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Raspberry islet Mystery Cache

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Kanopus: Dose wurde entfernt.

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Hidden : 7/18/2010
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Die oben angegebenen Koordinaten geben nur einen möglichen Parkplatz an.

Es sind 8 bekannte Personen, Buchtitel oder Filme zu erraten. Die Punkte bei den einzusetzenden Lösungen geben an, wieviele Buchstaben der jeweils gesuchte Titel enthält. __________________________________________________________________________________

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Teil A
Mein Vorname enthält einen Doppelbuchstaben, ebenso wie mein Nachname. Ich entstamme einer edlen Gilde von Menschen mit einer besonderen Begabung.
Schon als ich noch zur Schule ging, musste ich mich ständig neuen Herausforderungen stellen, bei denen es teilweise um Leben und Tod ging.
Ein Großteil meiner Feinde war geprägt von meinem Hauptwidersacher, der schon meine Eltern auf dem Gewissen hat.
Nur der Hilfe meiner beiden besten Freunde, einem Jungen und einem sehr klugen Mädchen, war es zu verdanken, dass ich während der schwierigen Jahre meiner Schulzeit am Leben blieb.
Maßgeblich daran beteiligt war auch mein Schulleiter, der mir mehr als ein Mentor war. Leider kam er bei dem Versuch mir zu helfen ums Leben, getötet von einem dunklen Schulprofessor.
Mein Onkel Vernon hat eine Fabrik für Bohrmaschinen. Er und meine Tante Petunia hassen mich, obwohl ich ihnen nie etwas getan habe, und das nur, weil ich an meinem 11. Geburtstag die Schule wechseln musste und unerwartet in eine Spezialschule kam. Diese hat mein ganzes weiteres Leben geprägt.
Dort lernte ich neben einigen nützlichen Dingen für Leute von meiner Art außerdem eine Ballsportart kennen, für die ich mich als ein Naturtalent erwies.
Ein hünenhafter Wildhüter mit abgebrochener Ausbildung meint es zwar gut, leistet mir mit seiner
naiven Unbekümmertheit aber auch so manchen Bärendienst.
Ich habe ein ungewöhnliches Haustier, das ich sogar mit in den Schlafsaal meines Internats nehmen kann. In diesen Schülerbereich gelangt man nur durch ein geheimes Passwort, welches man in ein Bild sprechen muss.
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Mein Berufswunsch für die Zukunft ist Auror, aber bis dahin habe ich wohl noch eine Menge Abenteuer zu bestehen.

Lösung A: . . . . .- . . . . . . ____________________________________________________________________________________

Teil B
Du schlägst das Pferd nicht mehr!“ sagte sie bestimmt. „Du tust das nie wieder, hast du das verstanden? Einmal unten in Kapstadt hab ich auch einen Mann getroffen, der sein Pferd schlug. Er hatte eine so furchtbar feine und schöne Uniform an, der Mann, und ich sagte zu ihm, wenn er sein Pferd noch mal schlage, dann würde ich ihn so verhauen, dass nicht ein Faden von seiner feinen Uniform übrigbliebe. Na, und eine Woche später schlug er sein Pferd wieder. War das nicht schade um so eine schöne Uniform?

Blomsterlund saß immer noch völlig verstört auf der Straße, so sehr hatte ihm das Mädchen gerade die Leviten gelesen. Da spannte die Kleine sein Pferd aus, dass immer noch vor Schreck und Müdigkeit zitterte. „So, mein kleines Pferdchen, jetzt sollst du mal was anderes erleben“, sagte sie. Sie hob es auf ihre starken Arme und trug es nach Hause in seinen Stall. Die Kinder und die Lehrerin standen noch auf der Straße und sahen ebenso erstaunt aus, wie Blomsterlund.

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Wie heißt die kleine Heldin, die die Vorherrschaft der Erwachsenen bricht und von Generationen von Kindern in aller Welt heiß geliebt wird? Die Autorin erfand die Figur im Winter 1941 für ihre kranke siebenjährige Tochter Karin, die mit einer Lungenentzündung im Bett lag. Die Figur, die viele Vornamen hat, unter anderem Rollgardina, Pfefferminza und Efraimstochter, lebt zusammen mit ihren Haustieren Herr Nielson und kleiner Onkel in der Villa ihres Vaters. Ihre Mutter ist tot, aber sie weiß, dass sie im Himmel ist. Ihr Vater ist König auf einer Südseeinsel, die im Original „Kurrekurreduttö“ heißt. Zusammen mit ihren beiden Freunden, den Geschwistern Settergren, besteht sie so manches Abenteuer und will wie Peter Pan niemals Erwachsen werden. Liebe kleine Krummelnuss, niemals will ich werden Gruss...

