Murbodner Schlösserrunde III – Schloss Großlobming Traditional Cache
styrian-panther: Wird abgelöst durch den neuen Multi-Cache "Murbodner Schlösserrunde III - Großlobming 2.0"
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Murbodner Schlösserrunde III – Schloss Großlobming
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Der vorliegende Drive-in-Cache ist Teil 3 von 4 der Murbodner Schlösserrunde, die auch mit dem Fahrrad (Streckenlänge ca. 10km) gut absolviert werden kann. Auf der letzten Seite von jedem der vier Logbücher findest du einen Hinweis, der dich zum Bonuscache "Amphibienwiege Apfelberg" führt.
Murbodner Schlösserrunde I - Schloss Authal
Murbodner Schlösserrunde II - Schloss Thann
Murbodner Schlösserrunde III - Schloss Großlobming
Murbodner Schlösserrunde IV - Schloss Murhof-Hanstein
Zu Schulzeiten etwas vermuggelt!
Schloss Großlobming:
Besichtigung: nur von außen möglich
Heute beeindruckt vor allem das Gesamtkonzept des friktionsfreien Miteinanders von alter und moderner Architektur: Das österreichisch-deutsche Architektenteam Szyszkowitz + Kowalski, es gilt als wesentlicher Mitbegründer der international bekannten Grazer Schule, schuf in expressiver Sprache mit ausgeprägtem Gelände- und Kontextbezug den Anbau an die Landwirtschaftsschule (1. Preis Wettbewerb 1978, verwirklicht 1979–81) sowie westlich davon die Volksschule Großlobming 1994–96.
Ein Gut zu Lominichakimunde (Lobming) wird bereits 927 in einer Urkunde des Salzburger Erzbischofs erwähnt. Das heutige Schloss ist der Nachfolger eines Wehrbaues, der schon um 1050 existiert haben dürfte. Im 12. Jahrhundert befand sich dieser als freies Eigen im Besitz der ritterlichen Herren von Lobming. Diese scheinen 1135 mit Helmbrecht von Lobming erstmalig auf. Der 1318 urkundlich erwähnte Ernst von Lobming fiel 1322 in der Schlacht bei Mühldorf. Letzter Burgherr aus der Familie der Lobminger war Hans von Lobming. Er starb nach 1430. Die Burg wurde vom Landesfürsten eingezogen und 1450 an Wolfgang Zach verliehen. Bereits im 12. Jahrhundert existierte unterhalb der Burg ein einfacher Wirtschaftshof, der später zum Schloss ausgebaut worden war. Er war 1499 an Hans Erasmus von Saurau verkauft worden. Um die beiden Bauten auseinanderzuhalten, wurde die alte Burg Zachenschloss und der ehemalige Wehrhof Saurau’sches Schloss genannt. Das Zachenschloss verblieb bei der Familie Zach, bis es 1645 Carl Sigmund Zach an Erasmus Graf Saurau verkaufte. Danach diente es als Amthof der Herrschaft. Das untere Schloss war zur Reformationszeit ein Zentrum des Protestantismus. Die Grafen von Saurau unterhielten hier einen evangelischen Prädikanten, was zu ständigen Streitigkeiten mit dem katholischen Pfarrer von Knittelfeld führte. Beatrix Anna Gräfin Saurau verkaufte 1730 Großlobming an ihren Schwiegersohn Sigmund Graf Welserheim. Dessen Sohn Leopold veräußerte die Herrschaft 1755 an das Stift Spital am Pyhrn, von dem sie noch im gleichen Jahr Franz Josef Graf Wurmbrand erwarb. Der Wiener Baumeister Ignaz Plaschg, der seit 1777 für die Grafen Wurmbrand arbeitete, errichtete einen weitgehenden Neubau. 1827 kam Großlobming an die Familie Sessler-Herzinger. Erben des Freiherrn Viktor Felix von Sessler-Herzinger waren dessen Neffen, die Freiherren Dr. Adalbert und Hans von Wimpffen. 1979 verkaufte die Familie Wimpffen das Schloss dem Land Steiermark. Dieses restaurierte das Gebäude und errichtete bis 1981 einen modernen Anbau, der seither gemeinsam mit dem Hauptgebäude einer Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft samt Internat dient.
Der wegen seiner letzten adeligen Besitzer auch Schloss Wimpffen genannte Bau liegt im Süden von Großlobming auf einem kleinen Hügel oberhalb der Straße. Er ist von einem großen Park umgeben. Seine vier Trakte bilden im Grundriss ein regelmäßiges Viereck. An der dreigeschossigen Schauseite springt ein dominierender Mittelrisalit weit vor. Seine Attika weist auf das 19. Jahrhundert hin. An ihn schließt das moderne Schulgebäude mit einem Verbindungsgang an. Die einstigen Befestigungen wie Wehrmauern und Graben sind längst verschwunden. Der Edelsitz erhielt erst im 19. Jahrhundert durch Um- und Ausbauten sein heutiges Aussehen. Allerdings sind etliche wesentlich ältere Bauteile in ihm verbaut. Im 16. Jahrhundert bestand das Schloss nur aus einem einfachen Trakt, der an den eigentlichen Wohnturm angebaut war. Dieser war mit einem Pyramidendach, Erker und Erkertürmchen ausgestattet. Die andere Gebäudeecke wurde von einem runden Turm abgeschlossen. An den Wohnturm grenzte ein starker Torbau. Damals war die Anlage noch von Mauern und einem Graben umgeben. (Quelle: www.burgen-austria.com)
Additional Hints
(No hints available.)
Treasures
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