Bier hat in Ulm eine lange Tradition. Bereits 1482 erließ der Ulmer Rat eine Ordnung zur Regelung der Bierproduktion. 1668 existierten 17 Brauereien im Ulmer Raum, woraufhin die Stadt von den Brauereien verlangte, keine weiteren Gründungen zuzulassen und auswärtiges Bier mit hohen Steuern belegte.
Dieser Zustand hielt bis 1830, im Rahmen des Baus der Bundesfestung (1843 bis 1859) schossen allerdings viele weitere Brauereien aus dem Boden, so dass es zwischenzeitlich bis zu 45 gab. Viele davon überlebten allerdings nicht lange, da ihnen die nötige Kühlungstechnik zur Produktion von länger haltbaren untergärigen Bieren fehlte. Dies führte dazu, dass die Brauereien, um zu überleben, fusionieren oder wachsen mussten.
So schlossen sich 1884 die beiden Brauereien "Zum Herrenkeller" und "Zum Roten Ochsen" zur Ulmer Brauerei-Gesellschaft UBG zusammen. Im Anschluss übernahm die UBG immer weitere Brauereien, so dass sie 1907 beschloss, eine neue Großbrauerei in Söflingen zu erbauen. Raimund Singer, der bekannteste Jugendstil-Architekt der Zeit, übernahm die Planung. Das Sudhaus war damals das erste Brauereigebäude in Eisenbeton mit eisernem Dachstuhl.
2000 wurde die Ulmer Münster Brauerei, wie die UBG mittlerweile hieß, von der Memminger Brauerei aufgekauft, und anno 2002 wurde in Ulm die letzte Flasche Münster Bier abgefüllt.
Das Sudhaus steht noch heute als Wahrzeichen des Brauerviertels und besticht durch seine beeindruckende Bauweise. Im Eingangsbereich steht noch immer die Dampfmaschine, die 350 PS leistete. Durch eines der Fenster kann man das Schwungrad mit 5m Durchmesser sehen.
Um den Cache zu heben, gehe bitte zur Gedenkplakette des Fliegerangriffs 1944 an der nordöstlichen Ecke des Hauses. Zähle die Vorkommen der Vornamen. A ist die Länge des häufigsten Namens und B die Zahlrepräsentation (A=1 etc) des ersten Buchstabens dieses Namens.
Der Cache befindet sich [A*B*2-9] Meter in Richtung [B*10+A-1] Grad von den Listingkoordinaten entfernt, an einem kleinen Lost Place ;)
Nach Möglichkeit erst den Cache ausspähen und in einem unbeobachteten Moment zugreifen.