Lösung B: . . . . .- . . . . . . . . . . . __________________________________________________________________________________

Teil C
Ein Ägypter, ein Grieche und ein Inder haben im 8. Jahrhundert seit der Erbauung Roms ein seltsames Zusammentreffen am Dschebel, einem kleinen Gebirgszug, der sich von Nord nach Süd etwa achtzig Kilometer hinzieht und die Arabische Wüste im Osten von den Wadis im Westen trennt. Zwischen den ungezählten wasserlosen Senken verläuft der staubbedeckte Pfad, auf dem die Pilger aus Syrien nach Mekka pilgern. Dort trafen sich die Drei, die von den äußeren Enden der Erde kamen, um die Offenbarung die sie alle gemeinsam im Traum erhalten hatten, zu besprechen und dann zu sehen, wer da kommen sollte.

Der Grieche hieß Kaspar und war der Sohn des berühmten Kleanthes aus Athen. Zwei Philosophen, Plato der eine und Aristoteles der andere, lehrten ihn, bevor er ein Schiff in Antiochia bestieg, um an den Ufern des Orontes entlang nach Damaskus zu fahren und von dort hierher zu den Wadis am Dschebel zu kommen.
Der Inder hieß Melchior und wurde als Brahmane geboren. Seine Sprache war die Älteste der Welt. Er wurde Erleuchtet durch die Liebe und verkaufte in Hudwar seinen einzigen Edelstein, um über Kabul nach Isphahan reisen zu können. Von dort kam er dann über Bagdad ebenfalls hierher an den Pfad nach Mekka.
Der Ägypter hieß Balthasar und wurde zu Alexandrien als Sohn eines Priesters aus fürstlichem Geschlecht geboren. Er kam über Memphis und Suez durch das Land der Moabiter und Ammoniter ebenfalls hierher bis an den Gebirgsrand, um die anderen beiden zu treffen. Nachdem der Tee zubereitet war, fingen sie an sich zu erzählen.

Doch nun höret ihre Geschichte:
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Da war ein Fürst in Jerusalem zu den Zeiten Herodes, genannt Ithamar. Er durchsegelte als Kaufherr die Meere und war sogar am Hofe des großen Augustus bekannt. Sein einziger Sohn, der Prinz, hätte beinahe den Edlen Römer Valerius Gratus ermordet, als er sich im Dachgarten des Palastes seines Vaters an die Mauer lehnte und dabei einen Ziegel löste, der den Prokurator am Kopfe traf.
Der gierige Römer ließ daraufhin die ganze Familie bestrafen und zog ihr Vermögen ein. Der Jüngling aber wurde verurteilt, lebenslänglich auf den Kriegsgaleeren des Duumvirs Quintus angekettet am Ruder zu sitzen. Er kam auf die Asträa, ein Schiff der Naves Liburnicae-Klasse, um gegen die Piraten im ägäischen Meer in den Krieg zu ziehen. Als ihr Schiff in Brand geschossen wird, rettet er dem Duumvir das Leben und wird daraufhin von diesem adoptiert.
Als offizieller Sohn eines römischen Duumvirs macht er sich auf die Suche nach seiner Mutter Miriam und seiner Schwester Tirzah, die sein ehemaliger Jugendfreund und jetziger Todfeind, ein römischer Tribun, in einem geheimen Verlies gefangen hält.
Sein Vater ist inzwischen gestorben und so sucht er nach dem Tribunen, um diesen zu zwingen, ihm das geheime Verlies seiner Mutter und Schwester zu verraten. Er sieht ihn im Hain von Arkadien wieder, zwei Kamelstunden von der Quelle Daphne entfernt. Dort kommt es dann schließlich zum Showdown bei einem legendären Wagenrennen, bei dem der Tribun in den römischen Farben Scharlach und Gold, und der Prinz in der weißen Farbe des Scheichs der Wüste, antreten. Drei Mädchen, um die seine Gedanken kreisen, rauben ihm fast den Verstand. Tirzah, seine verschollene Schwester, die kleine Antiochierin Esther (seine spätere Frau) und die schöne Ägypterin Ira, eine falsche Schlange, die ihn an Thor den Nordländer verrät. Dieser soll ihn in einem Hinterhalt umbringen, schont ihn aber und kann mit Hilfe des Prinzen seinen Lebenstraum erfüllen, die Eröffnung einer eigenen Weinschänke neben dem Zirkus Maximus.
Schon in der Nacht läuft die Kunde von einer ungeheuren Wette durch die Straßen und verbreitet sich in der ganzen Stadt. Sanballat, der alte Wucherer, hat Sechs gegen Eins um 50 Talente auf den Tribunen gesetzt. Eine Summe, die sonst nur der Kaiser zur Verfügung hat.
Der Prinz gewinnt das Rennen dank Ilderims edlen Araberhengsten vor seinem Vierspänner. Der Tribun wird schwer verletzt und der Prinz kann das Geheimnis um den Verbleib seiner verschollenen Mutter und seiner Schwester nicht erfahren.

