Im Juli 1961 war ein alter Schäfer aus Franken mit seiner Herde
auf die Hohe Geba gekommen.
Wegen ihren saftigen Wiesen war die "Hohe Löhr" auf der "Hohen
Geba" schon damals ein beliebtes Weidegebiet, das oft von Schäfern
aus Nah und Fern besucht wurde.
Der fränkische Schäfer kam jedes Jahr hier vorbei - mit seiner
ganzen Schafherde, zwei Ziegen und seinem Hund. Damals war es
üblich, an bestimmten Punkten ein paar Habseligkeiten zu
verstecken, die dann beim nächsten Besuch nicht wieder mitgebracht
werden mussten.
Nach einigen Wochen auf der Hohen Geba zog der Schäfer weiter
auf die Hohe Rhön bei Oberelsbach.
Er ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er die Kiste, die
er auf der Hohen Geba für seinen nächsten Besuch versteckt hatte,
viele Jahre nicht wieder erreichen würde können.Wenige Wochen nach
seinem Besuch wurde nämlich die innerdeutsche Grenze errichtet, die
Thüringen von Bayern aus unerreichbar machte.
Die Grenzöffnung erlebte der alte Schäfer leider nicht mehr. Zu
seinen Lebzeiten war auch nicht abzusehen, dass es jemals eine
Wiedervereinigung geben würde. Und so liegt der Schatz des Schäfers
bis zum heutigen Tag irgendwo auf der Hohen Geba versteckt. Viele
Jahre lang bewachte ihn die Russische Armee (natürlich ohne es zu
wissen).
Wenn du den Schatz des Schäfers finden willst, musst du
dem Schäferweg folgen und die Antworten auf sieben Fragen
finden!
Zum Cache:
- Es handelt sich um einen Wander-Multicache von ca. 5km Länge.
Der Rundweg verläuft teils auf Schotter-, teils auf Wiesenwegen,
ein kurzes Stück ist geteert.
Ausgangspunkt ist die Stage 1 bei Oberkatz. Hier kann man auch
parken.
- Die Koordinaten sind z.T. nicht auf den Meter genau, was aber
kein Problem darstellt, da alle Stationen direkt am Schäferweg
liegen. Dieser ist mit einem Schaf gekennzeichnet, eine Karte zum
Rundweg ist im Infozentrum auf der Hohen Geba erhältlich.
- Wer von der Hohen Geba aus starten möchte, kann auch bei Stage
4 einsteigen, hat dann aber mehr Wegstrecke (ca. 2km einfach
zusätzlich).
- Der Weg ist auch für Fahrradfahrer (nicht Rennrad) geeignet,
mit Autos/Quads/Motorrädern darf er nicht befahren werden.
- Die Final-Location ist dann als Beinahe-Drive-In bequem mit dem
Auto zu erreichen.
Hier die Fragen zu den Stages 1-7:
- Wie lautet das Kennwort für die Erlebnis-Sammelkarte? (Anzahl
aller Buchstaben der Blume = A)
- Welche gelbblühenden Blumen sind typische Vertreter der
Kalkflachmoore? (Anzahl der Buchstaben der gesuchten Blume =
B)
- In welchem Jahr fand das Ereignis statt, das dem Rhönschaf zu
großer Bekanntheit verhalf? (zweistellige Quersumme der Jahreszahl
= C)
- Wie viele Schafe sind auf dem Foto? (genaue Zahl, zweistellige
Quersumme = D)
- Welcher Berg liegt ziemlich genau in südlicher Richtung?
(Anzahl Buchstaben = E)
- Wer sind hier die hauptamtlichen Landschaftspfleger? (Mehrzahl,
Anzahl Buchstaben = F)
- Wie viele Gefäßpflanzenarten wurden am Schaf nachgewiesen?
(dreistellige Zahl = G)
Final:
N 50.35 (A+B+C+2) * 12 + 15
E010.16 (D+E+F+G) * 2 - 47
Der Schäfer war sehr sorgfältig. Um an den Inhalt seiner Kiste
zu kommen, brauchst du noch folgenden Code:
A+B+C+D+E+F+G+5
Wir wünschen viel Spaß bei der Suche nach dem Schatz des
Schäfers!
spirou & @webby wildchicken.net

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf
geochecker.com überprüfen.
Geochecker.com.
Update 26.6.
Technisch bedingt liegt das Final nicht direkt am Rundweg, ist aber
mit dem Auto als Fast-Drive-In schnell zu erreichen. Zu den
Hintergründen gibts eine Note im Listing.
Viel Spaß!