Zur Geschichte:
Chammünster ist ein Stadtteil der Kreisstadt Cham. Der Ort nahm im
Mittelalter eine wichtige Rolle bei der Christianisierung des
Bayerischen Waldes und des böhmischen Grenzgebietes ein.
740 schenkt Herzog Tassilo III von Bayern den Benediktinern vom
Kloster St. Emmeram in Regensburg Land in der Mark Chamb. Diese
errichten eine Zelle als Missionsstützpunkt für das böhmische
Grenzgebiet. Um das Jahr 910 wird die Zelle wahrscheinlich von den
Ungarn zerstört. 975 wird in Folge der Trennung von Bischofsstuhl
und Kloster St. Emmeram durch Wolfgang von Regensburg die Zelle
Chammünster zugeteilt. Chammünster wird zur Urpfarrei des oberen
Bayerischen Waldes. Im 14. Jahrhundert wird der Pfarrsitz in die
Stadt Cham verlegt; die Siedlung entwickelt sich unabhängig davon
weiter. Nach dem Hoftagebuch von 1760 zählt die Gemeinde
Anwesenvund nennt darunter Taverne, Taschner, Hufschmied, Bäcker
und Metzger. Als im Zuge des Verwaltungsreform im Königreich Bayern
Steuerdistrikte eingeführt werden, wird 1808/1809 der
Steuerdistrikt Chammünster aus den Gemeinden Chammünster mit
Lamberg, Chameregg, Herwalting mit Steinklammer, Hof, Prüdensdorf,
Schlondorf, Staning und Wölsting mit Walmering gebildet. Bei der
Gemeindebildung nach dem Gemeindeedikt von 1818 wurde Chammünster
als landgerichtsunmittelbar eingestuft. 1978 erfolgte die
Eingliederung in die Stadt Cham. 1989 wird Chammünster wieder Sitz
eines katholischen Pfarramtes.
Pfarrkirche Chammünster:
Die dreischiffige Pseudobasilika wurde im 15. Jahrhundert unter
Einbeziehung von Turm und Chor des frühgotischen Vorgängerbaus
errichtet. Die zwei Türme der Pfarrkirche sind auf dem Wappen des
Landkreises Cham abgebildet.
Bedeutsam sind die Fragmente der Fresken aus der Erbauungszeit, die
1912 freigelegt werden konnten. Es handelt sich dabei um die
Darstellung der Legende von den drei Lebenden und drei Toten
Königen, die Wappen der Chamerauer und Göttlinger sowie einer
Schutzmantelmadonna. Erwähnenswert sind die beiden romanischen
Taufbecken und die Sandsteinkanzel aus dem 15. Jahrhundert.
Chammünster war im Mittelalter bis in die Neuzeit hinein eine
beliebte Begräbnisstätte des regionalen Adels und der Chamer
Bürgerschaft. Es haben sich in etwa 100 Grabplatten, Epitaphien und
Totenschilde erhalten, viele davon aus dem 14. und 15.
Jahrhundert.
Im Friedhof um die Kirche und in der Pfarrkirche sind zudem
zahlreiche schmiedeeiserne Kreuze aus der Barockzeit bis ins
Biedermeier zu sehen. Geläufig ist auch die Bezeichnung
Marienmünster, die wohl auf die ursprüngliche Benediktiner-Zelle
verweist.
St.-Anna-Kapelle:
Die St-Anna-Kapelle wurde in der Zeit zwischen 1367 und 1393 als
Grablege für die Ritter von Chamerau erbaut. Die gotische Anlage
wurde im 18. Jahrhundert verändert. Bei den Renovierungsarbeiten
Ende der 1980er Jahre wurde von der gotischen Ausmalung ein
Apostelkreuz freigelegt. Die Kapelle dient auch als Museum und
beherbergt u. a. die älteste Glocke (13. Jahrhundert) in der
Diözese Regensburg, Eine karolingische Säule, Architekturfragmente
der zerstörten Katharinen-Kapelle und eine Sammlung
schmiedeeiserner Grabkreuze.
Als absolutes Unikat unter Experten gilt das gezeigte
manieristische Kreuz.
Karner - Gebeinhaus auf dem Friedhof von
Chammünster:
Das moderne Leichenhaus auf dem Friedhof wurde über den Gewölben
der ehemaligen St.-Katharinen-Kapelle errichtet. Das Obergeschoss
des aus der Romanik stammenden Gebäudes wurde im 16. Jahrhundert
von den Calvinisten zerstört. In den Gewölben befinden sich sauber
aufgeschichtet eine nicht bekannte Anzahl von Knochen und etwa 5000
Schädel aus dem Mittelalter.
Es ist in weitem Umfeld der einzige Karner, in dem sich noch
menschliche Knochen befinden.
Biendl-Haus:
Das älteste profane Gebäude in Chammünster würde im 17. Jahrhundert
unter Einbeziehung spätgotischer Bausubstanz errichtet. Die Sage
will, dass Steine aus der nahegelegenen Burgruine Chameregg
verwendet wurden. Der zweigeschossige Satteldachbau zeigt mit
seinem Fachwerkgiebel egerländischen Einfluss.
Die Startkoordinaten sind bei disem Multi erstmal fiktiv. Start
ist mit Google Earth.
Station 1 (Google Earth): N49 12.662 E012 41.694
(Chammünster)
In Bayern ist es Brauch das am 30. April oder 1. Mai ein
geschmückter Baum am Dorfplatz aufgestellt wird. Auch die Bürger
von Chammünster taten dies und brachten auch noch einige Holztafeln
an Ihrem Maibaum an.
Wieviele Tafeln befinden sich am Baum?
1 Ziffer = A
2 Ziffer = B
Station 2:
Am Tag fallen wir gar nicht so sehr auf, doch am Abend erhellen wir
die Nacht.
Wieviele von uns stehen und hängen im Radius von ca. 60m um die
Kirche? Gesucht wird nur die Anzahl der gleichen Art von
....!
Quersumme der Anzahl + 1 = C
Station 3:
"Das Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles
zurück" heißt es auf der einen Seite des nächsten
Objekts.
Was steht auf der gegenüberliegenden Seite geschrieben?
Zählt die Buchstaben, Vom Ergebnis die erste Ziffer = D
Station 4 (unmittelbar bei Station
3):
Ortskunde! subtrahieren!
Berggasthof Ödenturm ??? m
- Metzgerei Hunger ??? m
-
Sportplatz
??? m
- Brauerei Hintereder ??? m
- Bäckerei
Weiß
??? m
=
Ergebnis
??? m
Ergebnis:
1 Ziffer = E
2 Ziffer = F
Station 5:
Wahrscheinlich sitzt ihr grad um zu rechnen…dann liefert
euch die Wetterfahne die von hier zu sehen ist die letzte
Ziffer.
Zweite Ziffer der Jahreszahl = G
Jetzt noch die Ziffern einsetzen und ihr erhaltet die
Finalkoordinaten: N 49° A B . B E
F E 012° D A . C F G
Weit entfernt liegt der Cache zwar nicht, aber trotzdem
vielleicht das Auto, Rad oder mit welchem Fortbewegungsmittel ihr
unterwegs seid, nehmen. Parken am Final gut möglich!
Kontrolle: A+B+C+D+E+F+G = 30!
ACHTUNG, kein Stift im Cache