Erst durch einen Regierungswechsel in Palästina, bei dem der neue Prokurator Pontius Pilatus alle Gefängnisse des Landes registrieren lässt, werden zwei unbekannte Gefangene in der Burg Antonia aus einer bis auf eine kleine Öffnung zugemauerten Zelle befreit, in der sie acht Jahre verbringen mussten. Da sie inzwischen an Lepra erkrankt sind, müssen sie sich unverzüglich in den Quarantäne-Bereich vor der Stadt begeben, von dem es normalerweise keine Wiederkehr gibt.
Aber als der Prinz einen geheimnisvollen Fremden mit gewaltiger Aura um Hilfe bittet, werden seine Lieben geheilt. Der Prinz bekommt vom Verwalter seines Vaters das Familienvermögen zurück und heiratet dann seine Esther.

Lösung C: . . .- . . .
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Teil D .schiffe-0015.gif von 123gif.de
Bei der Seeschlacht der heiligen Liga gegen die Osmanen standen sich fast fünfhundert Kriegsschiffe in der Bucht von Patras gegenüber, besetzt mit zweihunderttausend Soldaten. Innerhalb von nur drei Stunden starben davon achtunddreißigtausend und die Armada Selim des II. unter Leitung Ali Paschas wurde vernichtend von der päpstlichen Flotte geschlagen.

Der Anführer der christlichen Streitkräfte kam eigentlich aus Austria. Er wurde am Fuß verwundet und verlebte zur Gesundung eine herrliche Zeit, ganz der Sonne, dem Glück und der Liebe hingegeben, dort im Garten des Königs von Tunis, zwischen Orangen- und Zitronenhainen, Myrtenalleen und Plätzen mit Wasserspielen unter lauschigen Quitten- und Granatbäumen.
Der König hatte ihm als Dank ein Geschenk gegeben. Es bestand aus einem gezähmten Löwen und einem Harem von zwölf schönen Maurinnen. Er nahm beide Geschenke an. Der Löwe wurde zu seinem ständigen Begleiter, auch in Italien. Er schritt majestätisch links neben dem riesigen schwarzen Hengst und man sprach landauf, landab nur noch von dem „Caballero del Leone“.
Auch die zwölf Maurinnen hatte er mit Dank entgegen genommen, und es wäre gelogen, wenn man behaupten wollte, dass er sich an den Vorzügen dieser Gabe nicht erfreute. Die Trauer der Orientalinnen war deshalb groß, als er ohne sie die Rückreise nach Italien antrat und eine von ihnen, die Liebste, schnitt sich die Haare und folgte ihm heimlich, um sich als Page verkleidet aufs Schiff zu schleichen. Er dachte noch tagelang auf der Überfahrt an Zomboide. Sie würde in ihrer Liebe zu Grunde gehen ohne ihn. Allerdings gebar sie ihm auch keine Tochter, wie Gerüchte immer glauben machen wollen.
Danach wird ein Mann namens Antonio Perez in den Kerker geworfen. Er hatte Verbrechen begangen, die so ungeheuerlich waren, wie sie noch von keinem Untertanen gegen seinen König je begangen wurden. Ein schlechter und kleiner Mensch vernichtete durch seine Intrigen das Leben eines großen Menschen, der das Gute wollte, doch die Menschen wollten es nicht.
Wo mochte Diana Falango jetzt sein...

