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Helvetikum am Grünten EarthCache

Hidden : 6/23/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

UPDATE 08.10.2017 Aufgrund einer Baustelle und der fehlenden Infotafel müssen die Antworten online recherchiert werden. Bis auf weiteres ist ein Foto von der Felswand zwingend erforderlich für einen Logeintrag.

Steinbruch an der Schanz

Weithin sichtbar überragt der Grünten, der "Wächter des Allgäus", den Alpenrand bei Sonthofen. Zum größten Teil besteht er aus steil stehenden Kalk- und Sandsteinen des Helvetikums, die im Steinbruch bei Burgberg zu sehen sind. Eisenerz-führende Lagen in diesen Schichten standen über Jahrhunderte an der Südseite des Berges in Abbau.

Die Gesteinsabfolge am Grünten gehört zum so genannten Helvetikum, einer Baueinheit der Alpen, die in Bayern den gesamten Alpenrand begleitet, aber nur im Allgäu großflächig verbreitet ist. Weite Bereiche nimmt sie dagegen weiter im Westen in den Schweizer Alpen ein, woher auch ihre Bezeichnung stammt. Entstanden sind die Gesteine des Helvetikums in einem Meer am Südrand der Europäischen Kontinentalplatte. Zwischen der ältesten Unterkreide vor 145 Millionen Jahren und dem Alttertiär vor 40 Millionen Jahren wurden hier unterschiedliche Sand-, Kalk- und Mergelsteine abgelagert. Vor allem die Sandsteine aus der Mittleren Kreide sind durch Glaukonit, ein Mineral, das nur in seichten Meeren entsteht, auffällig grün gefärbt. Das quarzreiche Sediment stammt vermutlich aus Böhmen und wurde durch Flüsse ins Helvetische Schelfmeer transportiert. Typisch für die Serien des Alttertiärs sind Eisenvererzungen sowie Massenvorkommen von cm-großen, schalentragenden Einzellern.

Als zu Beginn der Tertiärzeit das damalige Europa mit der Adriatisch-Afrikanischen Kontinentalplatte kollidierte, wurden die helvetischen Gesteinsschichten von ihrer Unterlage abgeschert, verfaltet und nach Norden verfrachtet. Zusammen mit den Gesteinen, die seit der Trias in den nördlichen Bereichen der Adriatisch-Afrikanischen Platte entstanden waren, stapelten sie sich in Form von mächtigen tektonischen Baueinheiten ("Decken") übereinander. So bildet das Helvetikum heute ein tektonisches Stockwerk des alpinen Deckengebirges.

Lehrbuchhaft ist im "Steinbruch an der Schanz" auf engem Raum eine große Vielfalt der Schichtenfolge des Helvetikums zu sehen. Zwei Gesteinsarten beherrschen die Abbauwand, an der undeutlich eine Sattelstruktur erkennbar ist: grünliche Sandsteine der Garschella-Formation ("Gault-Grünsandsteine") und hellgrauer Seewerkalk. Im Kern des Sattels befindet sich der Brisisandstein, ein grünlich-grauer, dickbankiger Sandstein. Darüber folgen verschiedene dunkelgrüne Sandsteine. Über dieser Serie liegt der Seewerkalk, ein sehr reiner, hellgrauer, gut gebankter Kalkstein, der vor allem aus den Überresten von planktonisch lebenden Einzellern entstanden ist.

Am Südhang des Grüntens ging über Jahrhunderte Bergbau auf schmale Eisenerzflöze in den helvetischen Serien um. Das feinkörnige, rote Erz weist eine oolithische Struktur auf und ist durch ein dichtes, tonig-kalkiges, erzhaltiges Bindemittel verkittet. Die Gewinnung von Eisenerz ist urkundlich belegt und hielt mit wechselndem Erfolg an.

Um diesen Earthcache zu loggen, beantworte mir folgende Fragen per Mail und mache ein Foto mit deinem GPS, wenn du möchtest auch von Dir auf dem Stein, wie bei meinem Musterbild mit der Schanz im Hintergrund.

 

Der Steinbruch muss nicht betreten werden.

 

 

Frage 1: Wie hoch ist der prozentuale Durchschnittsgehalt von Eisen im Erz laut Infotafel?

Frage 2 : Von wann bis wann wurde Eisenerz gewonnen?

 

Logs ohne vorherige Logfreigabe werden gelöscht!

 Bengelchens Musterbild

 

 

 

Quarry on the Schanz



Visible from far surpasses the Grünten, the "guardian of the Allgäu region," the edge of the Alps in Sonthofen.
For the most part it consists of steeply dipping limestone and sandstone of the Helvetikum, which can be seen in the quarry at Castle Hill. Ore-leading positions in these classes were for centuries on the south side of the mountain in degradation.

The rock sequence at Grünten belongs to the so-called Helvetic, a structural unit of the Alps, accompanied the Bavarian Alps, the entire border, but only in the Allgäu has spread extensively. Many areas, however it takes one to the west in the Swiss Alps, where their name comes from. The result are the rocks of the Helvetikum in a sea on the southern edge of the European continental plate. Between the oldest Cretaceous 145 million years ago and the Lower Tertiary 40 million years ago here different sand, limestone, marl stones were deposited. In particular, the sandstones from the Middle Cretaceous are characterized by glauconite, a mineral which is produced only in shallow seas, striking green. The quartz-rich sediment is probably from Bohemia and was transported by rivers into Helvetic shelf sea. Typical of the series of the Paleogene are Eisenvererzungen and mass occurrence of cm-sized, single-shelled.

As collided at the beginning of the Tertiary period the then Europe with the Adriatic-African continental plate, the Helvetic layers of rock sheared off from its base, folded and shipped north. Together with the rocks that had arisen since the Triassic in the northern areas of the Adriatic-African plate, they piled up in the form of powerful tectonic units ("ceilings") of each other. Thus, the Helvetic now forms a tectonic floor of the Alpine mountains.

Textbook detention should be seen in "quarry on the Schanz" on a small area a wide variety of series of layers of Helvetikum. Two rock types dominate the degradation wall on which is a semi-obscure structure visible: the greenish sandstones Garschella Formation ("Gault-green sandstones") and light gray Seewerkalk. At the core of the saddle is the Brisisandstein, a greenish-gray, fairly dense sandstone. It followed several dark-green sandstones. About this series is the Seewerkalk, a very pure, light gray, well-banked limestone, formed mainly from the remains of planktonic protozoa.

 
On the southern slope of Grünten was for centuries the mining industry to narrow Eisenerzflöze into Helvetic the series. The fine-grained, red oolitic ore has a structure and is cemented by a dense, clayey-calcareous, ore-rich binder. The extraction of iron ore is documented and kept on with varying success.


To log this cache, I will answer the following questions by mail and take a picture with your GPS, if you want true of you on the stone, as in my sample image with the entrenchment in the background.

The quarry must not be entered.


Question 1: What is the average percentage content of iron in the ore, according to information panel?


Question 2: From when to when iron ore was won?


Logs without the prior log release will be deleted!

Additional Hints (Decrypt)

01.10.2017 Hcqngr Qvr Nagjbegra mh qra Sentra züffra mhe Mrvg jrtra rvare Onhfgryyr bayvar erpurepuvreg jreqra! *Rva Sbgb iba qre Sryfjnaq vfg mjvatraq resbeqreyvpu!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)