Angeln (Fischfang)
Unter Angeln oder Sportfischen versteht man die
Ausübung der Fischerei mit einer Handangel. Die Angel
besteht im einfachsten Fall nur aus Angelschnur und Haken, im Allgemeinen jedoch noch
aus der Angelrute, der Angelrolle zum Aufrollen der Schnur und dem
sogenannten Vorfach, einer Schnur zwischen Hauptschnur und Haken,
welche in der Regel dünner ist als die Hauptschnur. Als Bindeglied
zwischen Hauptschnur und Vorfach werden bei den meisten
Angelmethoden Wirbel eingesetzt.
Zur Ausübung benötigt man in Deutschland im wesentlichen zwei
Papiere:
- Einen gültigen Fischereischein; diesen erhält man bei
vorhandenem Sachkundenachweis, das kann die bestandene Fischerprüfung oder eine Ausbildung zum
Fischwirt sein, auf Antrag bei der Bezirksregierung, der
unteren Fischereibehörde oder der Gemeinde-/Stadtverwaltung
(abhängig vom Bundesland).
Angelmethoden
Es gibt verschiedene Angelmethoden. Allen gemeinsam ist, dass
der Fisch dazu gebracht wird, einen Haken aufzunehmen, der ihn an
die Schnur bindet, so dass er aus dem Wasser gezogen werden kann.
Da alle Fische fressen müssen, können prinzipiell auch alle Fische
geangelt werden. Manche Fischarten nehmen ins Wasser geworfene
blanke Haken sofort an, weil sie nicht zwischen diesen und Futter
unterscheiden können. Die übrigen Fische müssen mit einem Köder
getäuscht werden, der den Haken kaschiert. Die Täuschung ist
auch umso leichter, je aufgeregter die Fische sind, weshalb sie oft
angefüttert werden, um ihren Futterneid zu schüren und um sie an
eine beliebige Angelstelle anzulocken. N51°29.867 E007° 31.254
Die Angelmethoden unterscheiden sich in der Art und Weise, wie und
wo der Fisch an den Haken gebracht wird.
Nachtangeln
Als Nachtangeln bezeichnet man jegliches Fischen zwischen
Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Als Hilfsmittel dienen dabei
Stirnlampe, elektronische Bissanzeiger und Elektro- oder Knicklichtposen. Auch die klassische Aalglocke kommt dabei häufig zum Einsatz. Geangelt
wird auf alle nachtaktiven Fischarten, vor allem aber auf Aal, Zander
Karpfen und Waller (Wels). Besonders
große, erfahrene Fische dieser Arten werden nachts erbeutet
Nicht
fischwaidgerechte Methoden
Angeln ist heute in Deutschland ein Hobby und
dient nur nachrangig der Ernährung. Das Angeln ist naturverbunden
und dient dem Schutz der Gewässer, Seen und der Fischbestände und
wird maßgeblich von Angelvereinen getragen.
Es gibt einige Methoden, die nicht fischwaidgerecht oder illegal sind und
darauf abzielen, mit wenig Aufwand viel Fisch zu erbeuten.
Teilweise sind diese Methoden wenig selektiv oder mit keinerlei
eigentlicher Angeltätigkeit verbunden. Darunter fallen lange, quer
durchs Gewässer ausgelegte Schnüre, an denen sich in regelmäßigen
Abständen Haken befinden und die oft über Nacht im Wasser
verbleiben, um am nächsten Morgen eingeholt zu werden.
Weitere, nicht fischwaidgerechte Methode sind das Dynamitfischen und die Cyanidfischerei.
Auch das Auswerfen von Angelschnüren mit dutzenden Vorfächern in
einen angefütterten Fischschwarm wird als nicht fischwaidgerecht
angesehen, da diese Methode darauf abzielt die Fische von außen zu
haken. Quelle: Wikipedia
Ausrüstung
um erfolgreich den
Thunfisch erlegen zu können ist die erweiterte "Angelausrüstung"
erforderlich.
Nach erfolgreicher Erlegung erhaltet ihr das begehrte
Angeldiplom
viel Spaß.