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Erzbergwerk Ramsbeck EarthCache

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Truuet: So richtig ist dieser EC nie eingeschlagen.
Da ich mit meinen Listings den Server wechsele, werde ich diesen Cache nicht updaten.
Danke für den Besuch.

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Hidden : 10/19/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Bild vom guten und vom bösen Berg im Eingang des Besucherbergwerkes. guter Berg Wallpainting of the good and bad mountainpit in the entrancehall of the museum.


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Erzbergwerk
Ramsbeck


Das Erzbergwerk Ramsbeck ist eines der ältesten Erzbergwerke nördlich der Alpen. Teile des Stollensystems unter dem Bastenberg werden auf die Zeit um 1500 v. Chr. datiert. Die Erzfunde hier vor Ort belegen zudem, dass es sich um eine der frühesten Industriekulturlandschaften in Nordrhein-Westfalen handelt. Die damals freigelegten Zink- und Bleischichten wurden hauptsächlich in der Herstellung von Waffenspitzen für die Jagd verwendet und an vorbeiziehende Jäger und Nomaden verkauft.

Der erste urkundliche verbriefte Bergbau in Ramsbeck fand 1518 statt. Damals wurde ebenfalls fast ausschließlich Zink und Blei gefördert. Schon damals waren die Vorkommen eher klein und die Arbeit in den engen Stollen mühsam. An diese Zeit erinnert der sog. Venetianer-Stollen. Aus den Alpen wurden zwergwüchsige Arbeiter rekrutiert, die in den engen Stollen mit Handwerkzeug die Mineralien abgebaut haben.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Stollensystem auf mehrere Etagen ausgedehnt und beläuft sich heute auf 58km. Die Gruben wurden zunehmend industrialisiert. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde dann erstmals Silber in den geförderten Metallen nachgewiesen. Von den Kölner Fürsten wurde das hiesige Silber in Taler geprägt, deren Umlauf dann in die Finanzierung des Kölner Doms floss.

Bis 1860 waren alle in der Gegend befindlichen Kleingruben mit der heutigen Schachtanlage zusammengeschlossen und das Erz wurde jetzt Großindustriell abgebaut. Durch bessere Trennverfahren war es möglich den Ertrag an Erzen pro geförderter Tonne Gestein zu erhöhen. Durch einen Trick fand man Investoren, die die Region zur größten Industrieregion Europas ausbauen wollten. Man gaukelte den Investoren einen viel höheren Silbergehalt vor, als tatsächlich vorhanden war. Die Bücher wurden zudem gefälscht.
Es wurden neben den bereits damals 450 tätigen Bergleuten weitere KrŠfte angeheuert und es wurde in den Ausbau investiert. Nachdem der Schwindel aufflog tauchte der damalige Geschäftsführer unter und hinterließ einen gewaltigen Schuldenberg.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden von 1130 Bergleuten 8000t Blei- und Zinkkonzentrate gefördert. Die Weltwirtschaftskrise 1931 führte zu einem Verfall der Metallwerte zu einer vorübergehenden Einstellung der Fördertätigkeit.. Nach 1933 verbesserte sich die Produktivität aber durch bessere Fördertechnologien und 1955 förderten 597 Bergleute 37.000t Blei- und Zinkkonzentrate.

Durch Währungsaufwertungen verfiel der wirtschaftliche Ertrag aber immer mehr und ab Ende der 1960er Jahre lohnte sich der Abbau kaum noch. Am 31. Januar 1974 wurde der Förderbetrieb endgültig eingestellt.
Gefördert wurde das Erz durch sogenannten Sprengvortrieb. Das gesprengte Gestein wurde zerkleinert und nach Übertage verbracht. Dort wurde es im Schwimm-Sink-Verfahren von den Metallen getrennt.
Gegen Ende der Förderung lag der Anteil an nutzbaren Metallen bei rund 6gr pro Tonne Gestein.
Das Gestein selber besteht aus Schiefer und Grauwacken. Der  hier auftretende Schiefer kann nicht zum Hausbau verwendet werden. Er landete als Abraum auf den Halden. Die Grauwacke hingegen wurde in ihrer zerkleinerten Form zum Straßenbau verwendet.

