
Deutsche Version:
Ziemlich genau am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Geilnau a. d. Lahn begonnen, am Mühlenberg Basalt in verschiedenen Formen abzubauen. Dieses vulkanische Material ist äußerlich dunkel grau bis schwarz und von seiner Beschaffenheit sowohl dicht als auch feinkörnig. Basalt ist basisch und setzt sich überwiegend aus Feldspat (vor allem Plagioklas) zusammen, enthält daneben aber auch andere Silikate (überwiegend aus Eisen und Magnesium wie Olivin od. Pyroxene) da die Erdkruste größtenteils, der Erdmantel fast vollständig aus Silikaten besteht. Diese binden sich an vorhandene Siliciumdioxide (SiO2), jedoch ist der genau Anteil der Minerale unterschiedlich, da Basalt in der chemischen Zusammensetzung äußerst variabel ist. Neben der Förderung von Basaltschotter, für dessen Zwecke 1901 ein Steinbrechwerk errichtet wurde, konnte auch hochwertiger, sog. Säulenbasalt, abgebaut werden. Dieser zeichnet sich in Geilnau durch seinen hohen Grad an Zähigkeit und Härte aus und gehört, was einem Gutachten zu entnehmen ist, „zweifellos für technische Zwecke zu den Besten, die es gibt; er ist aber (…) ein wenig zu gut.“. Säulenbasalt entsteht, wenn heiße Lava nur langsam abkühlt und sich dabei zusammenzieht. So können meterlange, meist sechseckige Säulen entstehen, die sich senkrecht zur Abkühlungsfläche bilden. Wegen seines verschleißfesten und druckunempfindlichen Charakters werden aus Basalt Bodenbeläge, Grab- und Denkmäler aber auch ganze Gebäude errichtet. Zudem kann er auch als Unterbau von Straßen verwendet werden. Das gewonnene Gestein wurde aus dem im Norden Geilnaus befindlichen Bruch ins Tal befördert und über eine eigens errichtete Eisenbahnbrücke auf die linke Lahnseite zur Verladestation gebracht, um von dort aus über den Gleisanschluss der noch heute genutzten Bahntrasse weitertransportiert zu werden. Hingegen wird das Gestein heute mit LKWs oberhalb von Geilnau abtransportiert. Bitte achtet beim Besuch auf entsprechenden Verkehr! In den Jahren um 1910 waren ca. 230 Arbeiter bei dem Werk beschäftigt, die meisten aus der näheren Umgebung, aber auch Gastarbeiter aus Italien, Österreich und Ungarn. Nach dem Ende des Basaltabbaus 1937 wurde ab dem Jahre 1980 der Betrieb wieder aufgenommen und das gewonnene Material konnte für ein großes Projekt genutzt werden.
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1. Für welches große Bauvorhaben nach 1980 wurde der abgebaute Basalt genutzt? (Internetrecherche)
2. Was steht auf den aufgestellten Steinwänden?
3. Freiwillig: Mache ein Foto von dir vor der gegenüberliegenden Felswand und füge es deinem Log bei. Solltest du alleine sein, genügt auch hier ein Bild von deinem GPS und dem Bruch im Hintergrund.
Bitte beachtet: Ihr seid überwiegend in einem Waldstück unterwegs, kommt aber in die Nähe eines noch aktiven Steinbruchs. Bitte bleibt auf den Wegen und achtet sowohl auf die Schilder als auch auf die akustischen Signale! Geht nicht zu nah an die Abbruchkante. Alle Aufgaben sind gefahrlos zu erledigen!

English version:
At the beginning of the 20th Century in Geilnau near the river Lahn the basalt degrading at the Mühlenberg was started. This volcanic material is dark gray to black, and by its nature, both dense and fine grained. Basalt is basic and consists mainly of feldspar (mainly plagioclase), but also contains other silicates (mainly of iron and magnesium as olivine or pyroxene). These bind to existing silicon dioxide (SiO2), but the exact proportion of the minerals varied, because of basalt is extremely variable in chemical composition. Besides basalt gravel, for its purpose in 1901 a stone crushing plant was built, also high-grade collumns of basalt were degraded. These were in Geilnau characterized by a high degree of toughness and hardness and referring to an expert opinion "undoubtedly for technical purposes the best out there, but it is (...) a little too well.”. Basalt collumns formed when hot lava cools down slowly and contracts. In this way, meter-long and usually hexagonal columns arise vertical to the cooling surface. Because of its insensitive to pressure and wear-resistant character, flooring, grave monuments and even entire buildings are made of basalt. It can also be used as a substructure of roads. The degraded rocks were transported from the quarry in the north of Geilnau into the valley and taken by train over a special constructed railway bridge to the loading point at the other side of the river. Today trucks are used which leave the quarry above Geilnau, so please pay attention! In the years around 1910 were about 230 workers employed at the plant, the most from the surrounded villages, but also foreign workers from Italy, Austria and Hungary. After the end of the Basalt degrading in 1937, the company resumed in the year 1980 and the degraded material could be used for a large project.
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1. For which major construction project after 1980, the basalt was used? (Internet search)
2. What is written on stone walls?
3. Optional: Take a picture of you in front of the opposite cliff and add it to your log. If you’re alone, also a picture of your GPS and the quarry in the background is sufficient.
Please note: You are mainly in a forest, but still near an active quarry. Please stay on the paths and respects both the signs and on the acoustic signals! Do not go too close to the drip line. All tasks can be accomplished safely!