Lösung D: . . .- . . . .
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Teil E
Gerald war nicht der Erste in seiner Familie, der die Beine unter die Arme nehmen und Irland zwischen Tag und Tau verlassen musste. Seit Jahren stand er bei der englischen Polizei im Verdacht der Wühlarbeit gegen die Krone.
Auf die Aushebung eines kleinen Arsenals von Flinten unter dem Schweinestall hin, verließ er sein Vaterhaus mit einem hastigen Kuss seiner katholischen Mutter, die er nie wieder sah, und bestieg im Morgengrauen ein Schiff, das ihn nach Georgia brachte.
Trotz seines Ehrgeizes war die Küste Georgias zu fest in den Händen einer in sich abgeschlossenen Aristokratie, als dass er hoffen konnte, je dort sein Glück zu machen.

Aber dann wirkten Schicksal und Poker zusammen und schenkten ihm eine Plantage, die er Tara nannte. Sie lag gut 240 Kilometer westlich von Savannah, südlich vom Chattahoochee-Fluß, dessen nördliches Gebiet zur Zeit ihrer Entstehung noch in den Händen der Cherokesen war. Mit zur Plantage gehörten der tiefschwarze Sklave Pork, den er zu seinem Hausdiener machte. Porks Frau Dilcey war eine Mestizin. Ihre Tochter Prizzy arbeitete in der Küche.

Geralds Frau Ellen, die er nach seiner Meinung der Güte Gottes verdankte, gebar ihm sechs Kinder und drei davon mussten sie begraben. Carreen, Suellen und Scarlett hießen die Töchter. Dann kamen drei kleine Jungen, die alle drei starben ehe sie laufen gelernt hatten und nun unter den knorrigen Zedern, hundert Schritt vom Haus entfernt begraben lagen.

Nach sechzehn Jahren war auch seine Kleine herangewachsen und erstaunt stellte er fest, dass sie sich bereits für Männer interessierte.
Sie war von herber Schönheit. In ihrem Gesicht zeichneten sich die derben Linien ihres urwüchsigen, irischen Vaters ab, von dem sie auch ihren irischen Vornamen hatte. Wenn aber Männer in ihren Bann gerieten, zeigten sich die zarten Züge ihrer aristokratischen Mutter von französischem Geblüt. Sie hatte genau jene magnolienweiße Haut, die von den Frauen Georgias so geschätzt war und mit Häubchen, Schleiern und Handschuhen ängstlich vor der sengenden Sonne geschützt wurde. Reizend war der Anblick dieses Mädchens, mit einer Taille die in der Provinz Georgias ihresgleichen suchte, wie sie im April des Jahres 1861 auf der sonnigen Veranda von Tara saß und die Männer bei der Arbeit beobachtete.
Sie war sechzehn Jahre alt und in ihren grünen Augen blitzte und trotze es und hungerte es nach Leben. Sie winkte den neunzehnjährigen Zwillingen Stuart und Brent und deren älteren Brüdern Tom und Boyd zu, die gefangen waren, bevor sie sich dessen gewahr wurden. Sie nippte wieder an ihrem Pfefferminz-Whisky, den sie gerne aus hohen Gläsern trank, obwohl es ihr von ihrer Mutter in milden Ermahnungen, von ihrer Amme in weit strengerer Zucht, verboten worden war.
Sie wollte Ashley einmal heiraten, aber der hatte sich bereits mit Melanie verlobt.

