Skip to content

Fahrstuhl-Apotheke Traditional Cache

This cache has been archived.

Dekofisch: Der ist wohl weg!

More
Hidden : 8/1/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Geschichte vor der Haustür....


An die einstige Apotheke erinnert an dem Haus nichts mehr, jedoch weiß die Apothekerin von der „neuen“ alten Apotheke in der gleichen Straße, noch etwas über die Zeit vor dem Umzug zu erzählen. Im VIADRUS Heimatbuch ist dann die ausführlichere Geschichte der Fahrstuhl-Apotheke zu finden...


apotheke

Bis zurück zum legendären Apotheker Peter Gottfried Gensichen, der als erster die Heilwirkung der Freienwalder Quellen beschrieb, lässt sich die Geschichte des Hauses in der Königstraße 43 zurückverfolgen, bis 1992 Sitz der einstigen Privelegierten Königlichen Hof-Apotheke. Wohl wegen des ehrwürdigen Alters wurde daraus später im Volksmund und dann auch offiziell einfach die “Alte Apotheke”.

Gensichen ließ sich 1674 seine Apotheke errichten - “mit hohen Kosten” wie die Chronik vermerkt. Wegen der Wirren des 30-jährigen Krieges allerding bekam er erst 1692 seine Konzession. Nach Gensichens Tod 1708 geriet die Apotheke, so die Chronik, in Vermögensverfall, womit beschönigend ungeordnete und schlechte finanzielle Verhältnisse umschrieben worden sind. Ebenfalls um diese Zeit war das Haus auch bauliche “in einem solch schlechten und miserablen Zustand (...), das auch vor diejenigen, welche der Gesundbrunnenkur sich gebrauchten, weniger dienliche Medikamente darinnen können recipieret (...), weswegen die Notdurft erfordert, dass eine tüchtige Officin ... angelegt würde”.

Recht häufig wechselte in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Apotheke den Besitzer. Zu nennen an dieser Stelle sei u.a. Apotheker Schottmüller, der das Haus 1868 übernahm. Als Schottmüller 1884 starb, nahm der seinerzeit bekannte Schriftsteller Victor Blüthgen dessen Witwe zur Frau. Beide wohnten auch hier, ehe dann ein Apotheker mit dem überaus schönen Namen Lindenblatt die Hofapotheke übernahm.

 Bei Blüthgen zu Gast war u. a. der aus Ostpreußen stammende Schriftsteller Hermann Sudermann (1857 - 1928). Eine alte Mauer auf dem idyllischen Apothekenhof, auf der sich immer die Katzen versammelten, taufte er “Katzensteg”. Später war dies auch der Titel eines seiner bekanntesten Romane. Die alte Mauer (und ab und an darauf auch besagte Katzen) kann man übrigens noch heute sehen, in dem liebevoll von Irmgard Krause gepflegten Hof. Irmgard Krause und ihre Tochter Steffi können so manche Geschichte erzählen über das Haus Nummer 43 in der Königstraße. Alte Fotos zeigen die große Treppe, über die man früher von der Straße aus direkt in den Verkaufsraum der Apotheke gelangte. Im Keller befand sich das Labor und auf dem Dachboden gibt es mit dem originalen und gut erhaltenen großen Einbauregal, das wahrscheinlich vom Ende des 18. Jahrhunderts stammt, einen regelrechter Schatz. In den Schubladen findet man sogar noch Korken oder Pillendosen aus der bewegten Historie der einstigen Hofapotheke.

Eine jener Geschichten ist die über Willy Kuhlmeyer, der die Apotheke im Jahre 1909 übernahm und über eine derartige Leibesfülle verfügte, dass er für den Weg auf den Dachboden und zurück den Lastenfahrstuhl genutzt haben soll. Ob er sich allerdings wirklich da hineingezwängt hat, lässt sich heute leider nicht mehr nachvollziehen. Wie mir gesagt wurde, kann der Hof auf Anfrage heute noch besichtigt werden, ich wollte allerdings die Dose verstecken und nicht zu sehr auffallen..




Heute ist in dem Geschäft eine Confiserie mit vielen Verführungen...
haus


Herzlichen Glückwunsch an die Erstfinder VoBe1994 und natürlich den Cachedog!!

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu uvagre rvarz Ebue

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)