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EMERGENCY Traditional Cache

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Gummibaerenbande: Danke für die zahlreichen Besuche - nun ist wieder Platz für Neues :)

Gummibaerenbande

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Hidden : 8/12/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:




Unser erster Tradi-Cache bringt euch die Geschichte und Entwicklung des Krankenhauses in Hallein näher.
Viel Spaß beim lesen und bei der Suche wünscht die Gummibaerenbande!



Vom alten Dienstbotenspital zum
modernen Bezirkskrankenhaus



KH Bau 1969

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Haus diente ursprünglich einer Mühle und Bäckerei.
Aus der Geschichte unserer Stadt wissen wir, dass schon im Jahre 1832 in der Spitalgasse 142,
dem jetzigen Vikarhaus, durch Salinenphysikus Dr. Franz Ferchl ein bürgerliches Krankenheim
für Diener und Dienerinnen gegründet wurde.


Im Jahre 1837 erfolgte durch die Halleiner Schifferinnung eine Sammlung im
Namen der leidenden Menschheit zur Gründung einer bürgerlichen Krankenanstalt für
arme Dienstboten und Handwerksgesellen der Salinenstadt Hallein.


Diese Anstalt, die am 1. Mai 1839 eröffnet wurde, hatte aber sogleich mit Schwierigkeiten
zu kämpfen, so dass sich die Ausschüsse veranlasst sahen, sich wegen der Befremdung
über die großen Ausgaben an die edlen Bewohner der Stadt Hallein zu wenden.


Im Jahre 1893 war das Haus Hallein 152, das jetzige Krankenhaus, über Anregung des
damaligen weitblickenden Bürgermeisters Schöndorfer in das Eigentum des Dienstbotenspitals
übergegangen und, wie es heißt, derart adaptiert, dass es mit seinen hellen, lichten, luftigen
Räumen und seinem mehr als 40 Betten dem schönen Zweck, dem es zu dienen
hatte, entsprechen konnte. Und es sollte nicht die letzte Adaptierung gewesen sein:


Das Jahr 1907 wird als das Entstehungsjahr eines öffentlichen Krankenhauses angesehen und die
Vorsorge für die Aufnahme von Kranken aus den unteren Bevölkerungsschichten wurde getroffen.

 


das Krankenhaus Hallein, ca. 1930


1926: Umbau des südseitigen Nebengebäudes zur Unterbringung
der Küche mit Vorratsräumen und zur Gewinnung von neuen
Krankenzimmern und Unterkünften für Schwestern und Dienstpersonal.


1927: Ein neues zweckentsprechendes Treppenhaus wurde verbaut.
1931: Neu- und Anbau eines vollständig unterkellerten, einstöckigen
und modern ausgestatteten OP-Traktes, Klassezimmern sowie der
Einbau der Zentralheizung und einer Lichtrufanlage.



Ausbau unter Neumayr und Dirnberger


Durch diese großzügigen Baumaßnahmen unter Bürgermeister Neumayr und dem damaligen
ärztlichen Leiter der Anstalt, Primarius Dr. Dirnberger, wurden die Voraussetzungen für die
Erlangung des Status eines allgemein öffentlichen Krankenhauses geschaffen.

1933: Bau einer Isolierbaracke

1939: Vollständiger Ausbau des Dachgeschosses, war ursprünglich als Schwesternschule
geplant. Infolge der Kriegsereignisse wurden die neugewonnenen Zimmer zur
Unterbringung von Kranken herangezogen.

1942: Einbau von neuen Bädern und Klosettanlagen und Erweiterung der Zentralheizung.

1943: Errichtung einer Krankenbaracke.

1954: Neubau eines Erdgeschoßpavillons anstelle der Kranken- und der Isolierbaracke, wodurch
33 Betten und ein Säuglingszimmer geschaffen wurden. In den Folgejahren wurden die Zentral-
heizung auf alle Räume ausgedehnt, die Heizung selbst auf eine Ölfeuerungsanlage umgestellt,
die Lichtrufanlage erweitert und modernisiert sowie moderne Geräte, wie Röntgenapparat und
Sterilisationsanlage, angeschafft. Der Bettenstand betrug max. 130 Betten, der später auf 90 Betten
reduziert wurde, um einen höheren Luftkubus zu erreichen.



Sperre oder Neubau?


So gesehen, blieb also nach der Androhung der gänzlichen Sperre des derzeitigen
Krankenhaus betriebes aus bau- und feuerpolizeilichen Gründen keine andere Wahl als entweder
das Krankenhaus Hallein aufzulassen und die Patienten dem Landeskrankenhaus in Salzburg zu
überanworten oder, was im Hinblick auf das große Einzugsgebiet und die geballte Industrie in
unserem Raume verständlich ist, zu einem Neubau zu gelangen.

