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Crussow - Geschichte eines uckermärkischen Dorfes Multi-Cache

This cache has been archived.

TriNitro: Scheinbar fehlt jetzt eine Station und die Dose ist auch weg. Aber sie hat lange genug durchgehalten!

Vielen Dank allen Findern!
TriNitro

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Hidden : 10/10/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Dieser Cache führt euch auf eine kleine Wanderung durch das Dörfchen Crussow in der Uckermark.

This cache takes you onto a tour through the village of Crussow in the Uckermark.

Rautenstein

Deutsch

English

Crussower Geschichte(n)

History (and Stories) of Crussow

"Eine zum Christentum bekehrte wendische Häuptlingstochter wurde von zwei noch unbekehrten Wenden im dichten Walde angefallen um ihr Leids zuzufügen. In ihrer Angst rief sie die heilige Anna um Schutz und Hilfe an; diese erbarmte sich ihrer und verwandelte sie in ein flüchtiges Reh, als welches sie ihren Verfolgern entschlüpfte. Auf der Stelle, wo dies geschehen, soll die Kirche erbaut worden sein." (Kirchengemeindearchiv Crussow)
Mit dieser Legende beginnt die Geschichte dieses beschaulichen Fleckchens im Südosten der Uckermark. Im Jahre 1256 wurde die St. Annen-Kirche an eben jener Stelle gegründet. Die Feldsteinkirche prägt auch heute noch das Ortsbild. Erst im Jahre 1335 wurde Crussow erstmals urkundlich erwähnt, was von den Bewohnern des Ortes gerne augenzwinkernd mit einer gesetzestreuen und selbstständigen Einstellung begründet wird. Im Einflussbereich des Klosters Chorin gedieh die Ortschaft in den folgenden Jahrhunderten und wuchs zu einem der größten Dörfer der Ostuckermark heran. Die Herkunft des Ortsnamens ist indes bis heute strittig. Einzig der Slawische Ursprung (wie die Endung -ow bei vielen Dörfern der Uckermark verrät) ist gesichert. In Frage kommen krusa - Birne, kru(z)s - Salzklumpen oder die Ableitung von einem Namen.
Bereits seit dem 14. Jahrhundert besaß die Familie von Aschersleben zu Crussow hier Ländereien und Wirtschaften in deren Besitz die Gemarkung bis 1745 verblieb bevor das Dorf für 100000 Taler an den Justizrat Johann Conrad von Risselmann verkauft wurde (siehe auch GC2FYK3). Zu den am längsten ansässigen Bewohnern und Eigentümern der Ortschaft zählte auch die Adelsfamilie von Buch, die hier nachweislich seit dem 15. Jahrhundert Grund und Boden besaß. Nachweislich seit dem Jahre 1542 gab es in Crussow auch einen Krug bzw. eine Gastwirtschaft, was weiteres Anzeichen eines florierenden Ortes ist.
Während des Dreißigjährigen Krieges jedoch wurden viele Höfe verlassen und im Jahre 1624 wurden nur noch 16 Bauern und 11 Kossäten (Katenbewohner) gezählt. Die Ortschaft wurde jedoch nicht aufgegeben und die Einwohnerzahlen stiegen im Verlauf der folgenden Jahrhunderte wieder stetig an. Im Jahre 1808 wurde das zu Crussow gehörende Vorwerk Henriettenhof gegründet, welches als Relaisstation zum Wechsel von Postpferden diente und der Familie von Buch gehörte. 1861 ging es in den Besitz von August Wilhelm Bernsee über, dessen Frau schließlich zur Namensgeberin wurde.
Nach einem Blitzeinschlag und Brand in der Kirche im Jahre 1827 wurde diese noch im selben Jahr wieder saniert und 1864 umgestaltet. Die zwischen 1849 und 1851 vom Mühlenmeister erbaute Bockwindmühle wurde bei einem Sturm im Jahre 1915 zerstört.
Die wohl spektakulärste Entdeckung in der Geschichte des Dorfes machte der Besitzer des Vorwerkes Henriettenhof im 19. Jahrhundert auf der Feldmark. Hier wurden insgesamt 33 behauene und etwa 5000 Jahre alte Steinkisten ausgegraben. Im Angermünder Heimatmuseum werden noch einige Grabbeigaben und ein komplettes menschliches Skelett aus diesen jungsteinzeitlichen Gräbern aufbewahrt.
Zum Ausgang des 19. Jahrhunderts zählte die Ortschaft (mit den zugehörigen Ortsteilen Neuhof und Henriettenhof) rund 600 Einwohner. Mit fünf eigenständigen und freien Bauernhöfen, ortsansässigem Kaufmann, Mühlenmeister und Schuhmacher sowie einer Brennerei und Schmiede wurde das Dorf als wohlhabend betrachtet. Um das Rittergut gab es zu diesem Zeitpunkt 37 größere Häuser. Schon im Jahre 1931 waren es dann 87.
An Heiligabend des Jahres 1910 gab es den ersten elektrischen Strom in Crussow. Während des ersten Weltkrieges kam es im Juni 1917 zu einem verheerenden Brand, der 12 Familien obdachlos machte. Im selben Jahr endet die Ära der Familie von Risselmann und das Dorf geht durch Erbfolge an Graf Reinhold Fink von Finkenstein über, der 1926 verstarb. Seine Schwester Carola von Lanngen-Steinkeller und ihr Mann übernahmen das Gut und führten es noch bis 1945 weiter.
Die jahrhundertelange Eigenverantwortung des Dorfes geht 1992 mit der Gründung des Amtes Angermünde-Land zu Ende. Im Oktober 2003 wird das Dorf offiziell zur Stand Angermünde eingemeindet.
Anlässlich der 750-Jahr-Feier des Bestehens des Dorfes im Jahre 2006 wurde im Zentrum des Dorfes ein Gedenkstein errichtet, an dem auch die Cacherunde beginnt...

