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Ein Königreich für ein Pferd Mystery Cache

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VTler: und tschüss

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Hidden : 9/5/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Mal wieder ritt Robert auf seinem alten Drahtesel durch die Weite der Prärie
des ehemaligen wilden Westen.
Bei der Hitze und all dem Staub war es ein sehr beschwerlicher Ritt und er wünschte sich nichts sehnlicher als ein Pferd.
Genau: ein Königreich für ein Pferd!
Aber oje, er hatte ja gar kein Königreich, denn er war ja weder König noch reich.
Unzufrieden mit sich und der Welt strampelte er weiter und
knobelte an einer Lösung für sein Problem.
In dieser Gegend gab es leider keine offenen Stellen für einen König,
aber wie wäre es mit reich werden.
Robert überlegte wie er wohl am schnellsten reich werden könnte.
Angeblich sollte doch hier das Gold auf der Straße liegen.
Er hielt an und betrachtetet den Weg aus der Nähe.
Kein Gold zu sehen. Nur Staub, Staub und noch mehr Staub.
Er schwang sich also wieder auf seinen Drahtesel und radelte weiter.
Plötzlich sah er in der Ferne eine riesige Staubwolke und sie kam näher auf ihn zu.
Kurz darauf konnte er ein merkwürdiges Donnern hören.
Er hielt an, stieg ab und setzte seinen alten Rucksack ab.
Er öffnete ihn und kramte darin herum, bis er das Fernglas,
welches ihm sein Großvater einst schenkte, fand.
Seine Hände zitterten.
Er versuchte durch das Fernglas zu erkennen, was sich da auf ihn zu bewegte.

Er traute seinen Augen nicht!
Ein Pferd hatte er sich gewünscht!
Eins!
Und jetzt galoppierten Hunderte auf ihn zu!
Welch ein Glücksgefühl stieg in ihm auf und er sah sich schon in den Sonnenuntergang reiten.
Jetzt stellte sich ihm nur noch die Frage, wie er die Herde zum Anhalten bringen sollte.
Und er musste sich schnell etwas einfallen lassen.
Sehr schnell!
Denn die Herde war nur noch wenige hundert Meter von ihm entfernt und
das Donnern der Hufe war schon unglaublich laut.
Jetzt hatte er eine Idee!
Doch zu spät!
Die Pferde hatten ihn schon erreicht und galoppierten um ihn herum und an ihm vorbei!
Mit schlotternden Knien stand er auf dem Weg und
war heilfroh nicht unter die Hufe gekommen zu sein.
Leider hatte sein Drahtesel nicht so viel Glück gehabt.
Dieser war nur noch ein klägliches Häufchen Schrott.
Also ging Robert zu Fuß weiter seines Weges.
Während er so durch den Dreck stiefelte und mit seiner Lage haderte,
bemerkte er plötzlich einen kleinen Zettel an einem der Telegrafenmasten.

Was sollte das bedeuten?
Er hatte keine Ahnung!
Als Robert so dastand und grübelte, bemerkte er, dass die Herde zum Stillstand gekommen war!
Die Pferde standen etwa 150m von ihm entfernt.
Er wollte schon los rennen um sich ein Pferd zu schnappen.
Dann fiel im aber siedendheiß ein, dass diese Herde vielleicht jemandem gehören könnte.
Und in diesem Teil der Welt ist man nie zimperlich mit Pferdedieben umgegangen.
Er nahm also sein Fernglas zur Hand, entstaubte es etwas und schaute sich die Tiere an.
Alle waren markiert, was ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass jemand wohl den Verlust eines Pferdes bemerken würde.
Also mußte er wohl oder übel doch auf Schusters Rappen weiter ziehen.
Da fiel im der Zettel am Telegrafenmast wieder ein.
Er hob noch einmal das Fernglas, um die Tiere näher zu betrachten.
Für ihn sahen sie alle gleich aus.
Doch Moment mal!
Zwei der Pferde fielen im besonders auf.
Aber warum gerade diese Beiden?
Jetzt wußte er es: Das eine musste deutlich älter sein, als es sein sollte und
das andere deutlich jünger!
Er schaute sich die beiden noch etwas genauer an und
ein Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit!

Er hatte verstanden, was Hironimus gemeint hatte und
er wußte wo er den Schatz in der Erde finden würde.
Vielleicht, war der Schatz so groß, dass er sich dann endlich ein eigenes Pferd kaufen könnte.
Oder noch besser: Ein eigenes Motorrad!

Ob die Suche sich lohnt, sagt dir Hironimus.


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