Ein Tradi direkt neben
dem Hauptbahnhof Winterthur.
Aber ACHTUNG: Die
Schwierigkeit dieses Caches ist nicht, ihn zu finden, sondern ihn
zu bergen. Er ist etwas exponiert. Das Muggle-Aufkommen ist hier
fast immer ziemlich gross. Es fahren Busse und Postautos vorbei,
Taxis warten gleich gegenüber, Pendler, Passanten und Einkaufende
sind gleichermassen in hoher Zahl vertreten. Am besten kommt ihr in
der Dunkelheit oder an Sonntagen, wenn ihr nicht ganz so viele
Zuschauer habt.
Die erhöhten
Difficulty-Sterne betreffen denn auch die entsprechend
anspruchsvolle Bergung. Bitte achtet darauf, dass ihr nicht
beobachtet werdet und kommt halt unter Umständen später wieder,
wenn die Gelegenheit gerade nicht günstig
ist.
Mit der Neuaussetzung im
Mai 2011 ist die Schwierigkeit etwas gesunken (dafür wird der Hint
teilweise gestrichen). Das Muggelaufkommen jedoch nicht. Wir lassen
euch also die Sterne mal noch so stehen, wie sie
waren.
Winterthur Hauptbahnhof ist der Bahnhof mit der
dritthöchsten Passagierfrequenz der Schweiz. Der Bahnhof wird von
etlichen Linien der S-Bahn Zürich sowie von allen Schnellzügen
bedient. Alle Züge, die in die Ostschweiz fahren, passieren den
Hauptbahnhof Winterthur.
1855 entstand in Winterthur ein
erster provisorischer Riegelbau aus Holz als Bahnhofgebäude. Dieser
Bau wurde 1860 an die Stadt Zürich verkauft, welche ihn in der Nähe
des Kornhauses wieder aufbauen wollte. Mit grösster
Wahrscheinlichkeit wurde er für den Bau der Kornhauswirtschaft
verwendet, da diese sehr grosse Ähnlichkeit hatte. Fünf Jahre nach
der Eröffnung des Provisoriums, wurde der erste richtige Bahnhof
unter der Leitung des Architekten Jakob Friedrich Wanner erbaut.
Der Baumeister Meier stammte aus Winterthur, die Bahnhalle wurde
von der Firma Benkiser in Pforzheim gefertigt. 1875 erfolgte die
erste Erweiterung als die Tösstalbahn und Nationalbahn in
Winterthur den Betrieb aufnahmen. Diese bestand daraus, dass man
beidseitig je einen Anbau mit der Breite von vier Fensterachsen
tätigte, um Platz für neue Wartesäle zu erhalten.
1894-96 erfolgt der
Umbau des Bahnhofgebäudes in seine heutige Gestalt. Hierbei setzte
sich der Vorschlag der Architekten Ernst Jung und Otto Bridler
durch, die ein Bahnhofsgebäude im Renaissancestil erbauten, wobei
das Bundeshaus als Vorlage diente.
Im
Jahr 1944 wurden die heutigen Gleise 8 und 9 ergänzt. 1980 wurde
der Bahnhof abermals um zwei Gleise (die heutigen Gleise 1 und 2)
erweitert, die für die Tösstallinie und als Postzuggleis gebraucht
wurden. Auf dem Postzuggleis fährt heute die S-Bahn nach
Wil.
1988 wurde das zweigeschossige Parkdeck über den
Geleisen des Bahnhofs gebaut. Im Jahr 2000 folgte der Bau des
Stadttor Winterthur zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Gebäude
des EPA-Warenhauses, indem sich heute ein Coop City-Warenhaus
befindet.