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Stemmerter Betstellen 2 Traditional Cache

This cache has been archived.

LeCroupier: Hallo Onkel Quentin,

da hier seit Monaten keinen Geocache mehr zu finden ist, archiviere ich jetzt dieses Listing endgültig. Somit taucht dieser Cache auch nicht mehr in der Liste der zu findenden Geocaches auf und blockiert auch keine neuen Caches in dieser Gegend.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache verstecken möchtest, kannst du dafür selbstverständlich ein neues Listing anlegen und dieses zur Überprüfung einreichen.

Viele Grüße,

LeCroupier
Volunteer Reviewer for geocaching.com

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Hidden : 7/20/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


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Stemmerter Betstellen 2

Große Kirche

Erbaut um 1100, im Stadtbereich von Burgsteinfurt, Friedhof romanischer Vorgängerbau, mehrfach umgebaut bzw. erweitert

In der Mitte des ehemaligen Kirchhofes erhebt sich die massige Gestalt der Großen Kirche, überragt von einem mächtigen Turm mit Treppengiebeln und Satteldach, der an der Westseite aus dem Hauptschiff herauszuwachsen scheint. An diesem immerhin 50 m langen Bau aus Werkstein schließen sich im Norden ein Seitenschiff und ein Querbau an, jeweils einzeln überdacht. Diese Kirche nimmt unter den mittelalterlichen Kirchenbauten des Münsterlandes eine Sonderstellung ein: sie hat im Innern kein Gewölbe, sondern das langgestreckte Schiff wird von einem hölzernen Tonnengewölbe überspannt. Die Große Kirche ist die ev. Pfarrkirche für die Bauerschaften Hollich, Sellen und Veltrup und die Stadt. In den ältesten Urkunden wird sie immer die "moderkerke" oder "rechte Kerspelskerke" genannt. "Große Kirche" heißt sie, nachdem innerhalb der Stadt Steinfurt nach 1380 eine weitere, die "Kleine Kirche" entstand.

Der Bau entstand seit etwa 1370 an der Stelle eines romanischen Vorgängerbaues unter weitgehender Berücksichtigung und Einbeziehung der vorhandenen romanischen Gebäudeteile. 1426-30 wurde der Turm mit dem Treppengiebel errichtet. Dem reformierten Bekenntnis entsprechend finden sich seit 1564 in der Kirche weder Bilder noch sonstiger figürlicher Schmuck. Aus der Zeit vor der Reformation stammt der steinerne Lettner, auch Apostelbühne genannt, der größte in Westdeutschland und der in Westfalen einzig erhaltene. Die Lettner, die in gotischer Zeit aufkamen, bildeten eine Schranke zwischen dem Laienraum und dem Chor, der den Priestern vorbehalten war. Ob die in das Mauerwerk eingeritzte Jahreszahl 1487 das Datum der Entstehung oder einer Restaurierung dieses Lettners angibt, ist nicht mehr festzustellen. Es wird aber begründet angenommen, dass er schon vor 1487 entstand und in diesem Jahr vielleicht die Erweiterung des Mittelteils zu einer Sängerbühne erfuhr. Das Fischblasenmaßwerk des Geländers ist ein harmonisch wirkendes Beispiel spätgotischer Ornamentkunst.

Ein Kleinod des Gotteshauses ist die vom Orgelbauer Konrad Bader aus Unna 1658 geschaffene Renaissanceorgel. Der dekorativ gestaltete Prospekt ist glücklicherweise original erhalten, überlebte alle Kriegswirren. Im Zuge einer gründlichen Restaurierung der Kirche in den Jahren 1964/65 entschloss man sich, die Orgel zu erneuern. Der Prospekt blieb, wie er war, das Klangwerk wurde von der Orgelbauwerkstatt H. Führer aus Wilhelmshaven ersetzt. So wurde sie wieder eine der schönsten und mit ihrem enormen Tonvolumen von 26 Registern und 1968 Pfeifen eine der großen Orgeln Westfalens.

Text und Bild Copyright by

Steinfurt-Touristik

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