Eingang Bergwerk Eingang zum Besucherbergwerk Ramsbeck. Auf Deinem Foto sollte das Schild gut zu erkennen sein. Der Eingang mündet in die sog. Lohnhalle. An den erhaltenen Schaltern wurde früher dreimal pro Monat der Lohn der Bergleute in bar in sogenannten Tüten (Umschlägen) ausgezahlt. Daher stammt der Begriff Lohntüte.


Zur Geologie der Erzregion:

Das Sauerland gehört zum Rheinischen Schiefergebirges. Das Gestein etwickelte sich während des Devons als Sediment eines seichten Meeres. Die häufigsten Gesteine sind deswegen Schiefer, Sandstein, Grauwacke und Kalkstein.
In der Region um das Bergwerk sind zusätzlich vulkanische Gesteine anzutreffen. Die daraus hevorgegangenen Erzlager sind in der variszischen Gebirgsbildungsphase entstanden.
Dabei stiegen hydrothermale Salzlösungen mit einer Temperaturen von 150°C aus den untermeerischen Gesteinen auf. Auf Kluftflächen am Meeresboden erstarrten und geronnen die Salzlösungen und fällten die Metalle aus. Die mitgeführten Sulfide sedimentierten dabei in Mulden am Meeresboden.

Durch untermeerischen Vulkanismus wurde in dieser Zeit eine metallhaltige, heiße Lösung in die Klüfte des bereits entstandenen Sedimentgesteins gespült und reicherte sich dort an. Ein Teil der Metallsalzlösungen infiltrierte das noch nicht verfestigte Gestein des Meeresbodensediments ein und bildete dort vererzte Zonen. Die häufigsten Erze sind Bleiglanz, Zinkblende und Kupferkies.
Der Faltungsprozess ist noch nicht abgeschlossen und das Rheinische Schiefergebirge steigt auch heute noch auf.

Die vererzten Zonen entsprechen den heutigen Erzvorkommen im devonischen Gestein des Bergwerkes. Eine Besonderheit ist das nur in Ramsbeck vorkommende "Ramsbecker Dichterz" mit einem Bleigehalt von >77% und 50-500 g/t Silber.

Zum Earthcache:

Die Koordinaten zeigen auf den Eingang des Besucherbergwerk Ramsbeck.. Das Bergwerk und das Museum sind täglich von 9-17 Uhr geöffnet, die letzte Einfahrt findet um 16 Uhr statt. Es wird ein Eintritt von 7,50 EUR für Erwachsene und 4,50 EUR für Kinder erhoben. Gruppen- und Kombitickets gibt es ebenfalls.
Der Besuch lohnt sich und erleichtert die Lösung der Aufgaben. Die Lösung ist auch ohne Einfahrt in das Bergwerk zu finden. Es kostet allerdings etwas Zeit und Mühe die Informationen auf dem Bergwerksgelände zu finden.

  1. In welchem Erdzeitalter gab es die stärkste untermeerische Vulkanaktivität?
  2. Warum ist der hiesige Schiefer nicht zum Hausbau geeignet?
  3. Über wie viele Ebenen erstreckt sich das Stollensystem?
  4. Fertige eine Skizze von einem Blindschacht und ein einem Tagesschacht an und hänge sie an Dein Log!
  5. (Fertige bitte ein Foto von Dir vor dem Eingang des Besucherbergwerkes an und hänge das Foto möglichst an Dein Log!)

Maile
mir die Antworten über meinen GC-Account. Wenn Deine Antworten falsch sind, werde ich mich mit Dir in Verbindung setzen. Logs ohne Skizze.
Viel Spaß!

Förderturmattrappe vor dem Besucherbergwerk. Dieser Turm war niemals in Betrieb. Dummy Dummy of a hoist frame. Such frames were not in use in the pit in the last 50 years.

 

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The Ramsbeck Oremine

The oremine Ramsbeck is one of the oldest orepits noth of the alps. Parts of the gallerysystem under the Bastenberg refer to the time 1500 BC. The diggings are related to one of the oldest industrial developments in Northrhine-Westfalia. All zinc and lead findings were used fort the metall conditioning in the manufacturing of weapons which were used for hunting by the travelling nomads. Those travelling tribes made the products famous far beyond the local region.

