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Gotteskoogsee

A cache by Hotzenplotz09 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 06/25/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Leben aus dem Wasser



Der Gotteskoog ist mit 10.400 Hektar der größte Koog Nordfrieslands. 300 Jahre dauerte der Kampf gegen das Meer, noch länger sogar der gegen die Fluten des Himmels. Der Gotteskoog ist also ein dem Wasser wahrhaft abgerungenes Stück Land.

Um 1500 gab es hier nur Halligen. Der Koog hat sein Gesicht verändert und präsentiert sich heute als reiche Kulturlandschaft fast ohne Wasserflächen. Generationen von Deichbauern haben sie geschaffen, die moderne Technik erhält sie. Wo früher noch Boote segelten, fährt man heute auf befestigten Straßen, wo einmal Pferde durch das Wasser zu ihren Weideplätzen getrieben wurden, finden wir nun Anpflanzungen. Im tiefen Herzen des Kooges liegt der Gotteskoogsee. Hier ist der ursprünglich amphibische, herbe Charakter des Gotteskooges wieder zu erahnen.

Während der Saalekaltzeit bildete sich eine Senke zwischen zwei Altmoränen, der heutigen Geest im Osten und den Geestkerninseln im Westen, die sich in der folgenden Eem-Warmzeit mit Wasser füllte. In der Weichseleiszeit blieb Nordfriesland eisfrei, doch die Schmelzwasserströme bedeckten die Gegend des Gotteskooges mit Schotter und Sand. Nach den Eiszeiten war das Gebiet durch die heutige Wiedingharde vom Meer angeschnitten, so dass sich hier statt Marsch Bruchwälder und Moore entwickelten. Das Temperaturoptimum der Römerzeit ließ den Meeresspiegel steigen. Die Landschaft wurde bis auf wenige Reste überflutet und die Wälder verschwanden. Noch heute stößt man nur wenige Meter unter der Oberfläche auf vom Moorboden konservierte Baumstämme. Als das Land wieder trocken fiel, sackte der torfige Boden ab, so dass das Gebiet des heutigen Gotteskoog an der tiefsten Stelle der nordfriesischen Marsch liegt.

Im Mittelalter bestand das nordfriesische Marschland aus von Prielen getrennten Inseln. Mit Warften schützten sich die Menschen vor der Flut. Dämme verbanden einzelne Inseln mit dem Festland. Das Gebiet des heutigen Gotteskoog enthielt auch damals große Binnengewässer, unterschied sich aber sonst wenig von den Nachbarn. Das änderte sich durch die erste große Mandränke 1362: Wattströme bahnten sich ihren Weg rund um die etwas höher liegenden Wiedingharde. Östlich davon bis zum Geestrand blieben nur Halligen über. Durch die starke Strömung der die Wiedingharde umfließenden Wattströme bildete sich in den folgenden Jahrhunderten nur wenig Anwachs.

Zum Schutz gegen das Meer umgaben die Wiedingharder ihr Land bis 1465 mit einem Ringdeich und versuchten erneut, Dämme zum Festland zu errichten. 1506 befahl Herzog Friedrich an der Stelle des Deichs des heutigen Brunottenkoogs eine Abdämmung des Brunsoddentiefs. Die 1511 begonnenen und fast abgeschlossenen Arbeiten scheiterten 1513. Nach Friedrichs Tod wurden die Herzogtümer unter seinen Söhnen geteilt. Nun unterstanden die Harden, die sich für die Deichbauarbeiten zusammentun mussten, verschiedenen Herrschern, was die Zusammenarbeit weiter erschwerte.

Trotzdem begann Herzog Johann, dem das Amt Tondern mit Böking- und Wiedingharde unterstand, 1553 mit der Planung für einen Deich, der sowohl seine Residenzstadt als auch die Marschländer sichern sollte. Zu diesem Zeit war Tondern nur durch einen Sommerdeich geschützt. Nachdem die jeweiligen Pflichten, Lasten und daraus entstehenden Privilegien der Harden vertraglich festgelegt waren, begann das Großprojekt mit dem Bau eines Deiches von Hoyer nach Ruttebüll und der Abdämmung der Wiedau. Dieser Deich wurde bis zur Geest bei Grellsbüll fortgeführt. 1556 gelangen so die Eindeichung des Hoyerkoogs, des Mögeltondernkoogs, des Tondernkoogs sowie des Ubergkoogs, der früher auch Alter Gotteskoog genannt wurde.

1563 gelang innerhalb eines Jahres die Abdämmung der südlichen Tiefen, die 10 km lange Deichlinie bis nach Niebüll kostete weitere drei Jahre, wobei mehrere kleine Halligen mit einbezogen wurden. 1566 gelang sowohl im Süden als auch im Norden der Deichschluss. Die Wiedau wurde nun durch ein Schleusensystem zwischen Ruttebüll und Rosenkranz geleitet. Tondern hatte zwar seinen direkten Seeanschluss verloren, jedoch Sicherheit gewonnen. Mit in den Gotteskoog einbezogen wurden die Dörfer Neukirchen und das auf einer Geestinsel gelegene Aventoft. Den neuen Koog, "so man im namen Gades" angefangen und vollendet hatte, nannte man Gotteskoog.


