In den Zeiten, als man noch
dörfliche Gemeinschaften kannte, blieb es nicht aus, dass man Leute
aus anderen Ortschaften ein bisschen necken wollte.
Das war besonders im Wirtshaus eine beliebte Beschäftigung. Trieb
man es zu bunt, musste man riskieren, eine handfeste Abreibung zu
bekommen.
Manchmal wurden Raufereien nur durch das Zurufen von Spitznamen
geradezu provoziert. Reime und Schnaderhüpferl wurden auch gerne
von den Kirchweihbuben
bei der Kirchweih oder beim Tanz um den Kirchweihbaum
gesungen.
Zuweilen bezogen
sich die Spitznamen auf Begebenheiten in einer bestimmten
Ortschaft, oft waren auch landwirtschaftliche Bedingungen wie
Bodenbeschaffenheit,
bestimmte Produkte oder eben nur eine Besonderheit der Grund für
den „Spitznamen“.
So auch in
Kipfenberg...doch seht selbst...