EVOLUTION III (Amphibien) Mystery Cache
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EVOLUTION III (Amphibien)
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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EVOLUTION
Amphibien mit ihren drei rezenten, unterschiedlich aussehenden
Ordnungen Froschlurche, Schwanzlurche und Schleichenlurche sind die
evolutionären Nachfahren der ersten Knochenfische (Osteichthyes),
die im Devon vor etwa 416 bis 359 Millionen Jahren vom Meer aus das
Land besiedelten.
Der anatomische Bau von Acanthostega lässt darauf schließen, dass
sich bereits fossile Fische mit vier Gliedmaßen im Wasser bewegt
haben. Bei den Amphibien sind vor allem Verwandtschaftsverhältnisse
zu den Quastenflossern und zu den Lungenfischen erkennbar. Beide
Gruppen haben eine Reihe von Charakteristika mit den Amphibien
gemeinsam – unter anderem beim Skelettbau, bei organischen
und embryologischen „Primitiv“-Merkmalen.
Bis in die jüngste Zeit ging man davon aus, dass zumindest die
Froschlurche und alle höheren Wirbeltiere von den Quastenflossern
abstammen. Neue Genom-Analysen haben allerdings gezeigt, dass die
Lungenfische eine wesentliche größere genetische Übereinstimmung
mit Landwirbeltieren – letztlich auch den Säugetieren und den
Menschen – aufweisen als Quastenflosser, was bisherige
Annahmen zum Ursprung der Landwirbeltiere zumindest relativiert.
Dass die Amphibien von den Lungenfischen abstammen könnten,
vermutete man schon 1870, als der Australische Lungenfisch entdeckt
worden war.
Aufgrund ihrer Embryonalmerkmale können Amphibien zusammen mit den
Fischen als Anamnia bezeichnet und den Amniota
(„höhere“ Wirbeltiere wie Reptilien, Vögel und
Säugetiere) gegenübergestellt werden. Den Eiern der Anamnia fehlt
die sogenannte „Schafhaut“ (Amnion).
Im Oberkarbon vor rund 300 Millionen Jahren war diese Tierklasse
besonders formenreich und hatte eine Blütezeit als dominierende
Landwirbeltiere. Die damaligen Formen unterschieden sich äußerlich
allerdings erheblich von den heutigen Amphibien.
Inzwischen geht man – nicht unumstritten, aber doch
überwiegend – von einer monophyletischen Abstammung aller
modernen Amphibien aus. Die rezenten Taxa werden nach dieser
Auffassung alle zur Unterklasse Lissamphibia gezählt.
Nun zum Rätsel:
Amphibien (besonders Frösche) sind beliebte Versuchstiere in der
Tierphysiologie. Ich selbst durfte im letzten Wintersemester meines
Biologiestudiums einen Xenopus laevis unter bestimmten
Voraussetzungen sezieren.
Im Folgenden findet ihr die originale Anleitung!
….aber was habe ich damals genau präpariert?
Präparation von X
Durchtrennen Sie die Haut eines frisch getöteten Frosches mit einem
Ringschnitt dicht hinter den Vorderbeinen, und ziehen Sie die
hintere Hauthälfte vollständig über die Beine ab. Instrumente und
Hände danach sorgfältig reinigen. Falls Handschuhe getragen werden,
diese jetzt wechseln.
Das Präparat wird nun in der gesäuberten Präparierschale auf den
Rücken gelegt, die Bauchdecke wird geöffnet. Dann werden die
inneren Organe vorsichtig frei präpariert und entfernt oder in
Richtung Kopf umgelegt, so dass die Wirbelsäule freiliegt.
Nun werden der Kopf und die inneren Organe zusammen mit dem oberen
Teil des Brustkorbs mit einer kräftigen Schere abgetrennt. Spülen
Sie das restliche Präparat mit Ringerlösung ab, und halten Sie es
stets feucht.
Möglichst nahe an der Wirbelsäule wird unter dem X ein
Durchgang freipräpariert und ein Faden durchgeschoben. X
wird nun mit einem einfachen Knoten abgeschnürt und zentralwärts
(an der Wirbelsäule) durchschnitten.
X nur am Faden führen, nicht anfassen oder zerren und
vorsichtig von der Wirbelsäule aus freipräparieren.
Mit einer kräftigen Schere wird dann ein Schnitt in Verlängerung
der Wirbelsäule zwischen Os iliumund Os coccygisausgeführt und bis
zur Analgegend verlängert, um die beiden Präparate zu
trennen.
Nun muss X zum Knie hin freigelegt werden. Dazu kann die
Oberschenkelmuskulatur zwischen Daumen und Zeigefinger der beiden
Hände leicht auseinander gezogen werden, bis der Verlauf von
X zwischen Kniegelenk und Becken sichtbar wird. Legen Sie
nun X durch stumpfe Präparation vom Knie bis zum Becken
frei.
Nun wird die gesamte Oberschenkelmuskulatur entfernt. Dann
schneiden Sie den Femur nahe dem Hüftgelenk durch, womit das
Präparat fertig gestellt ist und in den Versuch genommen werden
kann. Der Femurstumpf muss genügend lang sein, damit das Präparat
in die Knochenklemme eingespannt werden kann.
X = _ _ _ _ _ _ -_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
N 50° 36. (9)(13)(10)
E 008° 44. (15-12)(2) (5-6)
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf
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Additional Hints
(No hints available.)
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