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Die Kraft der Natur - Schloss Gödens Traditional Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Dieser Cache ist nun schon relativ lange "temporär nicht verfügbar". Auf die Bitte, den Cache zu warten / wieder zu aktivieren, wurde leider nicht reagiert. Deshalb erfolgt heute die Archivierung dieses Caches, d.h. er wird nicht länger auf den Listen auffindbarer Geocaches geführt.

Sollten sich neue Aspekte ergeben, nimm bitte Verbindung mit einem Reviewer auf. Die Archivierung läßt sich innerhalb von drei Monaten wieder rückgängig machen, wobei jedoch nochmals die Abstandsprüfung ausgeführt wird. Das kann im Extremfall heißen, daß es inzwischen einen neueren Cache in unmittelbarer Nähe gibt und dein Cache deshalb nicht wieder freigegeben werden kann.

Gruß,

Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 9/3/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Schloss Gödens

Hier finden jährlich verschiedene schöne Events statt wie z.B. Weihnachtsmarkt oder Landpartie oder Rock am Schloss. Es lohnt sich dort einen schönen Spaziergang zu machen und die Seele etwas baumeln zulassen.


Wir waren sehr verwundert, dass hier noch kein Cache platziert wurde.

Natürlich sollte man sich im Park benehmen und die Wege benutzen. Der Cache liegt etwas abseits des Schlosses und ist auf zwei Wegen zu erreichen, falls der Schlossherr seine Tore schon geschlossen hat, besteht die Möglichkeit um das Schloss herum zum Cache zu gelangen. Viel Spaß.

Schönstes Wasserschloss Ostfrieslands

Bevor Schloss Gödens das beeindruckende, barocke Wasserschloss
wurde, das es heute ist, trafen sich am selben Ort sächsische
Häuptlinge. Die Geschichte des Ortes geht bis ins frühe Mittelalter
zurück. Zu dieser Zeit lebte hier das Volk der Engern, das den
gesamten Weserraum bis nach Friesland beherrschte.

Viel bekannt ist über das Volk, das rund um die Region von
Schloss Gödens lebte, heute nicht mehr. Es wurde mit der Eroberung
Sachsens dem Volk der Westfalen angeglichen und verschwanden damit
von der Bildfläche. Das war etwa gegen Ende des 9. Jahrhunderts,
als die sächsischen Gebiete von Karl dem Grossen erobert und dem
christlichen Glauben unterworfen wurden.


Wenngleich es auf dem Gebiet der Spekulationen liegt ist
anzunehmen, dass nicht zuletzt erwähnter deutscher Kaiser sich
bemüht haben wird, die Region rund um Schloss Gödens nicht nur zu
erobern, sondern auch zu sichern. An die Stelle der Wohnbauten der
sächsischen Häuptlinge traten darum im ganzen Land und vermutlich
auch hier erste Burgen oder Befestigungen, mit denen das Land vor
Übergriffen durch teilweise immer noch freie Sachsenstämme
geschützt werden sollte.


Tatsächlich dauerten die Kriege der Sachsen um die Gegend des
heutigen Schloss Gödens und des ganzen deutschen Nordwestens noch
bis ins 13. Jahrhundert an. Erst dann gelang es Kaiser Friedrich
Barbarossa, die aufrührerischen Sachsenstämme endgültig zu
zerschlagen und das Land zu befrieden.


Erste konkrete Quellen zu dem Geschehen rund um Schloss Gödens
gibt es aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Während der
sächsischen Fehde zwischen dem ostfriesischen Grafen Edzard I. und
Georg von Sachsen wurden auf ostfriesischem Boden ganze Landstriche
zerstört. Darunter fiel offenbar auch eine Burg oder ein Gutshof,
der sich dort befunden haben muss, wo Schloss Gödens heute
steht.


Ursache für die Fehde war der Versuch Herzog Georgs von Sachsen,
sich als Statthalter der friesischen Lande huldigen zu lassen. Ein
Streit mit der Stadt Groningen entbrannte, dessen Wirren Graf
Edzard I. nutzen wollte, um seinen Herrschaftsbereich auszudehnen.
Das war zwar mit Erfolg gekrönt, doch bald darauf fielen mehrere
deutsche Fürsten in das Land um Schloss Gödens ein und verwüsteten
es. Der verräterische Graf wurde festgesetzt und mit dem Reichsbann
belegt.


Nach der Zerstörung der damaligen Burganlage beschloss der
Lehnsherr der Region, ein Schloss in Gödens zu errichten. Dabei
handelte es sich um Hicko von Oldersum, der ebenfalls an der
sächsischen Fehde beteiligt gewesen war. Er hatte die Burgen und
Schlösser von Gödens erfolgreich gegen die "Schwarze Garde", eine
Gruppe Landsknechte, verteidigt. Das konnte die endgültige
Zerstörung aber nicht verhindern. Deshalb begann der Bau des neuen
Schloss Gödens vermutlich schon im Jahr 1517, als auch Frieden
zwischen den sächsischen Adligen geschlossen wurde. Von Oldersum
erbaute ein völlig neues Schloss Gödens mit einer zweiflügeligen
Anlage, die über einen Treppenturm begehbar war. Das Schloss wurde,
wie damals üblich, durch eine Graft, also einen Wassergraben,
umgeben und war nur über eine Zugbrücke erreichbar. Zwar konnte
damit die Einnahme durch fremde Truppen verhindert werden. Dennoch
fiel das ursprüngliche Schloss Gödens im Jahr 1669 einem Brand zum
Opfer, das den kompletten, nördlichen Flügel des Schlosses
zerstörte.


Der damalige Besitzer, Haro Burchard von Frydag begann schon
zwei Jahre nach dem Brand damit, Schloss Gödens wieder aufzubauen.
Er orientierte sich dabei am alten Stil des Schlosses, so dass auch
heute noch alle Flügel der Anlage harmonisch zueinander passen.
Noch 70 Jahre blieb Schloss Gödens im Besitz der Familie von
Frydag, bis es durch Heirat in den Besitz der Freiherren von Wedel
wechselte. Wegen seiner beeindruckenden Architektur im Stil der
holländischen Renaissance und seinem wertvollen Inventar wird
Schloss Gödens heute als das schönste Schloss Ostfrieslands
bezeichnet. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz und ist
nur zu besonderen Veranstaltungen zu besichtigen.


Additional Hints (Decrypt)

Nz Obqra...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)