Skip to content

Ötscherhöhlen EarthCache

Hidden : 9/12/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


English Version

Ötscher-caves

Cave Geldloch

The Ötscher-cave-system is a vast cave-system in the Eastern Alps. The cave labyrinth consists of slant fissures (tunnel across the mountain), collapses and halls. Four of the largest halls in Lower Austria are among the Ötscherhöhlen, including the "Melk"-hall with 110 x 70 x 45 meters. The measured course length is about 26 km, with a height difference of 600 m. The four entrances are all in the area of the "Rauher Kamm". In 1994, the connection between the two caves was discovered. The cave system runs through the entire eastern half of the Ötscher.

"Geldloch" and "Taubenloch" have been known for centuries, first written mentions are found 1592. Even at that time about 800 m were explored in the Geldloch. Initial sketches are from 1746. Beginning from the 20th Century deep shafts in the Geldloch were explored. 1974 began the research in the Geldloch giving rise to today's measurement standard. 1993 was the last research trip inside the Geldloch, reaching a length of over 10 km.

In the Taubenloch in 1980 a chimney was climbed, which uncovered the Melker-hall. The next period of research began in 1990 with a climb of a wall. When connecting to the Geldloch the Taubenloch stretched a size of 13 km.

Karst and Karst-caves

The Ötscherhöhlen are a typical karst phenomenon. Karst is the weathering of carbonate rocks, such as limestonr. Here the rock is dissolved by acidic water. The results are the various forms of Karst:

  • caves
  • sinkholes
  • limestone pavements

Much of weathering is below the surface. The water flows in fractures and other joints, which will be expanded over time. According to the arrangement of fractures and crevices created such a network of cave passages. At junctions the solution intensity is higher and it's forming larger cave chambers.
The enlargement of cave passages is usually at the level of the karst water level (= ground water in karst area). The spatial variations of water level are due to a complex system of communicating tubes. In the area of the karst water level cave formation occures.

In karst caves sedimention can be found too. The most impressive sedimention in the caves are the stalactites. CO2 leaks from the water with dissolved limestone in it. The resulting excess calcium is deposited on the cave wall and forms stalactites. This process repeats itself, this creates stalactite (on ceiling). On the floor of the cave stalagmites arise. Stalagnates are the combination of both.

Questions

As it's prohibited by law to enter the caves, it's only possible to guess the depth of the cave-entrance-hall and measure the dimension of the entrance itself.

  1. What is special about the climate in the cave? Describe the estimated temperature and humidity as well as any other phenomenon according the cave-climate.
  2. Which karst feature(s) will occur, through slight water intrusion into the cave?
  3. Take a photo of the "Geldloch" or the "Taubenloch" as shown in the examples! It would be nice if you would be on the photo as well.
  4. What's the width of the entrance of the "Taubenloch"? (Stage 2)
  5. Estimate the depth of the cave-entrance-hall of the "Geldloch"? (Stage 1)

Send the answeres to the questions to me, but don't wait for the permission to log. If you send wrong answeres you will be contacted by me.

Deutsche Version

Ötscherhöhlen

plan cave-system/Plan Höhlensystem

Das Ötscherhöhlensystem ist ein riesiges Höhlensystem in den Ostalpen. Das Höhlenlabyrinth besteht aus schrägen Klüften (quer durch den Berg ziehenden Tunnel), Verstürzen und Hallen. Vier der größten Höhlenräume Niederösterreichs gehören zu den Ötscherhöhlen, darunter der Melker Dom mit 110 x 70 x 45 Metern. Die vermessene Ganglänge beträgt über 26 km, der Höhenunterschied über 600 m. Die vier Eingänge liegen alle im Bereich des Rauhen Kamm. 1994 wurde der Zusammenhang der beiden Riesenhöhlen Geldloch und Taubenloch zum eigentlichen Ötscherhöhlensystem entdeckt. Das Höhlensystem durchzieht die gesamte Osthälfte des Ötschers.

