Die oben genannten Koordinaten sind die der Parkplatzkoordinaten!!
Das Viadukt im Werdauer Ortsteil Leubnitz zählt zu den besonders markanten Eisenbahnbrücken in Westsachsen. Allerdings führt das Bauwerk im Vergleich zur Göltzschtalbrücke eher ein Schattendasein. Jedoch ist die Geschichte der Brücken eng miteinander verbunden. Beide denkmalgeschützten Bauwerke sind Bestandteil der 167 Kilometer langen Eisenbahnstrecke von Leipzig nach Hof, die Mitte des 19. Jahrhunderts die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie errichten ließ.
Für den Bau wurden Unmengen an Ziegeln benötigt. Dabei profitierte die Eisenbahngesellschaft von den Lehmvorkommen, die bei Vermessungsarbeiten in der Region entdeckt wurden. Rund um Leubnitz entstanden innerhalb von zwei Jahren mehrere Großziegeleien. In diesen waren die Brennöfen Tag und Nacht in Betrieb, um die Nachfrage an Ziegeln für den Bau der 172 Meter langen und 23,50 Meter hohen Bogenbrücke über das Leubnitztal zu stillen. Im Frühjahr 1844 begannen die Arbeiten, an der bis zu jenem Zeitpunkt größten ingenieurtechnischen Herausforderung, entlang der geplanten Bahnstrecke in Richtung Bayern.
Das Viadukt, im Sommer 1845 fertig gestellt, war jedoch nur der Anfang von weiteren Bauwerken und galt als Vorbild für die Göltzschtalbrücke. Mit deren Bau wurde ein Jahr später begonnen. Dabei stellte die Brücke, die das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Mylau und Netzschkau überspannt, das Leubnitzer Viadukt in den Schatten. Mit einer Länge von 574 Metern ist die Göltzschtalbrücke dreimal länger als die bei Werdau. Die Ziegel für das monströse Bauwerk - insgesamt 26 Millionen Stück - wurden größtenteils in Werdauer Ziegeleien gebrannt.
Der Entwurf für beide Viadukte stammt von Oberingenieur Robert Wilke (1804 - 1889). Die Arbeiten leitete er von Werdau aus. Sein Büro hatte R. Wilke in einem kleinen Gartenhaus, das unterhalb des Werdauer Bahnhofes stand, eingerichtet.
Noch heute, 165 Jahre nach der Inbetriebnahme des Leubnitztal-Viaduktes, rollen über das Monument die Züge von Sachsen in Richtung Bayern und andersherum.
Quelle: http://www.erzgebirge.de/DIE_REGION_ENTDECKEN/LAND_UND_LEUTE/7397183.php
Nun zum Bixxversteck:
Zähle vom Parkplatz aus die gemauerte Kreise oben an der Brücke (siehe Foto) - 1 = A
Gehe zu der Treppenkoordinate und zähle die Stufen (d.h. wo du mindestens ein Bein heben musst, um weiter zu kommen), jedoch gehe nicht bis zum Fußgängertunnel.
Anzahl der Stufen – 46 = B
Lösung: N50°43.A03 E012°22.0B