Die imposante Ringwallanlage liegt landschaftsbeherrschend am
westlichen Hang des Heeseberges und umschließt einen Innenraum von
220 zu 160 m.
Die Archäologie, die sich bereits seit dem 18. Jahrhundert mit
der Hünenburg befasste, schrieb ihr schon früh eine hervorragende
historische Bedeutung zu. Jedoch haben erst die aktuellen
Ausgrabungen des Braunschweigischen in den Jahren 1998 bis 2000 die
tatsächliche historische Tiefe und Bedeutung der Befestigungsanlage
nachweisen können.
Das Kernstück der Untersuchungen war der noch bis zu 5,50 m hohe
Befestigungswall. Die erzielten Ergebnisse übertrafen alle
Erwartungen und bieten uns heute ein sehr viel dichteres Bild von
der Geschichte der Hünenburg. So gehören die ältesten Funde bereits
zu einer noch unbefestigten Siedlung der Jungsteinzeit um 3200 vor
Chr.. Ihre vorgeschichtliche Blütezeit erlebte die Burg jedoch in
der Bronzezeit ( ca. 1200 – 800 vor Chr.). Immer wieder ist
der Wall verstärkt, verbreitert und erhöht worden. Mächtige
Holzeinbauten und eine Aussenmauer erhöhten die Wehrhaftigkeit und
die starke Aussenwirkung der Anlage. Zahlreiche herausragende Funde
aus der Burg und ihrem näheren Umfeld wie das Bruchstück eines
bronzenen Schildes oder ein Opferfund wertvoller Bronzegegenstände
beleuchten, dass die Hünenburg ein Herrschaftszentrum war, in dem
Angehörige der bronzezeitlichen Kriegeradels lebten. Die
verkehrsgeografisch günstige Lage an einem alten Verkehrweg in
Ost-West-Richtung war vermutlich ausschlaggebend für die Anlage der
starken Befestigung an dieser Stelle.
Suche in der Wallburg nach einer Hinweistafel, siehe Foto.
Der Cache liegt von der Tafel ca. 200 m entfernt bei 207° wahrer
Nordreferenz.