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Bayreuth Airport Traditional Cache

Hidden : 10/9/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Willkommen am Aiport Bayreuth



 

Im April 1923 flog der damals 16-jährige Hans Härtl erstmals mit einem selbstgebauten Hängegleiter. Er startete mit dem nach Plänen des Bayreuther Gärtnersohns Wolfgang Vogel konstruierten Fluggerät in der Nähe des heutigen Krankenhauses am Hang der Hohen Warte und eröffnete damit das Segelflugzeitalter in seiner Heimatstadt. In jener Zeit war als Folge des Friedensvertrags von Versailles die Motorfliegerei in Deutschland weitgehend unterbunden.

 

Vorgänger des heutigen Flugplatzes war der Flugplatz Laineck, der im Tal unterhalb des Oschenbergs an der Bindlacher Allee lag. Am 2. August 1925 wurde er mit einem Flugtag eingeweiht, und Oberbürgermeister Albert Preu übergab die Flughalle ihrer Bestimmung. Für 15 Mark wurden Besuchern erste Rundflüge von 15 Minuten Dauer angeboten. Der Verein Flughafen und Luftverkehr Bayreuth gründete bald darauf eine Jugendabteilung, deren junge Mitglieder mit bemerkenswertem Geschick ihre zum Teil abenteuerlich anmutenden Fluggeräte selbst zusammenbauten. Sie starteten von den nahen Hängen der Hohen Warte, des Bindlacher Bergs und des Oschenbergs. Bereits 1928 wurde der Öffentlichkeit eine Segelflugausstellung präsentiert.

 

Die 1930 bereits als „Flughafen“ bezeichnete Anlage weckte Hoffnungen, die Verkehrsanbindung der Stadt abseits der Haupt-Eisenbahnstrecken zu verbessern. Im ersten Jahr wurden 119 ankommende und 82 abgehende „Luftfahrgäste“ gezählt. Am 5. Juli 1927 wurde eine erste Luftpostlinie zwischen Bayreuth und Hof eingerichtet. Mit der Fluglinie A konnte man 1928, mit Zwischenlandungen in Hof, Plauen und Zwickau, in 2:35 Stunden Leipzig erreichen. Mit der Einrichtung einer Zwischenlandemöglichkeit in der Festspielzeit auf der Strecke Berlin–München durch die Lufthansa erfuhr der Flugplatz zusätzliche Bedeutung.

 

Seit 1929 beherbergte er die kleine Messerschmitt-Sportmaschine der Bayreuther Fliegerin Lisl Schwab, die als Fallschirmspringerin nationale Berühmtheit erlangte. Bereits Anfang der 1930er Jahre warb Schwab auf den Tragflächen ihres Flugzeugs für nationalsozialistische-Publikationen. Zur fliegenden Bayreuther Prominenz gehörte auch der NS-Gauleiter und bayerische Kultusminister Hans Schemm, der 1935 dort beim Start tödlich verunglückte. Adolf Hitler landete als Festspielgast mit seinem persönlichen Piloten Hans Baur in einer Junkers Ju 52, die während seiner Aufenthalte dort auf ihn wartete. Der Flugplatz, der als Zivilflugplatz ausgewiesen war und auch von Segelfliegern genutzt wurde, wurde auch von Militärmaschinen angeflogen.

 

Mit dem Zweiten Weltkrieg endete die kurze Geschichte des Lainecker Flugplatzes. Das Gelände wurde zunächst für den Aufbau eines Flüchtlingslagers und später von der Bundeswehr (Markgrafenkaserne) genutzt. Die Flughalle wurde Anfang der 1960er-Jahre abgerissen.

 

Auf dem Bindlacher Berg, dem Standort des heutigen Verkehrslandeplatzes, wurde währenddessen bereits 1930 erstmals ein Segelflug-Wettbewerb abgehalten.

(Info Wikipedia)

Additional Hints (Decrypt)

Fgrvar / Fgbarf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)