
Der Riesno-Teich, ein etwa einen halben Hektar großes Gewässer, wird von 7 Amphibienarten als Laichgewässer genutzt und ist ein Schwerpunkt der Amphibienwanderung im Landkreis. Zur Zeit der Frühjahrswanderung mussten zwischen 1000 und 2000 Individuen morgens und abends über die Straße getragen werden.
Ziel des Projektes war zur Errichtung einer stationären Amphibienschutzanlage mit einer Anteilsfinanzierung. Dazu wurde ein Typenprojekt von ACOpro mit 140 m Länge beidseitig der Straße verwendet und zwei Amphibiendurchlässen realisiert. Durch die Leiteinrichtung werden die Amphibien sowohl von ihren Überwinterungsquartieren zum Laichgewässer als auch zurück geleitet. Ein Monitoring prüft, ob es weitere Verluste gibt, auf die ggf. mit einer Verlängerung der Leitbahnen reagiert werden würde.
Mit der Errichtung der stationären Leiteinrichtung wurde ein wirkungsvoller Beitrag zum Amphibienschutz durch die Sicherung eines weiteren Migrationsschwerpunktes geleistet. Durch die Einbeziehung der Kommune und dem ehrenamtlichen Naturschutz wurden die kommunale Planung und die Agenda-Inhalte verknüpft. Auch wurden die Bürger der Stadt Calau für Umweltbelange sensibilisiert. Das Projekt wird regelmäßig im Rahmen der Umweltbildung an den Calauer Schulen vorgestellt.
[Quelle: ANU-Brandenburg.de]
Ein Stift ist nicht vorhanden!
Ich bedanke mich bei Running-Bunnys, dass sie mich bei der Wartung unterstützen.