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s'Garsella Männle Traditional Cache

Hidden : 8/24/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist für all die wanderfreudigen unter euch. Am besten startet man von Amerlügen aus. Wen Hunger und Durst quält kann im Naturfreundehaus einkehren und die die noch weiter wandern wollen ein kleiner Tipp: auf den Drei Schwestern liegt ebenfalls ein Cache versteckt.

Viel Spaß!

Im Westen von Frastanz, an der Grenze von Feldkirch, zieht sich eine Gebirgskette südlich gegen das Fürstentum Liechtenstein hinüber, aus welcher ein merkwürdiger kahler Gebirgskopf, der zugleich die Grenzmarke bildet, sich malerisch emporhebt und "die drei Schwestern" genannt wird, an welchen die Frastanzer Alpen anstossen. Hierüber erzählt die Sage:

Vor überlanger Zeit kam oftmal ein Venediger Manndl (auch Garsella Männle genannt) in diese Gegend und holte von hier, vorzüglich aber vom nahen unbewohnten, jetzt waldigen Saminathale, welches zwischen den drei Schwestern und dem Ziegerberg liegt, Gold in Hülle und Fülle. Das Manndl fuhr durch die Luft mit einem grossen Krug in der Hand von Venedig dahin, stellte den Krug unter eine Wasserquelle, welche aus einem unterirdischen Goldfluss Goldkörner mitführte, und bald hatte es denselben voll; dann flog es wieder heim. Zum Beweise hatte es einmal den Krug voll Gold dortigen Hirten gezeigt, diese bekreuzten sich und ließen den Venetianer gehen, denn sie wussten, dass er ein Zauberer war, der durch finstere Mächte seine Künste übte, wie alle sogenannten Venediger-Manndln.

Nun wohnten zu Frastanz drei Schwestern, welche an dem hohen Mariahimmelfahrtstag leichtsinnig und gottlos statt in die Kirche zu gehen, in aller Frühe auf den Berg gingen, um Heidelbeeren zu pflücken, die da in Menge wuchsen, und sie dann in dem nahen Feldkirch verkauften. Da trafen sie dort den Venediger, der sie anfuhr: "Was macht ihr heut da?" - Jene erschraken im Bewusstsein, einen so hohen Festtag schnöden Gewinnes wegen entheiligt zu haben und sagten:" Nichts! Nichts! Nichts!" - Da sprach der Zauberer mit rauher Stimme:" So sollt ihr auch zu Nichts werden, als zu drei kahlen Felsen, ohne Gras und Laub, ohne Bäume und Frucht, und unter euch soll mein Goldborn verborgen rinnen, und kein Sterblicher soll ihn finden." Alsbald wurden die drei Mädchen starr vor Schreck und zu Stein vor dem Fluche; denn dadurch, dass der Zauberer Macht über sie gewonnen hatte durch ihre Missetat, erlöste es sich und übergab sie an seiner Stelle dem Bösen.

Noch stehen und starren die drei Schwestern als so viele Felsenhäupter, aber der Venediger ward nie mehr gesehen, und sein Born quillt nicht mehr zu Tage, und die drei Schwestern blicken ernst herab in das obere Rheinthal, auf Vaduz und in das Land Liechtenstein.

Additional Hints (No hints available.)

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