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Ein Storch kommt selten alleine Multi-Cache

This cache has been archived.

Sascha Wyss: x

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Hidden : 7/24/2010
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser kleine Multi führt Euch durch die Felder zwischen Oberwil und Allschwil, und wenn ihr in den warmen Monaten diesen Cache angeht, werdet ihr mit grosser Wahrscheinlichkeit auf Störche treffen, die dort gemütlich nach Würmern picken. Also ein geeigneter Cache für einen Spaziergang mit der Familie oder dem Hund. Bis kurz vor dem Cache ist das Gelände kinderwagengängig, die letzten paar Meter sind weglos, rutschig und steil. Plant für den Weg bis zum Cache etwa 45 Minuten ein.

Bitte den Cache wieder so platzieren wie er vorgefunden wurde. Da der Cache nicht wasserdicht ist, bitte Logbuch wieder sorgfältig in die beiden Plastiksäcke tun und beide gut verschliessen. Aus diesem Grund auch nichts im Cache platzieren und Stift selber mitnehmen. Danke!

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Oberwiler Storchenchronik: Wiederansiedlung des Weisstorchs im Leimental

1981 wurde in Oberwil eine Storchenstation gegründet. Sie trug wesentlich dazu bei, dass in den folgenden zwanzig Jahren die Störche das Leimental zurückerobert haben. Denn gegen Mitte des letzten Jahrhunderts sind die Weisstörche in der Schweiz ausgestorben.

1981 trat das Gymnasium Oberwil mit einer schuleigenen Storchenstation in den Kreis der Altreuer Aussenstationen ein. Der damalige Abwart und Biologieassistent Ernst Fischler arbeitete die Grundpläne für die Station aus und stellte sich für die Betreuung zur Verfügung. Am 12.1.1981 nahmen die ersten 6 Jungstörche ihr neues Zuhause in Besitz und am 14.1.1982 wurde der Storchenverein gegründet. Der Biologielehrer Andreas Meyer, ein passionierter Storchenliebhaber, wurde Präsident des Vereins. Er und Ernst Fischler verrichteten mit Hilfe des Vorstands den Grossteil der mit der Betreuung der Storchenstation verbundenen Aufgaben. Ernst Fischler, der sehr bald den Übernamen „Storchenvater“ erhielt, kümmerte sich um das Gehege und beringt bis heute die Jungstörche im Leimental, im Zolli und in Kaiseraugst. Zudem behandelte er verunfallte Störche und beobachtete und pflegte die ihm anvertrauten Schützlinge.

1985 wurde auf einem Horst bei der Storchenstation zum ersten Mal erfolgreich gebrütet. Im Zolli entstand im folgenden Jahr eine Brutkolonie, und auf der Oberwiler Kirche und dem Weiherhof wurde mehrfach gebrütet. Leider blieb der Horst auf dem Kirchendach seit 1991 unbesetzt. Von 1982 - 2001 wurden insgesamt 179 Jungstörche von Eltern aus der Oberwiler und Allschwiler Storchenstation beringt.

1995 beschlossen die Vertreter der Storchenschutzvereine in den Auswilderungsländern in einer gemeinsamen Resolution, die Wiederansiedlungsprojekte 1996 abzuschliessen und das Füttern freifliegender Störche zu unterlassen.

1997 erfolgte eine Neuorientierung des Oberwiler Storchenvereins nach dem Motto „Von der Artförderung zur Biotopförderung“. Es sollte ein Konzept für ein grossflächiges Extensivierungsprojekt ausgearbeitet werden. Da bisher keine Landbewirtschafter für eine solche Extensivierung gewonnen werden konnten, musste das Projekt vorläufig „aufs Eis“ gelegt werden.

Trotz der grossen Verluste an Jungstörchen auf dem Zug und in den Überwinterungsgebieten wuchs die Storchenpopulation in der Schweiz und auch im Leimental kontinuierlich an.
Anfangs 2002 schliesslich wurde der Oberwiler Storchenverein aufgelöst, weil er wegen der gelungenen Wiederansiedlung des Storches nicht mehr benötigt wurde. Das Vereinsvermögen wurde vom Natur- und Vogelschutzverein Oberwil übernommen, der es gezielt für Renaturierungsprojekte einsetzen muss, die auch den Störchen zugutekommen.

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr 1-3: zntargvfpu Raqpnpur: Cyntvng - jraa Qh avpug nhscnffg, fgbycrefg qh qneüore....

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)