„Nun, kleines Fräulein, nicht maulen. Es kommt gar nicht darauf an, wen du heiratest, wenn er nur ein Gentleman aus den Südstaaten ist. Bei der Frau kommt die Liebe erst nach der Hochzeit!“
„Ach Pa, das ist so eine altmodische Ansicht!“ „Aber eine gute und richtige! All dies Herumlaufen nach einer Liebesheirat, wie die Dienstboten, wie die Yankees! Die beste Ehe gibt es, wenn die Eltern für das Mädchen die Wahl treffen. Wie kann denn ein dummes Ding wie du einen Mann wie Rhett Butler von einem Schuft unterscheiden. Sieh nur, was uns seit Generationen stolz und stark erhalten hat. Gleich und gleich hat geheiratet, wie es die Familie erwartet hat.“

Beinahe wäre es in Washington zwischen den Unterhändlern der konföderierten Staaten und Mr. Abraham Lincoln noch zu einem freundschaftlichen Vergleich gekommen, wenn nicht währenddessen General Beauregard die Yankees aus Fort Sumter hinausgeworfen hätte.
Der daraufhin ausbrechende Krieg teilte die Familie in zwei Lager. Im Februar des Jahres 1864 gingen Gettysburg, Vicksburg und Chattanooga verloren. Die Front der Konföderierten war in der Mitte eingedrückt und die Truppen der Union hatten fast ganz Tennessee besetzt. Aber auch diese schweren Verluste konnten den Geist des Südens noch nicht brechen.
Atlanta sah zu, wie die endlosen Züge Stunde für Stunde durch die Stadt rollten und junge Soldaten ohne Nahrung und Schlaf, ohne Pferde und Ambulanzen an die Front brachten und in die Schlacht stürzten.

Jahre später saß sie alleine im Dunkeln wieder auf der Terrasse. Sie war inzwischen Charlies Frau geworden, aber nur um Ashley zu kränken, der Melanie geheiratet hatte.

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Sie hob das Kinn, ihre grünen Augen funkelten im Mondlicht.
Tag für Tag hatte sie mit von Tränen verschleierten Augen in den Verlustenlisten gelesen.
Major Ashleys Name, der von zwei Frauen geliebt wurde, war nicht dabei...

Lösung E: . . . -. . . . .- . . . . . . .
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Teil F
Er war nicht krankhaft sentimental, wie oft behauptet wird. Sein Spitzname war Schwammerl. Sein äußeres Leben war anfangs das eines Schullehrers in ärmlichen Verhältnissen. Sein Gehalt bezog er in Kreuzern und Gulden, einen pro Monat und Schülerkopf.
Später als Professor wurde er von Grafen und Fürsten eingeladen. Einmal ein halbes Jahr nach Ungarn, wo er im Dienste des Grafen Esterhazy stand.

Sein Wesen glich eher dem einer Doppelnatur aus Heiterkeit und Melancholie, die sich in seinen Werken durch Verspieltheit und Tragik widerspiegelt. Schon als Konviktschüler schrieb er eine Messe zum hundertjährigen Jubiläum der Liechtentaler Kirche, deren Aufführung ihm eine hohe Ehre einbrachte.
Seine Leibspeise waren Backhendeln mit Gurkensalat, dazu ein Humpen Gumpoldskirchener.
Er wohnte am Fuße des Kahlenberges in seiner einzig geliebten Stadt, die wie ein Blumentopf auf sattem Rasen mit ihren Gärten über den Stadtmauern und dem kunstvoll gemeißelten Himmelsstab in der Mitte, dem alten Steffel, dastand wie eine Majestät im Sonnenprunke. Von der Bastei aus hatte man einen herrlichen Blick auf den Himmelspfortgrund, seiner Geburtsstätte in der Nußdorfer Straße im 9. Bezirk. Damals lagen die Dörfer Währing, Weinhaus, Gersthof, Bötzleinsdorf und Döbling noch einem Ehrenkranze gleich um die alte Stadt.

Begraben liegt er im Währinger Friedhof, umgeben von ernstem Grün, unweit von Ludwig van Beethoven. Da und dort bluten rote Blumen auf den Gräbern zwischen weiß schimmernden, knienden Engeln. Auch zu Lebzeiten begegnete er öfter auf einsamen Wegen am tiefen Graben des Alferbachs entlang dem dahinstürmenden Beethoven, dessen ehrwürdig finsterer Erscheinung alle scheu auswichen – so gehörte es sich, wenn ein Gewaltiger kam. Jetzt liegen sie nebeneinander.