'A Wendish chief daughter that had converted to Christianity was attacked by two unconverted Wends in tight forest to do her harm. In her fear she praised the sacred Anna for her prtection and help; she has pity with her and transformed her into an absconding roe. So she slipped away from the persuers. At the very place, where this happened, the church should have been built.' (congregation archive Crussow)
With this legend the history of this contemplative location in the southeastern part of the Uckermark begins. In the year 1256 the St. Annen church was founded at this very place. The cobblestone church still determines the townscape. Not before the year 1335 Crussow was documented, which the residents winkingly justify with their law-abiding and independent attitude. Within the jurisdiction of the abbey of Chorin the locality grew to one of the largest villages of the eastern Uckermark during the following centuries. However, the origin of the place name is controversial up to the present. Only the Slavic origin (as the ending -ow reveals) is assured. Krusa - pear, kru(z)s - salt cluster or the deduction from a name must be considered.
Already in the 14th century the family von Aschersleben zu Crussow owned estates. The district remained in their property until 1745 and was sold for a total of 100000 talers to the counsellor of justice Johann Conrad von Risselmann (also see GC2FYK3). The aristocratic family von Buch is numbered among the long-time residential inhabitants and owners of the village as well, verifiably owning property from the 15th century. Demonstrably from the year 1542 an inn was kept in Crussow, that shows another sign of a prospering village.
In the course of the Thirty-Years War many farms were left and in the year 1624 only 16 farmers and 11 cottars lived in Crussow. But the village was not abandoned and the number of inhabitants grew continuously during the following centuries. In the year 1808 the outwork Henriettenhof that belongs to Crussow was founded. It was used as relay station for the exchange of post horses and was owned by the family von Buch. In 1861 it changed hands to August Wilhelm Bernsee, whose wife became the eponym.
After a lightning strike and a fire in the church in 1827, it was renovated in the very same year and rearranged in 1864. The wind mill that was built by the mill master between 1849 and 1851 was destroyed by a storm in the year 1915.
The most spectacular discovery in the history of the village was done by the owner of the outwork Henriettenhof on the fields in the 19th century. A total of 33 milled about 5000 years old stone boxes were unearthed. The Angermünde local museum preserves some burial objects and a complete human skeleton from these New Stone Age graves.
In the end of the 19th century about 600 inhabitants lived in the village (including Neuhof and Henriettenhof). With five independent and free farmsteads, local merchant, mill master and shoemaker as well as a distillery and smithy the village was considered being prosperous. Around the manor 37 bigger houses were found at this time. As soon as 1931 it were 87.
On Christmas' Eve 1910 electricity was introduced in Crussow. During World War One, in June 1917 a devastating fire made 12 families homeless. In the same year the era of the von Risselmann family ended and following succession the village was passed on to count Reinhold Fink von Finkenstein, who died in 1926. His sister Carola von Lanngen-Steinkeller and her husband take it over and perpetuated the manor until 1945.
The century-lasting individual responsibility of the village ended in 1992 with the foundation of the agency Angermünde-Land. In October 2003 Crussow finally was officially incorporated to the city of Angermünde.
In 2006, on the occasion of the 750-year-celebration of the existence of the village, in the center of the village a memorial stone was put up. And right here the cache tour starts...

