Blick auf Wahlen Traditional Cache
Sissi Voss: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv oder nicht zu finden ist, archiviere ich das Listing, damit er nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (small)
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Wie der Name des Caches schon sagt, hat man von dort oben einen schönen Ausblick auf das Dörfchen Wahlen. Dies allerdings nicht direkt vom Cache aus, sondern auf dem Hin -und Rückweg zu diesem
Parken könnt ihr entweder in unmittelbarer Nähe zum Cache am Wegesrand oder aber am Fuße des Sermesberges am dortigen Kindergarten.
Wahlen liegt ca. 5 km von Losheim am See und ca. 30 km von der französischen und der luxemburgischen Grenze entfernt. Der Ort mit seinen ca. 2100 Einwohnern, welcher seit 1974 zur Gemeinde Losheim am See gehört, liegt in einem Talkessel, umrahmt von acht meist bewaldeten Bergkuppen, im nördlichen Saarland, am Fuße des Hochwaldes.
Der heutige Ort Wahlen verdankt seine Entstehung dem früheren Urwahlen.
Woher stammt eigentliche der Name Urwahlen? Zu der tatsächlichen Entstehung des Namens gibt es verschiedene Theorien. Will man nun den mannigfaltigen Bedeutungen des Wortes nachgehen, so muss man schon im Jahre 646 n. Chr. ansetzen, wo der Landrat von Briesen in “Nachrichten von Merzig” den Ort Walenheim erwähnt, woraus das spätere Urwahlen abgeleitet wurde. Die Odilienkapelle im Lückner ist ein ehemaliges keltisches Heiligtum. Somit währe Urwahlen aus der keltischen Sprache Or Wala, was soviel bedeutet wie Bergdorf, abzuleiten. In einer Urkunde von 1147 wird der Ort Wala erwähnt, der höchstwahrscheinlich mit Urwahlen identisch ist. Von Forschern wird der Name von dem lateinischen Wort Vallum = Wall hergeleitet. Demnach ist Wahlen das Dorf am Wall, da es vor dem dreißigjährigen Krieg dort lag, wo sich später römische Rest fanden.
Groß war der Pfarrort Urwahlen nicht gewesen. Nach dem Feuerstättenbuch von 1563 zählte er insgesamt nur 33 Feuerstätten und 23 Familien. So hatte das Dorf auf luftiger Höhe schon so manches Geschick überlebt, als im dreißigjährigen Krieg die Stunde seines Untergangs schlagen sollte. Im Spätsommer 1635 waren die schwedisch-französischen Truppen unter Kardinal La Valette nach Mainz vorgestoßen. Ihrem Unternehmen machte ein harter Winter ein rasches Ende. Der Rückzug wurde von den kaiserlichen Truppen bedroht, das die fliehende Armee zwang, in die Hochwaldberge auszuweichen.
Damals war es, als Urwahlen und die ganze Region in Rauch und Flammen aufging. Nach der Überlieferung soll sich die wackere Bevölkerung des Dorfes Urwahlen am Landgraben dem Feind gestellt haben. Hierbei erlitten alle Männer und Jungen aus Urwahlen den Heldentod. Die Steuerliste von 1638 meldete noch ganze zwei Familien ohne jegliches Vieh und ohne Ernte.
In der Wiederaufbauzeit von 1647 beginnend, sind in der Steuerliste 20 Familien, darunter nicht weniger als sechs Familien Schommer, aufgelistet. Die ersten massiven Steinhäuser wurden im Jahr 1630 in Wahlen gebaut. Die erste Schule des Ortes wurde 1815 gebaut, 1858 erweitert und 1960 wieder abgerissen.
Im Jahre 1677 hat der Lichtmeßbrand seine Rauchwolke über das Dorf gelegt, als die Franzosen die Gegend von Saar und Pfalz einäscherten, um einen toten Verteidigungsgürtel zu schaffen.
So ist anzunehmen, dass aufgrund dieser Ereignisse die Bevölkerung Urwahlen verließ und sich im zum Teil sumpfigen Tal, dem heutigen Wahlen, um eine bereits vorhandene Schäferei des Barons von Zandt aus Münchweiler, ansiedelte.
Im Jahre 1750 wurde dann auf dem Hügel direkt an den Ansiedlungen eine neue Kirche erbaut, welche letztlich in den Jahren 1927 und 1932 auf den heutigen Stand erweitert wurde.
Zuvor hieß es im Jahre 1739: Von der Kirche in Urwahlen stehen nur noch Chor und Turm. Im Jahre 1868 wurde die Kapelle neu aufgebaut, nachdem die Trümmer des alten Gotteshauses abgetragen waren.
So erinnern heute nur noch die Markuskapelle und der Taufstein aus dem Jahre 1630 an das alte Urwahlen.
Wahlen ist heute ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Direkt am Lückner-Wanderweg liegt die Dellborner Mühle welche bis 1969 auch als Mühle genutzt wurde und heute ein schöne Pension mit Gasthaus ist.
Additional Hints
(Decrypt)
Uhatevtre Onhz
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