Um diesen Earthcache zu loggen

Sende mir bitte per mail die Antworten auf folgende Fragen:

1.) In welchem Jahr erfolgte die Eindeichung der Marschinsel Wiedingharde ("Goldener Ring"), dem heutigen Wiedingharder Alten Koog?

2.) Wie hießen die beiden holländischen Deichbaumeister, die 1622 einen ersten intensiven Versuch der Trockenlegung des Kooges unternahmen?

Gehe zur Koordinate N 54°50.548 E 008°47.825 mache bitte ein Bild von dir und/oder deinem GPS. Hänge dieses Bild nach der Logerlaubnis an deinen Eintrag.

Vor dem Hügel mit dem Informationszentrum geht der Weg Richtung Norden. Um die Vegetation zu schonen, bleibt bitte auf den Wegen.

Viel Spaß




Life out of the water



The Gotteskoog with 10 400 hectares of the largest enclosed land north of Friesland. The fighting lasted for 300 years against the sea, even longer even against the floods of heaven. The Gotteskoog the water is thus a truly wrested land.
In 1500 there were only islets. The enclosed land has changed its face and is today a rich cultural landscape with almost no water. Generations of farmers have created it dike, modern technology, they receives. Where earlier boats have sailed, you ride today on paved roads where horses were once driven through the water to their pastures, we find plantings. In the deep heart of the enclosed land is the Gotteskoogsee. Here the initial amphibious, tart character of Gotteskooges is to guess again.
During the Saalekaltzeit a valley formed between two Altmoränen, now in the east and the Geest Geest core islands in the West who filled in the following Eemian with water. In the Vistula Ice Age, North Friesland remained free of ice, but the meltwater streams of the area covered with gravel and sand Gotteskooges. After the Ice Age the area was by today's Wiedingharde raised from the sea, so that developed here instead of marching swamp forests and bogs. The temperature optimum of the Roman period was to increase the sea level. The landscape was flooded up to a few radicals, and vanished forests. Even today one encounters only a few feet below the surface of the bog preserved tree trunks. When the country was dry again, the peaty soil sagged down so that the area now known Gotteskoog at the lowest point of the North Frisian march.
In the Middle Ages was the North Frisian marshes from tidal creeks separate islands. With mounds to protect the people from the flood. Dams associated individual islands to the mainland. The territory of present-day Gotteskoog also contained large inland waters at that time, but otherwise differed little from the neighbors. That changed by the first major Mandränke 1362: Watt currents forced their way around the slightly more elevated Wiedingharde. To the east to the edge Geest remained only on islets. The strong current of the runaround Wiedingharde Watt flows formed in the following centuries, but little Anwachs.
For protection against the sea surrounding the Wiedingharde her country until 1465 with a ring dike, and tried again to build dams to the mainland. 1506 Duke Friedrich ordered at the site of the dyke of today Brunottenkoogs a dam of Brunsoddentiefs. The 1511 began and nearly completed work failed 1513th After Frederick's death the duchy was divided among his sons. Now the subordinate Harden who agree to the dike construction work had to various rulers, which has hampered the cooperation.
Nevertheless, Duke Johann began, the Office was under the Tondern with Böking and Wiedingharde, 1553 with planning for a dam that would both save his town of residence and the marshlands. At that time was Tondern protected only by a summer dike. After the respective obligations, burdens and privileges of the resulting Harden were fixed in the contract, the project began with the construction of a dike from Hoyer to Ruttebüll and the dam of Wiedau. This dike was continued until at Geest Grellsbüll. 1 556 then reach the reclamation of Hoyerkoogs, the Mögeltondernkoogs, the Tondernkoogs and the Ubergkoogs, which was formerly also called Gotteskoog age.
1563 succeeded within a year, the dam of the southern downs, the 10 km long dyke up to Niebüll cost a further three years, with several small islets were also included. 1566 succeeded in both the south and the north end of the dike. The Wiedau was then passed through a lock system between Ruttebüll and rosary. Tondern had indeed lost its direct Seeanschluss, but security won. Involved in the Gotteskoog were the villages of Neukirchen and situated on an island Aventoft Geest. The new land, "it was in the name Gades" started and completed, had called Gotteskoog.

