Einteilung des Wildes:
Haarwild und Federwild: Zum Haarwild zählen die dem
Jagdrecht unterliegenden Säugetiere. Als Federwild werden die dem
Jagdrecht unterliegenden Vögel bezeichnet.
Schalenwild: Das Schalenwild umfasst die dem Jagdrecht
unterliegenden Paarhufer (Hornträger, Geweihträger und das
Schwarzwild, die Wildschweine) – deren Klauen werden in der
Jägersprache als ‚Schalen‘ bezeichnet.
Hochwild und Niederwild: Zum Hochwild zählt das Jagdrecht
alles Schalenwild mit Ausnahme des Rehwildes. Weiterhin gehören das
Auerwild, der Steinadler und der Seeadler zum Hochwild. Früher
gehörten regional auch andere Tierarten wie Bär, Luchs oder Kranich
dazu. Alles übrige Wild gehört zum Niederwild'. Der Begriff
Hochwild ist historisch entstanden. Er bezeichnete Wild, dessen
Jagd besonders geschätzt wurde und die deshalb dem hohen Adel (Hohe
Jagd) vorbehalten war. Das Niederwild durfte hingegen auch von
anderen Personengruppen bejagt werden (Niedere Jagd).
Im jagdlichen Sprachgebrauch wird zusätzlich unterschieden
nach
Raubwild: die dem Jagdrecht unterliegenden Beutegreifer,
Greifvögel und der Kolkrabe
Großwild: besonders starkes Wild wie Dickhäuter, Großkatzen,
Wisent, Bär
Ballenwild: die zum Niederwild gehörenden Tierarten Feldhase
und Wildkaninchen
Rauhwild: alle Pelztiere (‚Rauh‘ ist ein altes
Wort für Fell, vergl. Rauchwaren)
Ursprung der Säugetiere:
Unstrittig ist, dass sich die Säugetiere aus den Synapsiden
entwickelt haben, einer Reptiliengruppe, die durch ein einzelnes
Schädelfenster charakterisiert war und ihre Blütezeit im
Perm-Zeitalter hatte. Innerhalb der Synapsiden entwickelten sich
die Therapsiden, die sogenannten „Säugerähnlichen
Reptilien“, die bereits einige der Säugermerkmale wie ein
differenziertes Gebiss und möglicherweise Körperbehaarung
aufwiesen.
Eine Gruppe der Therapsiden waren die Cynodontia, die unter anderem
durch ein vergrößertes Gehirn und eine spezielle Kieferform
gekennzeichnet waren. Die Säugetiere und ihre näheren Verwandten
werden im Taxon der Eucynodontia zusammengefasst, deren
bekanntester Vertreter Cynognathus war. Als Schwestertaxon der
Säuger gelten entweder die Tritheledontidae, eine Gruppe sehr
kleiner, fleischfressender Tiere oder die Tritylodontidae, eine
Gruppe bis zu 1 Meter langer Pflanzenfresser. Für jede der beiden
Gruppen sprechen gewisse anatomische Merkmale, die Mehrheit der
Forscher gibt jedoch den Tritheledontidae den Vorzug.
Die Nicht-Säugetiere innerhalb der Therapsiden wurden nach und nach
von den Dinosauriern verdrängt, die letzten starben in der
Unterkreide aus.
Nun zum Rätsel:
Schaut euch das Bild im Anhang mit den Spuren von wilden Tieren an
und schreibt ihre geläufigen, deutschen Namen auf (zB. Wolf).
Errechnet dann mit den gefragten Buchstaben die Koordinaten für den
Final aus – viel Spaß!
1) A = 6. Buchstabe
2) B = 4. Buchstabe – 3
3) C = 2. Buchstabe
4) D = 1.Buchstabe -1
5) E = 5.Buchstabe
6) F= 4. Buchstabe -1
7) G= 3. Buchstabe + 2
8) H = 3. Buchstabe - 3
9) I = 1. Buchstabe -1
10) J = 1. Buchstabe -7
N 50° AB.CDE E 008°
FG.HIJ
Der Weg ist das Ziel, der direkte ist meist nicht der beste! Sucht
euch ein Schlupfloch ins Dickicht. Der Hochsitz ist nicht weit
entfernt - geht ruhig mal hoch!
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf
geochecker.com überprüfen.
Geochecker.com.