Sein Freund von der Schulbank her war der etwas gschaftlhuberische Holzapfl, dem er später seine große Liebe zur Therese anvertraute. Aber anstatt getröstet, wurde er von diesem darob wüst als treuloser Kamerad beschimpft und stand da, wie ein begossener Pudel, ein bloßer Wurstel, es war zum Weinen. Von da an passte er, wenn es um Frauen ging, auf wie ein Haftelmacher.

Die Gesellschaftsabende, begonnen mit dem Hausquartett seines schulmeisterischen Vaters und seinen Brüdern Ignaz, Ferdinand und Karl, zogen immer mehr Leute an, so dass sich der Kreis ausweitete und bald außer Haus verlegt werden musste. Zuerst in die Dorotheergasse, dann in den Gundlhof, zuletzt an den Bauernmarkt zu Anton Pettenkofen, dem Vater des berühmten Malers.
Dort hörte schließlich Hofkapellmeister Antonio Salieri die Wiederholung der F-Dur Messe aus der Augustinerkirche und gab begeistert sein Empfehlungsschreiben „Io qui Sottoscritto affermo...“ nach Laibach weiter.

Seine besten Freunde waren Mayrhofer, Schwind, Schober, der sanfte Ritter von Spaun, Holzapfl, Hüttenbrenner und der Sänger Vogl.
Er hat einen blühenden Strauß von Melodien und tragischen Akkorden um Goethes Lieder und Grillparzers Gedichte gewoben. „In Grün will ich mich kleiden..., E-fis-g-h-ais, G-d-g-fis-g-a...“
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Lösung F: . . . . .- . . . . . . . .
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Teil G
Wie eine Königin fühlte ich mich, und war es doch nicht!

Allen Männern, die ich liebte oder von denen ich geliebt wurde, brachte ich Unheil und Tod.
Mein erster Gatte hieß Franz, mein zweiter Heinrich und mein dritter und letzter James.

Im Jahre des Unheils 1542 hatten sich die Clans und mein Großonkel, der machtgierige Heinrich gegen meinen Vater verbündet. In den Sümpfen von Solway wurden die Truppen der schottischen Lords von den Englischen Soldaten besiegt. Daraufhin wurde mein Vater melancholisch und gemütskrank, ein Fieber kam hinzu, und an einem trüben Dezembertag schied er im Alter von kaum 31 Jahren verbittert aus einem Leben, das ihm schon lange zur Last geworden war.

Das war wenige Stunden nach meiner Geburt. Als er kurz vor seinem Tode erfuhr, seine Gemahlin habe eine hübsche Tochter zur Welt gebracht, zuckte es schmerzlich um seinen Mund. Er hatte auf einen Erben gehofft. Von trüben Ahnungen erfüllt, fügte er leise hinzu: „Nur eine Tochter, welch ein Unglück! Durch die Heirat mit einer Enkelin des seligen Roberts hat alles begonnen. Durch ein Mädchen ist das Glück zu uns gekommen und durch ein Mädchen wird es auch wieder fortgehen.“ Danach starb er.

Meine Mutter wuchs inmitten der raffinierten Kultur der französischen Renaissance auf, liebte lateinische Bücher, elegante Kleider, geistreiche Gespräche und rauschende Feste an den Ufern der Seine und Loire. Oh diese entzückenden Ballkleider, veilchenblaue, pfirsichfarbene oder rosige Farbwunder aus Tüll, Samt und Seide. Ein Hauch edler Parfüms über den kostbaren Gewirken aus Damast und Brokat.

Sie war eine adlige Amazone, die gerne in ihrem schmucken Jagdkostüm mit dem zierlichen Kragen, an der Spitze einer genauso eleganten Schar von Damen und Kavalieren durch die sommerlichen Felder, Moore und Wälder ritt. Auf ihrer Schulter saß ein Jagdfalke, dem sie lächelnd Liebkosungen ins Ohr flüsterte, ohne jemals wieder an den unglücklichen Lautenspieler und Minnesänger aus Piemont zu denken, der durch ihre Gunst zu hohen Ehren aufgestiegen war, um eines Nachts von Dolchstichen zerfetzt zu enden.