Die Aufgaben

The Tasks

Euer Cachemobil könnt ihr direkt an der Kreuzung in Sichtweite des Gedenksteines parken.
Begebt euch nun nacheinander zu den Stationen und beantwortet folgende Fragen:
S1
Welches Tier ist auf dem Haus gegenüber des ehemaligen Dorfkruges zu erkennen?
Hahn (A=2), Pferd (A=4) oder Hirsch (A=5)
S2
Welche Wetterlage ist als fünftes beschrieben?
Regen (B=3), Sturmflut (B=5) oder Sturm (B=7)
S3
Wie viele Gefallene sind auf dem Gedenkstein erwähnt (C)?
Folgt dem kleinen Fußweg zwischen den Häusern zur nächsten Station.
S4
Wie viele pflanzliche Erzeugnisse sind auf dem Schild geschrieben (D)?
Folgt dem Weg zwischen den alten Bauten des ehemaligen Gutshofes hindurch zur nächsten Station.
S5
Wie viele Buchstaben hat das erste Wort des Kita-Namens (E)?
Biegt nun nach rechts wieder zur Hauptstraße ab. Die Gebäude links (inkl. der Kita) waren früher das Haupthaus des Gutshofes.
S6
Wie viele Bewacher sind auf der Kirchenglocke aus dem Jahre 1532 abgebildet (F)?

You can leave your car next top the crossroads in viewing distance of the memorial stone.
Betake yourself to the following stages and answer the following questions:
S1
What animal canbe seen on the roof of the house vis-à-vis of the former saloon?
cock (A=2), horse (A=4) or deer (A=5)
S2
What kind of weather is described fifth?
rain (B=3), storm flood (B=5) or storm (B=7)
S3
How many dead soldiers are listed on the memorial stone (C)?
Follow the little footpath between the houses to the next station.
S4
How many vegetable products are written on the sign (D)?
Follow the way between the old houses of the former estate to the next station.
S5
How many letters does the first word of the name of the kindergarten consists of (E)?
Now turn right back to the main road. The houses on the left side (incl. the kindergarten) formerly build the main building of the estate.
S6
How many minders can be seen on the bell from the year 1532 (F)?

Begebt euch nun zu folgenden Koordinaten:

N 52°59.xxx
E 14°04.yyy

xxx = A*C*E+629
yyy = B*D*F+646
Peilt von der Sonne noch (C+E) Meter in (360-D-F) Grad und findet die Dose.
Achtung! Erhöhtes Muggelaufkommen!

Go to the following coordinates:

N 52°59.xxx
E 14°04.yyy

xxx = A*C*E+629
yyy = B*D*F+646
Bear the following direction from the sun: (C+E) meters and (360-D-F) degrees and find the box.
Caution! Many muggles!

TriNitro

Additional Hints (Decrypt)

uvagrez rqyra Zrgnyy jvefg qh qra jnuera Fpungm svaqra... oruvaq gur aboyr zrgny lbh jvyy svaq gur erny gernfher...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)