The first well documented mining in Ramsbeck is dated on the year 1518. On that time there was just lead and zinc found. Even on that time the deposits were very small. The work in the galleries was very hard and dangerous. A tribute to that time is the Venetianer-Stollen. Out of the alps tiny people, the Veneter, were recruted fort he work in the small galleries which had a diameter of less than 1 meter.

The Galleriesystem was evolved over the centuries to several levels. The total length of ist ways is about 58km. With extension of the pit an idustrialisation of the work was needed. This was more attended as silver was found at the beginning of the 19th century. The silver was taken for the "kurfürstliche Münzprägung" in cologne. The earnings out of this business were used fort he building of the cologne cathedral.

All small pits were commuted until 1860. By using better dividing methods the profit was optimized.
By cheating investors were found. Those investors were suggested to have a higher degree of silver in the stone than it really was. It was planned to found the largest industrial region in Europe with the gainings and on the same time just to sent the silver amounts back to the investors. The project failed as the profit was not as high as supposed. The amount of money was not enough to cover the increasing costs fort he pitworkers so the mine crashed fort he first time.

At that time 1130 pitworkers delivered 8000t of lead and zinc. The time until the world economic crisis in 1931 was very succesful since a mining cooperative was in the lead of the company after the crash. In 1931 there was a loss of credit on metall trade so the work lay down again for two years.

During
the Naziregime the productivity increased due to several inhuman methods and the more and more mechanization of the work.
In 1955 957 pitworkers delivered more than 37.000t of lead and zinc.
Due to currency appreciation the profit decreased and mining was no economic effort any longer until the late 1960ies. The mine was abondanned on the 31st of January 1974.

At the end the amount of worthy metall was about 6gr per one to of stone. The stone itself contents of shale and graywacke. The shale is useless for housebuilding. It was stored on stockpile. The graywacke was splitted and used in roadbuilding.

Entrance to the visistors pit. The hall is the so called "Lohnhalle" where the workers get their money three times a month in cash. Eingang Bergwerk
Taler Ramsbecker Ausbeutetaler aus dem Silber des Bergwerkes unter Kurfürst Clemens August in Köln gefertigt.
Bild des mittelalterlichen Stollens in Ramsbeck. Damals noch mit zahlreichen Zwischenebenen. Mittelalter

Concerning to the geology:

The region Sauerland is part of the "Rheinisches Schiefergebirge". The development of the solid rock formations was given by sediments of a shoal ocean during devon. So shale, grauwacke and sand-stone are the most common types of rock.
In the surrounding of the pit was additionally volcanic activity. The erruptions blow up liquid masses which contain the ore and which filled up all cliffs and cracks in the young rock formations which were not densed at that time. The liquid solutions errupted at a degree of 150°C. The metals precitated in the foldings. Sulfids departed in the oceanic sediments. The most common metalic salts were potter's ore, spalerite and chalcopyrite. The precipitations can be found in the pit. A special mineral is the "Ramsbecker Dichterz" with a concentration of lead of more than 77% and 50-500g per ton silver.

This process is called variscic orogenesis and is part of the folding of the Rheinisches Schiefergebirge..
A site effect is the a raising and folding of the hole Rheinisches Schiefergebirge which hasn't stopped yet.



To log the Earthcache:

The coordinates point to the entrance of the visitorsmine Ramsbeck. The pit and the museum are opened daily from 9-17h. The last entrance to the galleries is at 16h. The entrance fee is about 7,50 EUR for adults and 5,--EUR for kids. Children under age of 5 are free. There are combi-Tickets to serveral other sightseeing spots available.
You will not have to enter the museum but it will make it much easier to solve the quests. The museum and the pit are worth visiting. All informations can be found without entrance of the museum. You will have to have a long walk throughout the outside area. The museum and the drive-in to the pit is much easier and quite informative.
Here are the questions:
  1. During which geological era was the highest volcanic activity?
  2. Why is the shale useless for housebuilding?
  3. How many different levels of galleries are at the Ramsbeck pit?
  4. Draw a sketch about the difference between blind shaft and a day shaft. Attach your sketch to your log. Pictures of the Infoboard are notaccepted!
  5. (Take a picture of your team in front of the museum entrance. Attach your picture to your log.)

Send me the answers to my account Email-Adress. If your answers are wrong I will contact you. All logs without the required sketch were deleted regularly.

Enjoy your stay in Ramsbeck!

Additional Hints (No hints available.)