To log this cache
Send me by mail the answers to the following questions:
1) In what year was the reclamation of the marsh island Wiedingharde ("Golden Ring"), today Wiedingharde Old Koog?
2) What were the names of the two champions Holland dike construction, which in 1622 undertook an intensive first attempt of the drainage of enclosed land?
Go to coordinates N 54 ° 50 548 E 008 ° 47 825 please make a picture of you and / or your GPS. Slopes of this picture after the log permission to your entry.
Before the hill with the Information Centre is the way to the north. To protect the vegetation, please remain on the trails.
Have fun




Livet ud af vandet


Den Gotteskoog med 10 400 ha af de største lukkede land nord for Friesland. Kampene varede i 300 år mod havet og sågar længere, selv mod oversvømmelserne i himlen. Den Gotteskoog vandet er således en virkelig vristede jord.
I 1500 var der kun holme. Vedlagte land har ændret sit ansigt og er i dag et rigt kulturlandskab med næsten ingen vand. Generationer af landmænd har skabt det diget, moderne teknologi, de modtager. Hvor tidligere både har sejlet, du ride i dag på asfalterede veje, hvor heste var engang kørt igennem vandet til deres græsgange, vi finder beplantninger. I de dybe hjertet af det medfølgende jord er Gotteskoogsee. Her den første amfibie, tærte karakter Gotteskooges er at gætte igen.
Under Saalekaltzeit en dal dannet mellem to Altmoränen, nu i øst og Geest Geest centrale øer i Vesten som udfyldte i de følgende Eem med vand. I Vistula Ice Age, forblev Nordfriesland isfrit, men smeltevand streams af området er dækket med grus og sand Gotteskooges. Efter Ice Age var området ved dagens Vidding Herred rejst fra havet, så her udviklede i stedet for at marchere sump skove og moser. Temperaturen optimale for den romerske periode var at øge havets overflade. Landskabet blev oversvømmet op til et par radikale og forsvandt skove. Selv i dag møder man kun et par meter under overfladen af mosen bevarede træstammer. Da landet var tørre igen, Tørvebund sank ned, så området nu er kendt Gotteskoog på det laveste punkt i den nordfrisiske march.
I middelalderen var den nordfrisiske marsk fra tidevand creeks separate øer. Med Mounds for at beskytte folk fra oversvømmelser. Dæmninger og individuelle øer til fastlandet. Det område af nutidens Gotteskoog også indeholdt store indre farvande på det tidspunkt, men ellers kun afveg lidt fra naboer. Det ændrede sig med den første store Mandränke 1362: Watt strøm tvunget deres vej rundt i lidt mere ophøjet Vidding Herred. Mod øst til kanten Geest forblev kun på holme. Den stærke strøm for runaround Vidding Herred Watt strømme dannet i de følgende århundreder, men lidt Anwachs.
Til beskyttelse mod havet, der omgiver Vidding Herred hendes land indtil 1465 med en ring diget, forsøgte og igen at bygge dæmninger til fastlandet. 1506 Herzog Friedrich bestilles på stedet af en dæmning dige i dag Brunottenkoogs af Brunsoddentiefs. De 1511 begyndte og næsten afsluttet arbejdet mislykkedes 1513th Efter Frederiks død hertugdømmet blev delt mellem hans sønner. Nu var under Harden, der er enige om at diget byggerier til forskellige herskere, som har vanskeliggjort samarbejdet.
Alligevel begyndte Duke John, var under Kontoret Tønder med Böking og Vidding Herred, 1553 med planlægning af en dæmning, der ville beskytte både sin bopæl og marskland. På det tidspunkt var Tønder kun beskyttet af en sommer diget. Efter respektive forpligtelser, byrder og privilegier af de resulterende Harden blev fastsat i kontrakten, at projektet begyndte med opførelsen af et dige fra Hoyer til Ruttebüll og dæmningen Wiedau. Dette dige blev fortsat indtil i Geest Grellsbüll. 1 556 derefter nå til genvinding af Hoyerkoogs, den Mögeltondernkoogs, den Tondernkoogs og Ubergkoogs, der tidligere var også kaldet Gotteskoog alder.
1563 lykkedes inden for et år, mor til den sydlige nedture, det 10 km lange dige op til Niebüll koste yderligere tre år, med flere små holme, også blev inkluderet. 1566 lykkedes i både syd og den nordlige ende af diget. Den Wiedau blev derefter ledes gennem en sluse system mellem Ruttebüll og rosenkrans. Tønder havde faktisk mistet sin direkte Seeanschluss, men sikkerhed vundet. Involveret i Gotteskoog var landsbyerne Neukirchen og placeret på en ø Aventoft Geest. Den nye jord, "det var i navnet Gades" startede og afsluttede, havde kaldt Gotteskoog.

For at logge denne cache
Send mig mail svar på følgende spørgsmål:
1) I hvilket år blev genindvindingen af marsk-øen Wiedingharde ("Goldener Ring"), i dag kaldet Wiedingharder Alten Koog, fuldendt?
2) Hvad var navnene på de to Hollandske digebygningsmestre, der i 1622 foretog det første intensive forsøg med dræning af kogen?
Gå til koordinaterne N 54 ° 50 548 E 008 ° 47 825, hvor du skal tage et billede af dig og/eller din GPS. Vedlæg dette billede på din log når du har fået tilladelse til at logge.
Stien til WP1 går mod nord lige inden bakken med Informationscentret. For at beskytte vegetationen, bedes du/I forblive på stien.

Have det sjovt

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