Diese letzten Gründe waren ausschlaggebend für den Beschluss zur Errichtung des neuen Krankenhauses.
Die Gestehungskosten für den Krankenhauskomplex einschließlich Einrichtung, Grundkosten,
Aufschließung und Eigenmitteln für das Ärzte- und das Personalwohnhaus belaufen sich auf
mehr als 80 Millionen Schilling, wobei die Kosten des noch nicht ausgebauten 3. Obergeschosses
beinhaltet sind. Zu diesen Gesamtkosten leisteten das Land Salzburg 30 Millionen Schilling und
die Einzugsgemeinden des Tennengaues sowie der Bezirksfürsorgeverband 6,8 Millionen Schilling.

Der fehlende Betrag von voraussichtlich ca. 45 Millionen Schilling ist aus Mitteln der Stadt
aufzubringen. Rund 25 Millionen Schilling werden unter Berücksichtigung des Investitionsplanes
der Stadtgemeinde Hallein aus ordentlichen Haushaltsmitteln und 20 Millionen Schilling durch die
Aufnahme von langfristigen Darlehen zur Verfügung gestellt.



Das neue Haus


Am 13. April 1973 wurde das neue allgemein öffentliche Krankenhaus der Stadt Hallein im
Stadtteil Burgfried, Bürgermeisterstraße 34, bezogen. Es umfasst 180 systemisierte Betten und
gliedert sich in die Abteilungen interne Medizin (65 Betten) zuzüglich Intensivstation (4 Betten),
Chirurgie (72 Betten) und Gynäkologie-Geburtshilfe (39 Betten). Diesen Abteilungen wurde eine
Ambulanz angeschlossen, außerdem wurde eine Röntgenstation sowie ein Labor eingerichtet.


Mit Beginn des Jahres 1978 wurde eine gynäkologisch-geburtshilfliche Station eingerichtet. Diese
Station wurde im Laufe des Jahres 1979 zu einer gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung erweitert.


Ein bedeutendes Jahr in der Geschichte des Krankenhauses Hallein stellte 1993 dar, da beginnend
mit 1. Jänner die Betriebsführung durch die Halleiner Krankenanstaltenbetriebsgesellschaft m.b.H.
übernommen wurde und damit eine Ausgliederung aus dem unmittelbaren Bereich der Hoheits-
verwaltung der Stadt Hallein erfolgte, um eine zeitgemäße Führungsstruktur - mit entsprechenden
Kompetenzen - im Krankenhaus Hallein installieren zu können.


Eine größere Umstrukturierung stand wiederum im Jahr 1998 bevor. Aufgrund des Geburten-
rückganges und neuer minimal invasiver Operationstechniken war es notwendig, eine der beiden
bisher der Gynäkologie und Geburtshilfe zugeordneten Bettenstationen der immer höheren
Bettenbedarf anmeldenden internen Abteilung zuzuordnen.


Der Umbau des neuen Krankenhauses wurde in vier Bauetappen durchgeführt,
wobei die dritte Bauetappe im April 2004 abgeschlossen werden konnte:


Der neue Südteil des Krankenhauses Hallein


An Gesamtkosten sind für den Umbau ca. € 26 Millionen (ohne Ust.) präliminiert.
Mit dem Baumanagement wurde die Firma Sabag beauftragt, welche bereits einschlägige
Erfahrungen in Krankenhauszu- und -umbauten aufweist.
Am 9. Oktober 2007 wurde das Jubiläum 175 Jahre Krankenhaus Hallein gefeiert.


In der Zukunft sollen durch das Krankenhaus Hallein die infrastrukturellen Möglichkeiten,
welche sich besonders durch die Ansiedelung eines Rehabilitationszentrums für Stoffwechsel-
und gastroenterologische Erkrankungen bieten, soweit wie möglich ausgeschöpft werden.


Das Rehabilitationszentrum soll spätestens Ende des Jahres 2009 in Betrieb gehen.
In dem in Errichtung befindlichen neuen Rehabilitationszentrum werden in enger
Zusammenarbeit mit den Spezialisten des Krankenhauses Hallein 52 Patienten betreut.


Dies ist ein wichtiger Weg in Richtung Erweiterung und Stärkung des Standortes
unserer Halleiner Krankenanstalt, sowie ein starkes Signal hinsichtlich der Errichtung eines
Stoffwechselkompetenzzentrums“ am bestehenden Standort.


Quelle: Krankenhaus Hallein (www.kh-hallein.at)

 

Additional Hints ()

Unaf-thpx-va-qvr-Yhsg / Unaf-fgner-va-gur-nve

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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