Mittelalterliches Diepental Multi-Cache
Mittelalterliches Diepental
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Beschreibung:
In der Umgebung um Diepental ist zur Ritterszeit schon so mancher Kopf gerollt!
Wollt ihr wissen wo und warum? Dann lest weiter und löst den Cache!
Diese interessante Diepental-Runde ist erstens weniger bekannt und hat zweitens zwei mittelalterliche Gebäude mit grausamer Geschichte zu bieten!!
Um diesen schnellen und einfachen Multi-Cache zu lösen müsst ihr keine Quersummen oder Quadratwurzeln ermitteln. Ihr parkt am besten auf dem allseits bekannten Diepentaler Wanderparkplatz (N51º05.755’, E007º04.125’).
Die Runde ist ca. 3 km lang und dauert eine gute Stunde.
Ein paar Hintergrundinfos:
Die Wasserburg Diepental war der Sitz eines alten bergischen Rittergeschlechts, das schon 1222 erstmals erwähnt wurde. 1580 kam die Adelsfamilie von Katterbach in ihren Besitz die bis ins 19. Jh. in Diepental Angst und Schrecken verbreitete. Der Letzte dieses Geschlechts, der 1802 verstorbene Hofrat Andreas Phillip von Katterbach, ging als Saufbold in die Annalen ein. Katterbach wurde auch durch die Novelle „Das Stiftsfräulein“ (anderer Titel: „Eine dunkle Tat“) von Levin Schücking und Annette von Droste-Hülshoff bekannt.
100 Jahre später erwarb August Halbach Gut Diepental und baute von 1902 bis 1908 die Talsperre mit Elektrizitätswerk. Auf den Ruinen der Ritterburg errichtete sein Sohn Ernst die heutige Ausfluggaststätte am See.
Bei schönem Wetter sieht man hier neben Enten , Gänsen, Schwänen auch diverse Schildkröten in der Sonne liegen.
Das Restaurant am See ist von Mittwoch – Sonntag und an Feiertagen ab 11:00 Uhr geöffnet.
Siehe www.diepental.de. Hier gibt es auch ein Freibad (echt kalt, da unbeheiztes Waldquellbad, aber ein Geheimtip!), Minigolf, Bootsverleih und einen Kiosk mit netter Bedienung.
Im Verlauf der Cachesuche kommt ihr an der „Grünscheider Mühle“ vorbei. Diese kennt man ja noch aus Stadt- und Wanderführern. Ihr Baujahr will ich hier nicht verraten, da es später abgefragt wird.
Aber die „Burg“ (Haus Grünscheid) und deren Geschichte ist nur Grünscheider Insidern bekannt: Hier stand einst die Ritterburg Grünscheid, von der nur noch ein Gebäude übrig geblieben ist. Auf der gegenüberliegenden Seite hat man beim Ausschachten für den Stall des Grünscheider Hofs Steine der Kapelle gefunden, die einst zur Burg gehörte. Haus Grünscheid wurde Mitte des 17. Jh. wahrscheinlich an der Stelle der alten verfallenen Burg erbaut.
Auf der Burg Grünscheid hauste im 14. Jh. der Raubritter Hermann von Grünscheid den man „Herm mit dem Stummel nannte“ weil er ein lahmes verkürztes Bein hatte. Unmittelbar am Rittersitz vorbei führte ein Weg, der Schloss Burg mit Köln verband. Ein Teil dieses alten Weges („Burgweg“) ist heute noch zwischen Dierath und Nagelsbaum begehbar. Diesen Weg nahmen auch viele Kaufleute. Mit seinen Knechten überfiel Hermann die Vorbeiziehenden, raubte sie aus und ermordete sie, wenn es ihm gerade gefiel. Die Toten wurden in den Keller der Burg geworfen. Diese Zeit von Angst und Schrecken in Grünscheid wurde durch einen Rachefeldzug gegen Herm beendet. Man fand den Grünscheider an einer großen Eiche hängen. Die Rächer hatten einen Nagel in den Baum geschlagen und ihn daran erhängt.Von diesem Tag an heißt die Stelle „Nagelsbaum“.
Ablauf:
Start: Wanderparkplatz Diepental N51º05.755’, E007º04.125’ (Additional Waypoint; nur von der Leverkusener Seite / Pattscheid / B232 erreichbar !)
Station 1: N51º05.847’, E007º04.122’
Dies ist die Koordinate, die ihr ans GPS senden könnt. Hier findet ihr in einer Tannengruppe den „Orientierungsplan Talsperre Diepental“. Welche 2 Ziffern stehen im Planquadrat „N7“ ?
Ziffern = AB
Station 2: N51º05.844’, E007º04.AB9’
Wegen Baumfällarbeiten muss ich hier ein Ersatzrätsel einsetzen:
3 mal 3 = ?
Ergebnis = C
An der Weg-Gabelung rechts halten. Dem kurvenreichen Weg (geht nicht Luftlinie) bis zur nächsten Station folgen.
Station 3: N51º05.952’, E007º04.76C’
Wann wurde das alte Gebäude zur Rechten gebaut?
Zweite Ziffer des Baujahrs = D (von links gezählt).
Geht weiter hoch bis zur Straße und dann in Richtung der neuen Koordinate.
Nach ca. 300m seht ihr gegenüber der Querstrasse „Imelsbach“ zur Rechten dann die oben erwähnte „Burg“ (Haus Grünscheid). Ein großes altes Fachwerkhaus mit Efeubewuchs und einer grauen Satellitenschüssel an der Straßenseite. Hier liegen vermutlich noch die Skelette im Keller.
Station 4: N51º05.762’, E007º04.D36’
Hier findet ihr das Strassennamenschild „Grünscheid“ mit zwei Hausnummern. Die beiden Nummern addieren und drei abziehen = E
Station 5: N51º05.707’, E007º04.5E0’
Hier seht ihr rechts an einem dicken Baum ein schwarzes Schild mit goldenen Buchstaben. Wieviele Buchstaben hat das Wort? Anzahl = F
In Richtung dieses Wegweisers geht’s dann auch weiter. Biegt nach der scharfen Rechtskurve links in den Pfad, bleibt oberhalb der Talsperre und geht nicht wieder runter zum See.
Und die Cache-Koordinate:
G = C - 3
H = D - 4
I = E - 7
N51º05.6FG’, E007º04.2HI’
Rückweg zum Parkplatz: Entweder steil den Berg runter oder zurück zum Pfad, dem weiter folgen bis zur Strasse und dann rechts. Die Koordinaten habt ihr ja auch noch.
Viel Spaß!!
Luca, Gabi, Dirk
Additional Hints
(Decrypt)
Uvagre Onhz
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