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Auf den Spuren E.T.A. Hoffmanns

A cache by chillwill Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 10/15/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Auf den Spuren von E.T.A. Hoffmann führt euch durch das Bamberg des frühen 19. Jahrhunderts. Die Stadt zählte ca. 17.000 Einwohner und ihr wohl heute bekanntester Einwohner ist Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Der Muticache beruht auf dem E.T.A. Hoffmann Weg der Stadt Bamberg und hat eine Länge von ca. 6km.


Da die alte Dose mehrmals verschwunden ist, liegt nur eine kleine Dose in einem nicht besonders schönen Versteck. Dies ist wohl auch in Zukunft die einzige Lösung!


Haus Nonnenbrücke
N 49° 53.378 E 010° 53.401

Wir beginnen unseren kleinen Rundgang am Haus Nonnenbrücke. Am 1. September 1808 kommt Hoffmann mit seiner kranken Frau Mischa in Bamberg an und bezieht das Haus mit der damaligen Adresse "Zinkenwörth 56", damals im Besitz des Schönfärber Kaspar Schneider.

Wie viele Vögel beobachten euch von der Dachterrasse? (A)

Theater
N 49° 53.450 E 010° 53.461

Das Bamberger Theater oder auch "Königlich privilegierte Schaubühne" ist von 1808 bis zu seiner Abreise im Jahr 1813 der unregelmäßige Arbeitsplatz Hoffmanns. Als Orchesterleiter wird er vom Publikum ausgepfiffen und muss diese Position niederlegen. Später betätigte er sich als Theaterkomponist, Direktionsgehilfe und Bühnenbildner. Als Musiker ist Hoffmanns Zeit in Bamberg sehr fruchtbar: Er komponiert die Musik zum Ballett "Arlequin", das "Miserere", das "Grand Trio" und die Oper "Aurora".

Berechne die einstellige Quersumme aller Zahlen auf dem Sockel der Statue Hoffmanns. (B)

Zum Goldenen Löwen
N 49° 53.547 E 010° 53.382

Hier findet ihr das Wohnhaus der Familie Mark (1795 - 1819). Durch seine unregelmäßige Arbeit am Theater ist Hoffmann gezwungen sich durch Musikstunden ein zweites finanzielles Standbein zu schaffen und kommt so als Musiklehrer zur Familie Mark. Er verliebt sich in seine 14 jährige Gesangsschülerin Julia und notiert dies auch in seinem Tagebuch (da seine Frau Mischa sein Tagebuch liest, verschlüsselt der ihren Namen mit "Ktch" oder einem Schmetterling). Die aussichtlose Liebe steigert sich bis zu Selbstmordgedanken und drohendem Wahnsinn.

In welchem Jahr wurde die Gedenktafel an dem Haus angebracht (einstellige Quersumme) ? (C)

Krackhardt-Haus
N 49° 53.633 E 010° 53.373

In dem von Balthasar Neumann gestalteten Haus wohnt von 1808 bis 1812 Hoffmanns Freund und Verleger, der Weinhändler Carl Friedrich Kunz. Die Wohnung befindet sich im ersten Stock, die Weinhandlung mit entsprechendem Lagerkeller im Mittelbau. Dieser Gewölbekeller lässt Hoffmann von den "herrlichen Katakomben des Maxplatzes" schwärmen.

Durch wie viele Schlitze sieht der Ritter, wenn er den Helm aus dem Wappen des Hauses trägt? (D)

Palais Rothenhan
N 49° 53.652 E 010° 53.135

Auch hier war Hoffmann als Gesangslehrer für die fünf Töchter der Witwe des Grafen von Rothenhan tätig. Leider waren die Mädchen nicht mit dem nötigen Talent gesegnet und Hoffmann empfindet deren Auftritte als Folter.

Wie viele Fenster des Hauses sind von der Strasse aus zu sehen (Ohne Eingangstür und Kellerfenster - Quersumme)? (E)

Dom, Neue Residenz und Kurie St. Hippolyt (Domplatz)
N 49° 53.478 E 010° 52.942

Den Dom zu Bamberg besucht Hoffmann selten - ihn faszinierte in erster Linie die Musik. Die Atmosphäre des alten Kapuzinerklosters wurde Kulisse für den Roman "Die Elixiere des Teufels". In der Kurie St. Hippolyt, dem damaligen Wohnhaus des Freiherrn von Stengel, versammeln sich häufig kunstsinnige Herren, darunter Hoffman und betrachten die Kunstsammlung des Hausherrn.

An der Neuen Residenz befindet sich ein kleines blaues Schild mit welcher weißen Zahl? (F)

Türknauf Äpfelweib
N 49° 53.322 E 010° 53.129

Hier wohnte Carl Friedrich ab dem Jahr 1811. Der bronzene Türknauf inspiriert Hoffmann zu seiner Figur des "Äpfelweibes" in dem Märchen "Der goldene Topf" welches er nach seiner Zeit im Bamberg verfasste.

In welchem Jahr wurde das Haus erstmals erwähnt (einstellige Quersumme)? (G)

St. Stephanskirche
N 49° 53.307 E 010° 53.155

St. Stephan, zu E.T.A. Hoffmanns Zeit die einzige evangelische Kirche in Bamberg: Hier heiratet Hoffmanns Julia Mark am 3.12.1812 den Kaufmann Johann Gerhard Graepel und zieht mit ihm nach Hamburg. Damit ist für Hoffmann die große Liebe entgültig verloren. Zum Bruch mit der Familie Mark war es aber schon Monate früher gekommen, als Hoffmann, bei der Verlobungsfeier Julias, lautstark seine Abneigung gegenüber dem Bräutigam zum Ausdruck brachte. Dies schadete seinem Ruf und er verlor einige Gesangsschülerinnen.

Wie viele Pfosten halten die schwere Eisenkette am Vorplatz der Kirche (Quersumme)? (H)

Hain / Berganza Denkmal
N 49° 53.235 E 010° 53.428

Angeregt von Spaziergängen durch den Hain entstehen Hoffmanns Erzählungen " Nachrichten von den neusten Schicksalen des Hundes Berganza" am Ende seiner Bamberger "Lehr- und Marterjahre". Die Berichte des sprechenden Hundes lassen sich als Abrechnung des Dichters mit der Bamberger Gesellschaft und Kunstszene verstehen. Das reale Vorbild für Berganza ist der Hund der Wirtin der Theatergaststätte "Rose" namens Pollux, der Hoffmann auf zahlreichen Spaziergängen durch den Hain begleitet. Bis zum Berganza Denkmal sind es noch einige Meter, den Hinweis findet Ihr aber schon hier.

Das Denkmal ist zur Zeit anscheinend nicht auffindbar (I=2)

E.T.A. Hoffmann Haus
N 49° 53.394 E 010° 53.460

Am Ende unserer kleinen Runde durch das Bamberg E.T.A. Hoffmanns steht ihr nun an dessen zweitem Wohnhaus. Der Umzug findet am 1.5.1809 statt. Grund dafür ist Hoffmanns angespannte finanzielle Lage. Die Nähe zum Theater und zur Theatergaststätte "Rose" bleibt ihm erhalten, beides rückt sogar noch näher und bestimmt phasenweise Hoffmanns Tagesablauf.

Zähle die Anzahl der Nieten auf der Holztür (einstellige Quersumme). (J)

Berechnung des Finals:
49° 53.(A+I)(B-C)(D-H)
E 010° 53.(F/2)(2*G)(E+J)



Additional Hints (Decrypt)

Mhz Tbyqrara Yöjra: 13

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)