Auf den Höhen des Saargaus war im zweiten
Weltkrieg die Notwendigkeit gegeben, wichtige Straßen und Wege für
gegnerische Panzerfahrzeuge unpassierbar zu machen. Da aber die
Wehrmacht selbst die Straßen häufig nutzte, war an eine fest
installlierte Sperrlinie, wie z.B. ein Höckerhindernis nicht zu
denken und auch wirtschaftlich gesehen nicht wünschenswert. Denn zu
sperren waren nur die wenigen Wege und Straßen im dicht bewaldeten,
hügeligen Gaugebiet, die sich auch tatsächlich zur Befahrung mit
Panzern eigneten. Aus diesem Grund griff man auf bewegliche
Hinderniselemente zurück. Der Bauformenkatalog sah für diesen Zweck
drei verschiedene Sperrentypen vor:
- Pyramidensperren: ausklappbare, im Boden zu verankernde
pyramidenförmige Konstruktion aus 4 Stahlträgern
-Einsteckschienen: I-Profile, senkrecht in rasterförmig angeordnete
Löcher eingesteckt und
-Tetraedersperre oder Tschechenigel: 4 zentral verschweißte
Stahlprofile im räumlichen Winkel von 120°, bzw.
Betonelemente
Dieser Cache führt euch zu zwei übriggebliebenen Tetraeder-Sperren
aus Beton, die im Volksmund auch Tschechenigel genannt
wurden.
Im Cache befindet sich kein Stift, bitte wieder so verstecken wie
vorgefunden !
Viel Spaß beim Suchen und Genießen der Landschaft wünschen
Die Geocräsher