Beute machen am Beuthenteich
Beuthenteich Cache.
Mitbringen solltet Ihr Gute Laune, schönes Wetter und einen
Spiegel. Es handelt sich um einen Multi über ca: 2,5km (ab Station
1) wobei dieser so 1-3 Stunden dennoch in Anspruch nehmen kann.
Dieser führt euch durch ein Landschaftsschutzgebiet. Es muss nichts
gegraben oder durchwühlt werden. Alle Stationen sind
eindeutig.
Am Final könnte eine CHH behilflich sein welche Ihr unweit
finden werdet. Alle Stationen bitte sorgfältig behandeln. Am besten
ist dieser zu Fuß zu meistern. Mit den Fahrrad nur bis 1 dann eher
schieben oder stehen lassen. Auf den Rückweg kann dieses
mitgenommen werden. Leider ist kein Rundweg daraus geworden.
Kleines Rätsel für den Rückweg findet Ihr im Cache.
Einfach mitmachen und nichts gewinnen.
Zur Geschichte des Beuthenteiches...
Ursprünglich waren es zwei Teiche, zwei dicht nebeneinander
liegende Schafteiche. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts erhöhten drei
Thierfelder Fronbauern, die Anlieger waren, den Teichdamm, um den
Wasserspiegel zu heben, so dass sich die zwei ursprünglichen Teiche
vereinigten. Das Abwasser sollte durch einen langen Graben über die
Höhe der Lichtensteiner Straße bei dem sogenannten Zigeunergrund
ins Tal des Thierfelder Baches geleitet werden, um dort eine Mühle
zu treiben, welche die Bauern errichten wollten. Solange nämlich
die Bauern keine eigene Mühle mit eigenem Recht betrieben, waren
sie gezwungen, ihr Getreide in den Mühlen ihrer Fronherren zu
mahlen, die ja das Recht über alle Mühlen für sich allein in
Anspruch nahmen. Den betreffenden drei Bauern war von ihrer
Herrschaft, den Fürsten von Schönburg-Hartenstein, weil sie gewisse
Frondienste verweigert hatten, das Mahlen in der herrschaftlichen
Mühle verboten worden. Die drückende Fronlast erlaubte ihnen, ihren
Plan, sich dem feudalen Mühlrecht zu widersetzen, nur im Winter
auszuführen. Diese harte Arbeit, welche sich schon über mehrere
Winter hingezogen hatte, mussten sie schließlich als miss- glückt
aufgeben, denn sie stellten fest, dass nachdem der Graben schon
über einen Kilometer lang war, der schiefrige Boden alles Wasser
aufsaugte. Dazu kam noch, das zwei von den Bauern der Härte der
winterlichen Arbeit erlagen. Sie starben an einer Lungenentzündung.
Der Graben ist inzwischen von ihren Nachkommen wieder aufgefüllt
worden. Nur an einer Stelle, in einem Birkenwäldchen, nahe dem
Beuthenteich, ist noch ein Stück zu sehen. Zu diesem mutigen
revolutionären Unternehmen waren die Bauern wahrscheinlich durch
die französische Revolution, deren Wellen bis in unser Erzgebirge
schlugen, angeregt worden. Nach dem Tode der Bauern fiel der Teich
an die Fürsten von Schönburg, die ihn zur Fischzucht benutzten und
später verkauften. Wassermangel im Trinkwassereinzugsgebiet des
Beuthenbachgeländes veranlasste die Wasserwirtschaft von
Lugau-Oelsnitz nach dem zweiten Weltkrieg, den Beuthenteich als
Wasserreservoir für trockene Sommer zu einem kleinen Stausee
auszubauen. Es war damals ein mutiges und auch kostspieliges
Unternehmen und zeugt von starkem Aufbauwillen unseres werktätigen
Volkes nach der Zerschlagung des Hitlerregimes 1945. Die Damm-Mauer
ist 400 Meter lang und erinnert fast an eine Talsperre.
Viel Spass bei der Suche wünscht Euch der Beuthaner.

Parken kann mann im Dorf, N50°39.905 E012°43.262 (1,3 km bis St.
1) oder N50°4o.077 E012°43.040 (0,9 km bis St.1)
Landschaftsschutzgebiet. Das fahren mit den Auto bis an die erste
Station ist zwar möglich, aber verboten.