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Gipsbergbau mit Tradition EarthCache

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H i m b i: platz für neues...

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Hidden : 9/8/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Bei diesem Earthcache könnt ihr Euch über den Gipsabbau in Obrigheim informieren.

This Earthcache inform you about the castmining in Obrigheim.


(Deutsch)
Wie entstand hier der Gips?

Oberer und Unterer Muschelkalk (243 bis 235 Millionen Jahre) bestehen hauptsächlich aus fossilreichem Kalkstein und Dolomit. Zu Beginn des mittleren Muschelkalks wurde die Verbindung zum offenen Ozean durch Landhebungen eingeschränkt und es bildete sich in Mitteleuropa ein flaches Randmeer. Geringere Frischwasserzufuhr und ein trocken-heißes Klima begünstigten eine hohe Verdunstung. Es bildeten sich fossilarme Schichten aus Kalken und Mergeln sowie Eindampfungssedimente wie Gips, Anhydrit (wasserloser Gips) und Steinsalz. Dichte Anhydritknollen verwandelten sich unter Wasseraufnahme in weißen dichten, feinkörnigen Alabaster, in Spalten entstand Marienglas. Aus übersättigten Gipslösungen wuchsen zwischen Tonschichten nadelige Gipskristalle, genannt Fasergips.
Zu Beginn des Oberen Muschelkalks kam es wieder zu einer Öffnung zum Ozean.
Neue, etwa 1000 Meter mächtige Sedimente überdeckten die Ablagerungen des Mittleren Muschelkalks. Ein Teil des Gipses wandelte sich unter dem hohen Auflagedruck in Anhydrit um. Die Verkippung der Schichten und die Entstehung der heutigen Landschaftsform im Gebiet südlicher Odwenwald - Neckar führten dazu, das die Gipsgesteine in oberflächlichennahe Verwitterungsbereiche gelangten. Dadurch wurde der Anhydrit partiell wieder in Gips umgewandelt. Das Salz wurde vollständig gelöst, nur im Gebiet um Heilbronn und Bad Friedrichshall blieb es erhalten und wird heute abgebaut.

Schon im Altertum wurde Gips als Baumaterial geschätzt. Die Römer erkannten schließlich, dass durch starkes Erhitzen eine Substanz entsteht, die mit Wasser vermischt aushärtet und als Putz verwendet werden kann. Obwohl es sich um ein weit verbreitetes Mineral handelt, sind seine vielfältigen Erscheinungs- und Verwendungsformen bis heute nicht Jedermann bekannt. Ob im berühmten Gipsverband, als Tafelkreide, Formengips, Lebensmittelzusatzstoff oder im Trockenbau, als Grundstoff für verschiedene Putze und Trockenestriche oder als Zuschlag in der Zementindustrie – Gips begegnet uns überall. In Obrigheim hat er seit nun mehr 160 Jahren eine Bergbaukultur geprägt. Der Gipslehrpfad will die auf dem Radweg Reisenden, sowohl über den Stoff, als auch über die geschichtliche Entwicklung am Ort informieren. Der Gipslehrpfad mit fünf Stationen bietet Wissenswertes und Handgreifliches für jedes Alter.

(Englisch)
How accrures cast?

The upper and lower „Muschelkalk" (243 to 235 million years) consists of fossil stone like “Kalkstein” and “Dolomit”.
In the beginning of the middle “Muschelkalk” the connection of the Ocean and the land impeded, and it surmised in middle Europe a low marginal sea. Fossil layers existing of “Kalk” und “Mergel” elmulates, also cast, “Anhydrit” and stonesalt.
"Anhydritknollen" converted to white , fine “Alabaster” in the chinks arose “Marienglas”. Jaded castlotion buildet between the layers castcrystals. In the beginning of the upper “Muschelkalk” the Ocean will be open.
New, 1000 m high sediments lays over the middle “Muschelkalk”. A part of the cast transubstantiated in Andhydrit. The dumping of the layers and the accruement of the present landscape “südlicher Odenwald – Neckar” are trigger, that the cast goes to the upper layers. Thereby the Anhydrit converted to cast. The salt will be dissolved, in the area from Heilbronn to Bad Friedrichshall will it remain unaffected und mined it since today.

Since the antiquity the cast was used for building. The romans saw that by heading there was a substance, witch cures and so they can use it to plaster. Although it is a common material, the Appearance form and reuse is still not known to everyone. Whether as a chalky, foremengips, food additive, or for dry building. Cast meets us everywhere. In Obrigheim it market the mining since 160 years. The Trail will you inform you on the cycle pathabout the material, also about the historical development of this place. The Trail has 5 Stations an provides interesting facts for every age.

(Deutsch)
Die Gipsgrube kann auch befahren werden. Solche Führungen finden aber sehr selten statt. Organisiert wird dies von Heidelbergcement. Eine Anmeldung vorab ist erforderlich. Man kann sich über die Webseite informieren.

Um diesen Earthcache zu loggen, gehe bitte zu N49 20.473 E009 05.862. Dort kannst Du Dich nochmals über die Entstehung und den Gipsabbau informieren. Beantworte bitte folgende Fragen:

1. Wie hoch ist der Abbauverlust durch die Sicherheitspfeiler in Prozent? (2-stellige Zahl)
2. Seit wann ist das Gipsvorkommen bekannt? (4-stellige Zahl)
3. wie hoch liegt der Hauptsollen über dem Neckarspiegel? (2-stellige Zahl)

Bitte die Antworten an mein Profil senden, ihr könnt aber sofort loggen. Wenn etwas nicht passt werden wir uns melden!

Es wäre prima wenn du dann an der Listingkoordinate ein Foto von Dir oder Deinem GPS, mit dem Hintergrund der Föderstrecke am Hang machst.

(English)
You can visit the cast-mine. But the guidances are not so often. At this website are further informations.

To log this earthcache, please go to N49 20.473 E009 05.862. There are further informations about cast and the mining. Please answer following questions:

1. Who high ist the loss of the mining because of the pillar in %?
2. Since witch year ist this cast mining known?
3. How high ist the main gallery above the Neckar?

Please send the answer to my account!

Please take a Photo at the listing coordinates from you or your GPS with the haulway in the back.

Additional Hints (No hints available.)