Der Künstler:
* 24. Mai 1693 Eßling im Marchfeld (heute Wien), † 15. ??. 1741 Wien, Bildhauer.
Der Sohn eines Zimmermanns, begann zunächst eine Goldschmiedelehre. Nach 1713 absolvierte er gemeinsam mit seinem Bruder eine Medailleurausbildung.
1715 Heirat mit Eva Elisabeth Prechtl aus Preisfeld. Seit einer Reise nach Dresden 1721 verwendete der auf den Namen Georg Getaufte konsequent den zusätzlichen Vornamen Raphael. In Salzburg meißelte er mythologische Figuren und die Balustrade für das Stiegenhaus von Schloss Mirabell. In Pressburg stattete er für Emmerich Graf Esterházy, Erzbischof von Gran, die Elemosynariuskapelle des Pressburger Doms aus. Für den Hochaltar der Kirche schuf er den nicht mehr vollständig erhaltenen Altar mit der monumentalen Reiterstatue des heiligen Martin.
Zwischen 1737 und 1739 entstand im Auftrag der Stadt Wien als sein Hauptwerk der so genannte Providentiabrunnen am Mehlmarkt (heute Neuer Markt). Mit dem aus Blei gegossenen Brunnen trat der Wiener Magistrat erstmals seit dem Mittelalter wieder als künstlerischer Auftraggeber hervor. Der Brunnen ist eine Allegorie auf die Fürsorge und Umsicht (lateinisch providentia) des Stadtregiments mit den vier Allegorien auf Ybbs, Enns, March und Traun als Nebenflüsse der Donau. Die Originale der Brunnenfiguren stehen seit 1921 im Barockmuseum der Österreichischen Galerie Belvedere, am ursprünglichen Standort verblieben witterungsbeständige Bronzekopien.
Wenn man den Providentiabrunnen betrachtet, erkennt man, dass die nackten Kehrseiten der Fluss-Allegorien alle in die gleiche Richtung schauen. In dieser Richtung stand das Haus seines Schwiegervaters, der zeit seines Lebens gegen die Verbindung seiner Tochter mit dem Künstler war, und dem dieser wohl auf seine Art einen besonderen Gruß darbringen wollte.
Als seine beiden letzten Hauptwerke gelten der Kreuzaltar im Dom zu Gurk (1740/41) sowie der Andromedabrunnen für das Alte Wiener Rathaus.
An den Headerkoordinaten N 48° 12.883 E 016° 31.471 stand einst das Geburtshaus des Künstlers. Eine Gedenktafel weist darauf hin.
Von dort blicken wir auf „seine Heilmittelhandlung“ und „seine Allee".
Auf dem Haus der „Heilmittelhandlung“ sind 3 Hausnummern zu sehen. Bilde die Summe. Das ist A.
Die Anzahl der Buchstaben der herkömmlichen Bezeichnung der „Heilmittelhandlung“ ist B.
Der Sterbemonat des Künstlers als Zahl ist C.
Verschlüssle die Buchstaben des Familiennamens des Künstlers nach dem Schema A=1, B=2, … und addiere die Zahlen. Das ergibt D.
Den Cache findest du aus den Headerkoordinaten:
N2 = N1 - (A - D + 4*B + 3)
E2 = E1 + (2*B + C)