Geldloch und Taubenloch sind seit Jahrhunderten bekannt, erste urkundliche Erwähnungen finden sich 1592. Bereits damals wurden zirka 800 m im Geldloch erkundet. Erste Skizzen stammen aus dem Jahre 1746. Anfang des 20. Jhdt. wurden erstmals tiefe Schächte im Geldloch erkundet. 1974 begannen im Geldloch die Forschungen, die den heutigen Vermessungsstandard begründen. 1993 fand die bis dato letzte Forschungsfahrt in das Geldloch statt, bei einem Ganglängenstand von knapp über 10 km.

Im Taubenloch wurde erst 1980 ein Schlot erklettert, welcher den Melker Dom freilegte. Die nächste Forschungsperiode setzte 1990 mit der Erkletterung einer Wandstufe ein. Bis zur Verbindung mit dem Geldloch dehnte sich die Größe des Taubenloch auf 13 km aus.

Karst und Karsthöhlen

Die Ötscherhöhlen sind eine typische Karsterscheinung. Karst ist das Ergebnis der Lösungsverwitterung von Karbonatgesteinen wie Kalk. Dabei wird das Gestein durch saures Wasser gelöst. Das Resultat sind die verschiedenen Erscheinungsformen von Karst:

  • Höhlen
  • Dolinen
  • Karren

Ein Großteil der Verwitterung erfolgt unter der Erdoberfläche. Das Wasser fließt in Klüften und sonstigen Fugen, welche mit der Zeit erweitert werden. Entsprechend der Anordnung der Klüfte und Spalten entsteht so ein Netz von Höhlengängen. An Kreuzungsstellen ist die Lösungsintensität stärker und es bilden sich größere Höhlenkammern.
Die Erweiterung zu Höhlengängen erfolgt normalerweise auf dem Niveau des Karstwasserspiegels (=Grundwasserspiegel in Karstgebiet). Die räumlichen Variationen des Wasserstandes bestehen aufgrund eines komplexen Systems kommunizierender Röhren. Im Bereich des Karstwasserspiegels findet Höhlenbildung statt.

In Karsthöhlen findet darüber hinaus auch Ablagerung statt. Die eindrucksvollsten Ablagerungen in den Höhlen sind die Tropfsteine. Das im Gestein nach unten sickernde und mit gelöstem Kalk gesättigte Wasser gibt CO2 an die Höhlenluft ab. Der dadurch überschüssige Kalk setzt sich an der Höhlenwand ab und bildet Tropfsteine. Wiederholt sich dieser Vorgang, erzeugt dieser Stalaktit (an der Decke). Von Ende dieses Stalaktiten tropft das Wasser auf den Höhlenboden wo ein Stalagmit entsteht. Stalagnaten entstehen durch das Zusammenwachsen beider.

Fragen

Da es verboten ist die Höhlen zu betreten, ist es nur möglich Fragen zum Höhleneingang oder Schätzungen der sichtbaren Höhlendimension abzufragen.

  1. Was fällt dir punkto Höhlenklima auf, wenn du vor der Höhle stehst? Beschreibe die Temperatur, die Feuchtigkeit sowie andere klimatische Eigenschaften der Höhle.
  2. Welche(s) Karst-Phänomen(e) würde durch leichten Wassereinbruch entstehen?
  3. Mach ein Foto auf welchem das Geldloch oder das Taubenloch zu sehen ist! Optional würde ich mich freuen, wenn ihr darauf zu finden seid.
  4. Wie breit ist zirka der Eingang des Taubenlochs? (Stage 2)
  5. Schätze die Tiefe des Höhleneinganges des "Geldloch"? (Stage 1)

Sendet die Antworten auf die Fragen an mich. Auf die Logerlaubnis braucht ihr nicht zu warten. Bei falschen Antworten gibt es eine Rückmeldung von meiner Seite.

Additional Hints (No hints available.)