Ein
Geocach in gedenken an
die Wallücker Willem
Der Wallücker- Willem ist der
eigendliche Name´s geber des Wallücker- Bahnweg
in Löhne. Von den Ortsansässigen wir die Strasse auch "Klein Bahn"
genannt.
Der
Georgs-Marien-Bergwerks- und
Hüttenverein in Georgsmarienhütte bei Osnabrück veranlasste 1896
den Bau der
Kleinbahn, um das im Steinbruch von Wallücke bei Oberlübbe (heute
nahe der
Gemeindegrenze zur Stadt Bad Oeynhausen) gewonnene Eisenerz
abtransportieren zu
können. Die Kreise Herford und Lübbecke unterstützten den Bau
finanziell und
erlaubten den Verlauf überwiegend entlang der Kreischausseen,
machten aber zur
Bedingung, dass die Bahn auch anderweitigem Güter- und dem
örtlichen
Personenverkehr dienen sollte.
Die Bahnstrecke
führte über das
Gebiet der heutigen Gemeinde Hüllhorst (Stuckhof, Schnathorst,
Tengern) und der
Stadt Löhne (Halstern bis Obernbeck) nach Kirchlengern, wo sie
Anschluss an die
Bahnstrecke Löhne–Rheine fand. Am 25. September 1897
wurde die Bahn eingeweiht.
In Löhne bestand ein Stichgleis bis zur Werrebrücke, um im
Personenverkehr in
die Nähe des Staatsbahnhofes Löhne an der Bahnstrecke
Hamm–Minden zu gelangen.
Da sie die
bisherige
Abgeschiedenheit der anliegenden Ortschaften verringerte und mit
einer
Geschwindigkeit von höchstens 25 km/h sehr gemütlich und
ungefährlich daherkam,
erreichte die Bahn schnell eine große Beliebtheit bei der
Bevölkerung und
erhielt den Kosenamen „Wallücker Willem“. Außer den
genannten Haltepunkten gab
es auch einige Badarfshaltestellen. Die Bahnhöfe und Haltestellen
lagen meistens
in der Nähe von Gaststätten, weil so die Gastwirte den
Fahrkartenverkauf
übernehmen konnten.
Von 1923 bis 1925
vorübergehend
und schließlich 1937 endgültig stellte die Kleinbahn wegen
mangelnder
Wirtschaftlichkeit ihren Betrieb ein.

Und ob ihr es glaubt oder
nicht, in einer klaren Nacht hört man immer noch das
Schnaufen und Pfeifen der alten Wallücker
heelb mé schueben; heelb mé
schueben;
heelb mé schueben; heelb mé schueben; heelb mé schueben; heelb mé
schueben;