Zur Einbecker
Landwehr:
Viele mittelalterlichen Fürsten und Herzoge
litten wegen ihres aufwändigen Lebensstils und ihrer Fehden mit
anderen Landesherren oder Städten unter ständiger Finanznot. Oft
kam es bei einer Fehde vor, dass feindliche Heere vergeblich eine
Burg oder Stadt belagerten, weil diese sich in einem uneinnehmbaren
Befestigungszustand befanden.
Mussten die Soldaten nach einer Belagerung
dann doch unverrichteter Dinge abziehen, kam es oft vor, dass die
umliegenden Höfe und Dörfer angegriffen wurden. Einerseits wurde
die Kampfeslust der Landsknechte an den meistens wehrlosen
Dorfbewohnern gestillt, andererseits konnte durch die Plünderung
der Ortschaften noch ein wenig Beute gemacht werden, denn oftmals
wurden die Soldaten mit einem Teil dieser Beute
bezahlt.
Diese Plünderungen und Brandschatzungen sind
ein Grund, warum einige Dörfer in der Umgebung von Einbeck wüst
fielen und nicht wieder aufgebaut wurden.
Schon ab 1300 hatten die Einbecker Bürger das
»Einbecker Feld« um die Stadtmauern herum genutzt.
Die wüst gewordenen Dörfer vergrößerten dann
die städtische Gemarkung Einbecks. Unter anderem waren dies das
kleine und große Tiedexer Feld im Westen, das Wendfeld Wentfeld
(Winenvelde) im Norden, das Altendorfer und Kugenhuser Feld im
Osten und das Benser (Bennenhusen) und Reinser Feld im
Süden.
Im 14. Jahrhundert waren die Menschen nur in
befestigten Städten oder auf Burgen und anderen Befestigten
Gebäuden sicher. Reisen waren zu dieser Zeit ein äußerst
gefährliches Unterfangen, denn hinter jedem Hügel und jeder
Straßenbiegung konnten Wegelagerer lauern. Auch die Einbecker
Region war in dieser Hinsicht keine Ausnahme.
Im späten 14.Jahrhundert begannen die
Einbecker Bürger zum Schutze ihrer Weiden, Äcker und Gebäude
außerhalb der Stadtmauern mit der Errichtung der Einbecker
Landwehr. An den Grenzen der Feldmark wurden mäßig hohe, aber sehr
breite Wälle mit dichtem Buschwerk bzw. Hecken bepflanzt. Die
Zweige wurden geknickt und miteinander verflochten . So entstand
ein schwer zu durchdringendes Bollwerk, welches ein unbefugtes
Durchdringen verhindern sollte.
An den wichtigen Straßen wurden danach
befestigte Warttürme errichtet. Die Namen Klapperturm,
Pinkler und Reinserturm im Umland von Einbeck zeugen noch heute
davon.
Die älteste Urkunde aus Einbeck, in der die
Landwehr bzw. ein Wartmann erwähnt wird, stammt von 1381. Da beim
großen Brand von 1540 bekanntlich der allergrößte Teil aller
Urkunden vernichtet wurde, ist davon auszugehen, dass die
Landwehr zu diesem Zeitpunkt schon einige Zeit
existierte.
Zum Cache:
Der Cache führt dich von der ehemaligen
Landwehr vor den Toren der Stadt Einbeck nun endlich in Richtung
Stadt. An den angegebenen Koordinaten findest Du
nichts.
Zum Lösen dieses Caches benötigst Du die
Zusatzinformationen aus den unten aufgeführten Caches der fünf
Einbecker Warttürme.
Zur Serie - Die Einbecker
Landwehr:
Zur Einbecker Landwehr gehörten seinerzeit 5
Warttürme, denen in dieser Serie jeweils ein Cache gewidmet ist.
Der sechste Cache ist ein Bonuscache. Diesen kannst Du nur lösen,
wenn Du vorher die anderen 5 Caches hebst und die dort hinterlegten
Informationen für die Koordinaten des Bonuscaches
sammelst.
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Einbecker Landwehr Cache |
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Es handelt sich um eine Reihe von
Caches
rund um Einbeck welche Dich an die
Grenzen der ehemaligen Einbecker Landwehr
mit ihren fünf Warttürmen führt. |
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Reinser Turm |
GC2BRDK |
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Pinkler Turm |
GC2BRDC |
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Am Klapperturm |
GC2AN6Y |
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Bartshäuser Turm |
GC2BRDN |
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Kuventaler Turm |
GC2BRDT |
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Einbecker Landwehr - Bonus |
GC2BRP6 |
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Zur Lösung:
Nutze die Bonus-Informationen aus den Caches
der fünf Warttürme und Du hast die Koordinaten für das Final. Bitte
tarne den Cache wieder genau so (oder besser), wie du ihn
vorgefunden hast, da hier eine recht hohe Muggelquote
herrscht.
FINAL:
N 51° D (A+E) . (D+A) B C
E 009° (C+D) C . E (E-A) (A*D)
Viel Spaß beim Lösen und
Cachen.