Turmhöhenburg Bredenol Multi-Cache
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Nicht viele wissen, dass es neben der seit Jahrzehnten abgelatschten Mendener Ruine Rodenburg einen heute unbekannten historischen Turm in derselben Zeit gab. Hier findet Ihr die noch heute in der Bodenformation erkennbaren Reste der Befestigung. Sie hatte historisch gesichert direkt etwas mit der Rodenburg zu tun.
Das ist die Ruine der ehemaligen Turmhöhenburg Bredenol, die auf heutigem Hemeraner Stadtgebiet liegt und nicht mehr so gut erhalten ist wie die Rodenburgruine. Dafür ist sie aber eines der ältesten Bauwerke im nördlichen Märkischen Kreis. Um genau zu sein, sind nur noch die Grundmauerreste eines Steinturms und die noch sehr gut erkennbare Wallanlage erhalten, also ist nicht mehr viel davon übrig.
Dennoch finde ich die Location hochinteressant und spannend, liegt sie doch ganz verborgen und vergessen im Wald auf ihrer Hügelkuppe, dem Bennokopf, ist urkundlich bis ins Jahr 1072 als „Bredenole“ nachweisbar und gehörte zum damaligen Oberhof „Pretinholo“. Merkt ihr die Verwandtschaft dieses Namens über „Bredenol(e)“ zum heutigen „Brelen“?
Der quadratische Grundriss des Turms misst etwa 8x8 Quadratmeter. Im 13. Jahrhundert wurde der vermutlich zunächst hölzerne Turm in massivem Stein gebaut, was mit der Lage zwischen der Mark und Kurköln, weswegen hier damals einiges abging, und dem Aufstieg des Besitzers in den niedrigeren Adel zusammenhängt. Ob dieser geahnt hat, dass im „Keller“ seines Turmes 800 Jahre später ein paar exzentrische Hobbyisten eine Plastikdose suchen würden?
Als der Turm noch stand, war der Eingang übrigens vermutlich im ersten Stock zu finden und nur über eine Leiter erreichbar, die zurückgezogen werden konnte. So konnte man sich im Turm besser verschanzen und das 50 Meter tiefer liegende Oesetal sowie die Wege durch das Sundern observieren.
Der Legende nach liegt unter der Burgruine ein goldenes Büffelhorn und ein großer Schatz. Das goldene Büffelhorn befand sich auch auf dem Wappen des Geschlechts derer zu Bredenol, und ist wohl wirklich dem Bereich des Sagenhaften zuzuordnen. Der ebenfalls in der Legende vorkommende große Schatz jedoch könnte ja unter Umständen tatsächlich dort vorhanden sein? Wollen wir hoffen, dass das hypothetische Papier die Zeit überdauert hat, und möglicherweise noch Logeinträge aufnimmt.
Station 1 und Parkplatz:
N51° 24.567 E007° 47.397
Parkt auf jeden Fall hier und fahrt nicht in die Anliegerstraße hinein. Die Anwohner können sonst extrem unbequem werden. Nur aus diesem Grund gibt es diese Station überhaupt. Also lasst den Motor bitte gleich aus und das Auto hier stehen. Seht Euch nun um und findet die Koordinaten des Finals.
Wenn ihr Euch der Location nähert, bewegt Euch auf jeden Fall von Westen aus zur Ruine, damit wir die Anwohner im Osten nicht unnötig nerven. Geht also über den
Wegpunkt:
N51° 24.415 E007° 47.779
zur Location. Ab diesem Wegpunkt existiert kein eindeutiger Weg mehr bis zur Cachelocation. Ihr müsst Euch auf diesen Metern also selbst einen suchen. Hieraus resultiert auch das leicht erhöhte Terrain-Rating und das "not recommended for kids". Wenn Eure Kinder aber in der Lage sind bzw. Spaß daran haben, auf teils etwas steilem Terrain über querliegende Äste / Stämme zu steigen, sollte Euch das nicht abhalten.
Ich hoffe, ihr genießt die kleine Exkursion in die örtliche Geschichte des Mittelalters und die Suche nach dem Schatz. Viel Spaß dabei!
Additional Hints
(Decrypt)
nz gvrsfgra Chaxg/ybxnyra Zvavzhz, uvagre Fgrvara haq Ynho, fvrur Fcbvyreovyq
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