Dann kam sie durch ihre Heirat in das seltsame Land zurück, in dem sie ihre ersten Kinderjahre verbracht hatte und das ihr nach mehr als dreizehnjähriger Abwesenheit so völlig fremd erschien.
Hier würde sie also fortan leben und dereinst sterben.
Verfluchtes Land, sprach sie bei der Überfahrt leise vor sich hin. Es war nicht das erste Mal, dass sie dieses Land verdammte, in das sie der Ehrgeiz ihrer Familie von Guise und der etwas willensschwache Onkel Heinrich gebracht hatten.
Die Barbaren des Nordens, wurden die dort lebenden trotzigen und unbändigen Männer genannt, die in den wuchtigen und schweren Schlossburgen inmitten von unwegsamen Bergen, Sumpfwäldern und kargen Heiden des Hochmoores seit Jahrhunderten lebten.
All die Gordons, Hamiltons, Maitlands, Lindsays, Lennox, Setons, Herries und Crawfords. Und über allen stand das Königshaus von Jakob dem Fünften.
Hätte sie Ihren besten Freund und Berater Kardinal David Beaton und ihre treue Dienerin Jeanette nicht gehabt, hätte sie es sicher nicht so lange in Linlithgow ausgehalten.

Dann kam ich auf die Welt. Meine Geburtshelferin war die Amme Hanna Kennedy, die später meine treueste Dienerin wurde. Ich wuchs in Edinburgh auf und liebte es in den Palästen Holyrood und Stirling ein Fest nach dem anderen zu geben, ebenso genoss ich es, mich von den jungen Lords auf ihre Landschlösser einladen zu lassen.
Ich ließ mir unverzeihliche Sünden zuschulden kommen. „Sie ist toll vor Freude über ihren Sohn“, erzählten sich missbilligend die Bürger von Edinburgh, wenn sie von den Predigten des gestrengen John Knox zurückkehrten. Der düstere Verächter aller weltlichen Lust glaubte wieder einmal allen Grund zu haben, das Treiben bei Hofe einen Sündenpfuhl voller abscheulicher Laster und teuflischer Verderbnis zu nennen.

Auf Schloss Lochleuen wurde ich schließlich gefangen gehalten, von dem ich am 2. Mai 1568 mit Hilfe von George Douglas und dem Pagen William floh. Elf Tage später kam es im Hügelland von Langside zur entscheidenden Schlacht. Bereits nach einer Stunde wurden meine Reiter in die Flucht geschlagen.
Als alles verloren war, begab ich mich am 16. Mai 1568 nach England, um bei meiner Schwester Elisabeth um Asyl zu bitten. Versteckt in einem Fischerboot überquerte ich die schmale Bucht von Solway und betrat nicht weit von der Hafenstadt Carlisle entfernt, englischen Boden.
Aber statt Rettung erwarteten mich dort 20 Jahre Haft. Am 25. Oktober 1586 haben sie im Sternensaal von Westminster das Todesurteil wegen Hochverrats über mich gefällt, eigenhändig unterschrieben von meiner protestantischen Schwester. Und heute, am 7. Februar 1587, ich bin inzwischen 44 Jahre alt, sind sie tatsächlich gekommen um mich abzuholen. Ich glaube, sie wollen jetzt das Urteil vollstrecken und mich wirklich köpfen...
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Lösung G: . . . . .- . . . . . .
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Teil H
Die große Fahrt begann an Weihnachten 1851 und ging um das Kap der Guten Hoffnung in den indischen Ozean und die indonesische Inselwelt bis östlich von Nippon.

An dem uns vorbestimmten Tag begegneten wir dann der „Jungfrau“, einem Schiff aus Bremen, unter Kapitän de Deer. Einst führend, sind die Holländer und die Deutschen heutzutage stark ins Hintertreffen geraten, doch stößt man ganz vereinzelt auch jetzt noch hie und da im Stillen Ozean auf ihre Flaggen.
Offenbar lag der „Jungfrau“ daran, uns zu begrüßen. In einiger Entfernung von der „Pequod“ drehte sie bei und wollte eine Schaluppe zu Wasser bringen als von den Masten beider Schiffe blasende Wale ausgesungen wurden. Herrgott, rief Steuermann Starbuck, wenn das Gebläse leewärts gesichtet wurde, hat die „Jungfrau“ mit ihren weiteren drei Schaluppen einen beträchtlichen Vorsprung. Es war ein durchschnittlicher Zug von acht Walen, die einer neben dem anderen platt vor dem Winde abpreschten.

