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Schokolade in Markkleeberg Traditional Cache

This cache has been archived.

road_runner31: Nach fast 300 founds geht der Kleine nun ins Archiv, nachdem er nun schon zum zweiten Mal verschwunden ist.
Mach's gut...

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Hidden : 8/29/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Zum Cache:

Dieser Tradi soll Euch die alte Villa der ehemalige Riquet-Schokoladenfabrik in Markkleeberg zeigen.
Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 2008 komplett restauriert und so vor dem Abriss bewahrt. In der Einheit mit dem modernen Anbau nutzt eine Dentaltechnikfirma die Räumlichkeiten heute, um mit CNC-Fräsmaschinen Zahnersatz herzustellen.
Parken könnt ihr auf dem Lidl-Parkplatz. Das Gebäude selbst ist VIDEOÜBERWACHT also ist der Cache natürlich NICHT direkt an der Villa versteckt. Haltet Euch dort bitte auch nicht auf! Wenn ihr den Bezugspunkt (im Listing wurde ein wenig gespoilert) und somit das Versteck gefunden habt, habt ihr einen schönen Blick auf die ehemalige Schokoladenfabrik.
Gleich nebenan ist eine Muggel-Transportstation, da ist aber nie viel los ;-)

Zur Geschichte:

Neben der Spezialität "Thee Riquet" handelte Riquet & Co. mit Kakaos und Schokoladen. Der steigende Bedarf veranlasste die Firmenleitung zur Eigenproduktion von Schokolade. Dementsprechend baute das Unternehmen 1895 in Gautzsch einen neuen Fabrikkomplex. Das neue Etablissement liegt direkt an der Bahnstrecke Gaschwitz-Plagwitz und der belebten Koburger Straße, welche in den vergangenen Jahrhunderten eine wichtige Handelsbedeutung hatte. Das vorhandene sandige Terrain war besonders geeignet, um tiefe und trockene Keller von vorzüglicher Beschaffenheit anzulegen, welche zur Kühlung der Schokolade notwendig waren. Das Administrationsgebäude enthält die hellen und trockenen Lager- und Packräume für Tee. Hier ist kein Verlust von Aroma zu befürchten.
Elektrisches Licht, Dampfheizung, Telefon und elektrische Aufzüge sind schon vorhanden. Vom Administrationsgebäude im Hintergrund zur Villa, die die Schokoladenfabrikation beherbergt, führen unterirdische Tunnel. Die räumliche Trennung hat den Zweck, die Produkte vor bei der Fabrikation entstehenden Gerüchen zu schützen.
Die Zahl der Beschäftigten betrug 1896 noch 95, stieg innerhalb von 10 Jahren auf 240, verdoppelte sich bis 1913 auf 401, erhöhte sich nach dem Krieg bis 1921 auf 700 und ging während der Inflationszeit bis 1924 auf 614 zurück. Nach Durchsetzung eines Volksentscheides von 1946 wurde der Betrieb entschädigungslos enteignet und gehörte ab 1947 zum „Verband Sächsischer Konsumgenossenschaft“. Die Produktion von Schokolade wurde eingestellt und der Betrieb spezialisierte sich auf die Herstellung von Bonbons. Das Produktionsprogramm beschränkte sich schließlich fast nur noch auf Bonbons mit Eukalyptus und Pfefferminz als kennzeichnende Geschmacksrichtung. Der Betrieb trug daher die Bezeichnung "Konsum-Bonbonspezialbetrieb KONSÜ"

Additional Hints (No hints available.)