Skip to content

Bismarckturm Traditional Cache

Hidden : 7/31/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Related Web Page

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Update: 2023, der Turm ist das ganze Jahr geöffnet. Im Winter, auf eigene Gefahr, wegen Eisglätte und Rutschgefahr

Bismarckturm Eschwege... ..aus welchen Himmelsrichtungen man sich Eschwege nähert, immer sieht man zuerst den Großen Leuchtberg und darauf - auch nachts, wenn er beleuchtet ist, - den Bismarckturm. Wenn man den Bismarckturm sieht, ist man wieder zu Hause. Er ist somit, neben dem Johannesfest und dem Dietemann, ein wichtiger Anknüpfpunkt für die heimatlichen Gefühle der Eschwegerinnen und Eschweger gegenüber ihrer Stadt. Genau 35.561,51 Mark mussten von der Eschweger Bevölkerung aufgebracht werden, um den Bau des geplanten Bismarckturmes zu finanzieren. Bereits 1892 plante ein gemeinnütziger Eschweger Verein, auf dem "Großen Leuchtberg" einen Bismarckturm zu errichten. Zuvor stand an der gleichen Stelle ein hölzerner Wartturm, der Ende des 19. Jahrhunderts bereits verfallen war. Im Jahre 1900 wurde der Wunsch der Eschweger Bürgerschaft konkret, dieses Projekt zu realisieren. Es wurde ein "Komitee zur Errichtung eines Bismarck-Turmes" unter Vorsitz von Bürgermeister Vocke gebildet. Die Gesamtkosten des Turmes wurden durch Spenden der Bürgerschaft und außerhalb wohnender ehemaliger Eschweger aufgebracht. Als Standort wählte man den östlich der Stadt befindlichen Großen Leuchtberg (319 m über NN) aus. Entworfen wurde der Turm vom Kreisbaumeister Hans Behrendt aus Eschwege, die Bauleitung übernahm Stadtbaumeister Albig aus Eschwege. Gebaut wurde der Turm von den Baufirmen Holzapfel und Co. und F. Saame. Die Tischlerarbeiten führte Georg Müller, die Schlosserarbeiten Louis Trümper aus. Das Baumaterial, graugrüne Sandsteine, wurde aus den Steinbrüchen bei Altenburschla an der Werra entnommen. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss von 8 m x 8 m. Auf den pilasterartigen Vorbauten an den vier Ecken ruht als Geschossabschluss das Gesims, welches einen umlaufenden Balkon trägt. Dieser ist jeweils von 3 Segmentbögen unterfangen. Der sich nach oben hin verjüngende Turm trägt als Abschluss eine Feuerschale. Die darunter liegende Aussichtsplattform ist jeweils von Rundbögen unterfangen. Über dem Eingang wurde ein lorbeerumsäumtes Bismarck-Relief aus Bronze, gefertigt von Bildhauer Ernst Wenck aus Berlin, mit Bismarck- und Reichswappen sowie der Inschrift: "WIR DEUTSCHE/FÜRCHTEN GOTT/SONST NICHTS/IN DER WELT/ DON. A. v. KREUDELL" angebracht. Unterhalb der Aussichtsöffnungen, im oberen Drittel des Turmes, ist umlaufend die Inschrift "BISMARCK ZUR EHRE/VERGANGENEN ZUM/ GEDAECHTNIS LEBENDEN ZUR FREUDE/ZUKUENFTIGEN ZUR/MAHNUNG" zu lesen. Am 02.09.1903 wurde der Turm im Rahmen eines großen Volksfestes eingeweiht. Auf dem Turmkopf wurde eine achteckige Feuerpfanne (3,8 m Durchmesser, 1.800 Mark Kosten) fest eingemauert. Um den Rand der Feuerpfanne wurde ein Eisengerüst aufgestellt. Am Rand wurden senkrecht stehende Gerüsthölzer angebracht. In die Mitte der Feuerschale stapelte man Teertonnen pyramidenförmig übereinander, die mit Brennmaterial (Lohkuchen) gefüllt waren. In die Zwischenräume steckte man Scheitholz, Reisig und Lohkuchen. Nach Entzündung brannte das Material 1 - 1,5 Stunden bei einer Flammenhöhe von über 6 Metern. Im Jahr 1987 wurden die Treppen (27 Steinstufen bis zum 1. Umgang, danach 82 Stufen einer eisernen Wendeltreppe) zur Aussichtsplattform erneuert. Der Turm wird seit November 2001 allabendlich durch Scheinwerfer illuminiert. Im Sommer 2003 wurde ein Förderkreis gegründet, um Geldmittel für die Restaurierung des Turmes zu sammeln (Ende August 2003 hatte der Förderkreis bereits 70 Mitglieder.). Die Sanierung konnte im Jahr 2006 erfolgreich abgeschlossen werden, der Turm ist im Mai 2006 in einem hervorragenden Zustand (Info von Ingo Marquardt). Die Sandsteine wirken nach der Abstrahlung nicht mehr graugrün, sondern ockerfarben. Öffnungszeiten: 01.04.-31.10., der Turm ist täglich frei zugänglich (Stand: Mai 2006) Außerhalb dieser Zeiten kann der Schlüssel bei der Touristikinformation Eschwege (Pfand: 10 €) ausgeliehen werden. Links (mit vielen Fotos): www.bismarckturm-eschwege.de (Förderverein Bismarckturm Eschwege) www.eschwege.de Presse: Zum Jubiläum eines Wahrzeichens (Dieter Preuss) 28.08.2003 Wegbeschreibung: In Eschwege in Richtung Stadthalle fahren. An der Stadthalle in die Leuchtbergstraße einbiegen. Variante 1: Am Ende der Leuchtbergstraße an der Gaststätte Felsenkeller parken und dann zu Fuß zum Turm. Entweder über den Wanderweg 3 (Rundweg) in ca. 30 Minuten zum Turm wandern, oder über den steilen Fußweg K 27 in 15-20 Minuten zum Turm aufsteigen. Variante 2: Nach 100 m auf der Leuchtbergstraße rechts in den Pfaffenweg und gleich wieder links in die Cyriakusstraße einbiegen. Immer geradeaus bis zum Wanderparkplatz im Wald fahren. Über die o.a. beiden Wanderwege zum Turm wandern. Der restliche Weg zum Turm (Fußweg von 850 m) ist gut ausgeschildert. www.geocaching-eschwege.de

© 2011 geo-franky

Additional Hints (Decrypt)

1 Rgntr Snyyebue, va Znhre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)