen aus zwölf der älteste ist der Stein "Musa", der 795 im Lorscher Codex bereits erwähnt wurde, die jüngsten Steine stammen aus dem 19. Jahrhundert, aus der großherzoglich-hessischen Zeit, teilweise geschmückt mit dem hessischen Löwen.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt im 17. und 18 Jahrhundert.


An den angegebenen Koordinaten befinden sich zwei Informationstafeln über die geologische Beschaffenheit unserer Region und den tektonischen Riss, der den Oberen Rheingraben und die umgebenden Gebirge formte.

Logbedingungen:

- Aus welcher der drei geologischen Haupteinheiten des Untergrundes stammen die meisten Findlinge?

- Aus welcher der drei geologischen Haupteinheiten des Untergrundes stammen die meisten Grenzsteine?

- Wenn ihr vor der Informationstafel steht schaut nach links, hier werdet ihr einen Quarzfelsen sehen. Welche Besondersheit hat dieser Felsen gegenüber den häufigsten Findlingen im Park?

- Macht ein Foto mit euch oder eurem GPS vor einem der Felsen/Findlinge und postet es in eurem Log. Bitte fotografiert NICHT den speziellen Quarzfelsen. Groundspeak hat dies zu einer optionalen Aufgabe erklärt.

Ihr könnt loggen sobald ihr die Antworten abgeschickt habt ohne auf eine Antwort zu warten. Falls etwas falsch sein sollte melde ich mich bei euch.

Additional Hints (No hints available.)