Auf diesem Bild demonstriert Zdarsky seine verheilten 80 Knochenbrüche von eine Lawinenbergung. Dabei steht er auf einem Sockel des Hüttendaches bei seinem selbstgebauten Schwimmbecken.
.
Das fast original Schwimm- und Trainingsbecken von Mathisa Zdarsky heute.
Um seinen Körper gesund und kräftig zu erhalten baute er nicht nur sein beheiztes (in die Sonne gelegte schwarze Schläuche) Pool, sondern baute sich auch ein Trainingsgerät, das einfach aber doch in seiner Komplexität modernen Krafttrainingsgeräten sehr nahe kommt. So konnte er gezielt einzelne Muskelgruppen trainieren. Der Lehrer, Bildhauer und Erfinder Mathias ZDARSKY lebte seit 1889 in seiner Wahlheimat Habernreith, einer Landwirtschaft in den Bergen Lilienfelds . Dieser Cache führt dich dort hin. MZ ist in der Nähe in einer Gruft begraben.
Zdarsky, wohl durch Nansen zum Skilauf angeregt, folgte jedoch nicht dem nordischen Schneeschuhlauf, wie er aus dem Norden überliefert wurde. Er erkannte sofort, dass steiles hindernisreiches und alpines Gelände sowohl ein anderes Gerät als auch eine andere Fahrart erforderte, um es bewältigen zu können. Er bediente sich des altnorwegischen Einstocks (im Gegensatz zum neunorwegischen Doppelstock), da er auf steilen Hängen und bei tiefer Schneelage zweckmäßiger war. Zdarsky schuf in den Jahren von 1890 bis 1896 die „Lilienfelder Stahlsohlen-Skibindung“ und einen kürzeren Ski, womit er die „Alpine (Lilienfelder) Skifahr-Technik“, den Vorlagestemmschwung, entwickelte. Aus der „Alpinen (Lilienfelder) Skifahr-Technik“ mit tauglichem Gerät ging der Torlauf hervor, der unter dem Namen "Wettfahrt“ begann. Damit wurde auch aus den vorerst turnerischen Übungen der Begriff Skisport geboren. Zdarsky gründete 1898 den Lilienfelder Skiverein und zwei Jahre später den „Internationalen Alpenskiverein“ in Wien. Am 19. März 1905 organisierte er den ersten Torlauf der Skigeschichte auf dem Muckenkogel in Lilienfeld. Zahlreiche bedeutende Rennen folgten.