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Pfefferquelle / Pfeffer spring EarthCache

Hidden : 7/28/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Pfefferquelle

Der Begriff Karst, ursprünglich der Name einer Kalkregion in Slowenien, wird als Fachausdruck für alle Landschaften verwendet, die sich durch unterirdische Entwässerung (Höhlenbildung) und ein spezielles oberirdisches Erscheinungsbild wie Dolinen (Erdfälle), Ponore (Wasserschwinden), Karstwannen (abflusslose Senken) u.a. auszeichnen.

In Fluss- oder Bachschwinden versickern zum Teil ganze Flüsse im Untergrund, fließen unterirdisch in Klüften oder Höhlen weiter und treten an Karsträndern wieder aus. Die Austritte nennt man Karstquellen. Diese haben meist eine sehr starke Schüttung, das heißt, es tritt sehr viel mehr Wasser aus, als bei normalen Quellen die aus Grundwasser gespeist werden. Sie sind auch daran zu erkennen, dass aus ihnen gleich ein ausgewachsener Bach oder junger Fluss entsteht. Wie viel die Quelle schüttet, hängt unmittelbar vom Niederschlag der letzten Tage oder gar nur Stunden im Einzugsgebiet ab. Da Wasser in Karstgebieten sehr schnell versickert und über Höhlensysteme abfließen kann, reagieren auch die Karstquellen binnen Stunden auf Regenfälle mit Hochwasser.
Baden-Württemberg, mit 35.751 qkm Fläche drittgrößtes Bundesland, besitzt einen großen, allgemein kaum bekannten Reichtum an Karstformen in der Schwäbischen Alb und in Muschelkalkgebieten. Vierzig Prozent der Landesfläche von Baden-Württemberg sind verkarstet. Die beiden größten deutschen Quellen, der Aachtopf und der Blautopf, befinden sich im südlichen Teil des Südweststaates.

Die Pfefferquelle ist eine typische Topfquelle des "Tiefen Karstes" mit Ursprung unter dem Talbodenniveau. An der Grenze von Berghang und Taleinfüllung werden die Karstwässer aus der Tiefe nach oben gedrückt. Das Einzugsgebiet umfasst die Markung Ochsenberg, Nietheim, Niesitz und Ebnat auf dem Härtsfeld. Der unterirdische Pfeffer entwässert die abflusslose "Ebnater Karstwanne". Die mittlere Schüttung beträgt 110 l/Sek. (13 l/Sek. bis maximal 700 1/Sek.). Die Pfefferquelle wurde vor Jahrhunderten mit einem Stauwehr zur Nutzung der Wasserkraft versehen. Unmittelbar benachbart steht einer der ältesten Industriebetriebe Deutschlands, das Eisenhüttenwerk Königsbronn. Es wurde 1365 durch die Mönche des Klosters Königsbronn gegründet und besteht noch heute. Der Pfeffer mündet nach ca. 450 m in die Brenz.

Um diesen Earthcache zu loggen beantworte bitte die folgenden Fragen:

1. Die Pfefferquelle ist die wievielte Station des Karstquellenwegs?
2. Welche Gemeinde zeigt das linke Wappen?
3. Über wie viele Betonstufen fließt das Wasser der Pfefferquelle ab?
4. Wie heißt der natürliche Überlauf der Pfefferquelle?

Schicke eine E-Mail mit den Antworten an folgende Adresse

[Antwort 1][Antwort 2][Antwort 3][Antwort 4]@gmx.de

und warte auf Logfreigabe.

Wenn Du möchtest, lade ein Foto von Dir oder Deinem GPS an der Pfefferquelle hoch. Danke für Deinen Besuch.


Pfefferquelle

Karst topography is characterized by subterranean limestone caverns, carved by groundwater. The geographer Jovan Cvijic (1865–1927) was born in western Serbia and studied widely in the Dinaric Kras region. His publication of „Das Karstphänomen” (1893) established that rock dissolution was the key process and that it created most types of dolines, "the diagnostic karst landforms". The Dinaric Kras thus became the type area for dissolutional landforms and aquifers; the regional name kras, Germanicised as "karst", is now applied to modern and paleo-dissolutional phenomena worldwide.

A spring may be the result of karst topography where surface water has infiltrated the Earth's surface (recharge area), becoming part of the area groundwater. The groundwater then travels though a network of cracks and fissures - openings ranging from intergranular spaces to large caves.
The water eventually emerges from below the surface, in the form of a spring. The forcing of the spring to the surface can be the result of a confined aquifer in which the recharge area of the spring water table rests at a higher elevation than that of the outlet. Spring water forced to the surface by elevated sources are artesian wells. Non-artesian springs may simply flow from a higher elevation through the earth to a lower elevation and exit in the form of a spring, using the ground like a drainage pipe.
The federal state of Baden-Württemberg is a notable area for Karst springs with the “Blautopf” being one of the two biggest in Germany. 40% of Baden-Württemberg show karst topography.

The “Pfefferquelle” is s typical karst spring that collects water from the the areas Ochsenberg, Nietheim, Niesitz and Ebnat from the neighbouring Härtsfeld. The average discharge is 110 l/sec (varying from13 l/sec to max. 700 l/sec). Adjacent to the spring is one of Germany’s oldest iron- and steel plants, the Eisenhüttenwerk Königsbronn. It was founded in 1365 by the monks of the monastery and exists up till today. After 450m the Pfeffer flows into the river Brenz.

To log this Earthcache please answer the following questions:

1. Which stop is the Pfeffer spring on the Karstquellenweg?
2. What municipality shows the left crest?
3. Over how many concrete steps runs the water from the spring?
4. What is the natural overrun of the Pfefferquelle?

Please send an e-mail with your answers to

[answer 1][answer 2][answer 3][answer 4]@gmx.de

and wait for the log permission.

If you like, add a photo of you or your GPS at the Pfefferquelle. Thank you for your visit.

Additional Hints (No hints available.)