Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher
Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in
der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder
historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es
ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören.
Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er
sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit
die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser
Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen.
Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes
liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann.
Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes
nicht verletzt. Gegebenenfalls ist er so zu platzieren, dass er
über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen
Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.
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Cornelius/Kornelius
Der
Namensgeber der Pfarrkirche - bestieg im Jahre 251 nach 15
monatiger Sedisvakanz den Stuhl Petri.
In der Pfarrkirche wird eine Teilreliquie des Hl. Kornelius
aufbewahrt - wie diese nach Lamersdorf kam, ist nicht bekannt, aber
in der Pfarrkirche wird sein Andenken in Treue
bewahrt.
Über die Anfänge einer christlichen Gemeinden im schon zur
fränkischen Zeit besiedelten Lamersdorf ist nichts bekannt.
Im sogenannten "liber valoris" (1308) ist Lamersdorf eine Pfarre im
damaligen Dekanat Jülich. Kolator war der Jülicher Landesherr, der
die Kirche 1438 dem Wilhelminenkloster zu Düren
inkorporierte.
Lamersdorf war Mutterkirche, der schon im "liber valoris" genannten
Kapelle zu Frenz, die erst 1863 zur Pfarrkirche erhoben
wurde.
Bei der Organisation des ersten Bistums Aachen (1804) kam
Lamersdorf zum Kanton Eschweiler, 1825 zum Dekanat Derichsweiler
bis zu dessen Aufhebung 1973. Danach gehörte die Gemeinde zum
Dekanat Langerwehe. Seit dem 1. Januar 2007 ist Lamersdorf
Teilgemeinde der "GdG (Gemeinschaft von Gemeinden)
Inden/Langerwehe".
Das heutige Gotteshaus stammt aus dem 15. Jahrhundert. 1890 - 1894
wurde dieser Bau gründlich restauriert - ebenso 1950 und 1990. Am
16. November 1944 wurde die Kirche durch Bombenangriffe stark
zerstört - von dieser Katastrophe zeugen bis heute Splitter im
Kreuz über dem Taufbecken.
Die zweite Pfarrpatronin - die hl. Katharina - ist auf einem
mittelalterlichen Wandgemälde im Seitenschiff zu sehen.
Aus dem Jahre 1400 stammen die drei Glocken (gis' a' e''). Über die
vierte Glocke im Dachreiter ist nichts Näheres
bekannt.