Wie immer der Phrenologe sich dazu stellen mag, hier sei lediglich rasch in Anspruch genommen, mit Bezug auf den Buckel, den diese Ungetüme aufweisen, dass sich dieser hehre Höcker, der sich über einem der größeren Wirbel erhebt, wenn ich mich nicht irre, dessen Wölbung sich in gewissem Sinn darin abformt und nach seiner Lage im ganzen Leibesbau, dass also dieser erhabene Höcker die ganze Härte und Unbändigkeit dieser Kolosse widerspiegelt.
Wir mussten sie gegen unseren Willen ziehen lassen, da unser in blindem Hass agierender Kapitän auf einen anderen Gegner wartete.
Viele übellaunige Tage später, als die Mannschaft kurz vor dem Meutern war, fanden wir ihn dann und wünschten uns, wir hätten ihn doch nie gefunden.

Bevor ein Boot aber zu Wasser gehen kann, wird das Oberende der Leine von der Balje nach achtern genommen, um den Poller geleitet die ganze Länge nach vorne geführt, wobei sie übers Kreuz auf dem Innenhebel jedes Riemens aufliegt, so dass sie das Handgelenk der Ruderer streift und abwechselnd am einen oder anderen Bord hin und her geht, bis zur verbleiten Keep der Laufklampe im Vordersteven, wo ein hölzener Speiler von der Größe eines Federkiels verhindert, dass die Leine aus der Rille springt. Von dort hängt sie in einer kurzen Bucht über den Steven hinaus und wird dann wieder binnenboards geführt, worauf zwanzig Faden auf der vorderen Plattform aufgeschossen werden. Hierauf verläuft die Leine ein Stück weit nach achtern an die Bordkante und wird schließlich an den Vorgänger angeschlagen. Die dünne Vorleine, die unmittelbar am Auge festgemacht ist, muss allerdings vorher noch etliche geheimnisvolle Verschäkelungen über sich ergehen lassen.
So ist die ganze Schaluppe vom Gewirr der Leinen umgarnt, die sich kreuz und quer um das Boot schlingen und winden.
Samt und sonders sind die Bootsgäste in ihre gefährlichen Umrankungen einbezogen, so dass sie dem furchtsamen Binnenländer wie indische Gaukler vorkommen, um deren Gliedmaßen sich höchst mörderische Schlangen ranken. Kein Mensch ist imstande, sich zum ersten Mal mitten unter dieses hanfene Schlinggewächs zu setzen, sich aus Leibeskräften in die Riemen zu legen und dabei zu bedenken, dass jeden Augenblick unversehens vom Südsee-Insulaner Queequeg die Harpune geschleudert werden kann und das ganze grauenhafte Rankenwerk wie ein geölter Blitz in Bewegung gesetzt wird, ohne dass ihm nicht ein schauderhaftes Schlottern durch Mark und Bein geht.

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Drei volle Tage dauert der Kampf in einem der größten Prosawerke Amerikas, erschienen Mitte
des 19. Jahrhunderts, in dem alle bis auf den Schiffsjungen Ishmael ums Leben kommen.
Es ist das vielleicht vieldeutigste Meeres-Epos der Weltliteratur überhaupt. Ein apokalyptischer Sturmlauf Mensch gegen Natur, ein packender Abenteuerroman und ein Dokument gegen das Böse in einer Zeit, da die Fahrt in ferne Länder und Meere noch ein halsbrecherisches Abenteuer war.

Lösung H: . . . .- . . . .
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Der Cache liegt bei:

East: 6,5,1,1-6,5,6,3-6,5,6,3-2,5,6,10-2,5,6,10-6,6,5,6-6,6,5,6-2,5,6,10

und Nord: 2,5,6,10-6,6,5,6-1,2,6,5-2,5,6,10-6,6,5,6-6,6,5,6-2,5,6,10

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Additional Hints (Decrypt)

Oebgmrvgqbfr va Sryffcnygr. Srfgr Fpuhur haq ynatr Ubfra namvrura! Qvr Mnuyra trora na, jvr bsg qvr trfhpugra Ohpufgnora vz trfnzgra Yöfhatfgrkg ibexbzzra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)