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EVOLUTION III (Amphibien) Mystery Cache

This cache has been locked, but it is available for viewing.
Hidden : 10/15/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

EVOLUTION



Amphibien mit ihren drei rezenten, unterschiedlich aussehenden Ordnungen Froschlurche, Schwanzlurche und Schleichenlurche sind die evolutionären Nachfahren der ersten Knochenfische (Osteichthyes), die im Devon vor etwa 416 bis 359 Millionen Jahren vom Meer aus das Land besiedelten.
Der anatomische Bau von Acanthostega lässt darauf schließen, dass sich bereits fossile Fische mit vier Gliedmaßen im Wasser bewegt haben. Bei den Amphibien sind vor allem Verwandtschaftsverhältnisse zu den Quastenflossern und zu den Lungenfischen erkennbar. Beide Gruppen haben eine Reihe von Charakteristika mit den Amphibien gemeinsam – unter anderem beim Skelettbau, bei organischen und embryologischen „Primitiv“-Merkmalen.
Bis in die jüngste Zeit ging man davon aus, dass zumindest die Froschlurche und alle höheren Wirbeltiere von den Quastenflossern abstammen. Neue Genom-Analysen haben allerdings gezeigt, dass die Lungenfische eine wesentliche größere genetische Übereinstimmung mit Landwirbeltieren – letztlich auch den Säugetieren und den Menschen – aufweisen als Quastenflosser, was bisherige Annahmen zum Ursprung der Landwirbeltiere zumindest relativiert. Dass die Amphibien von den Lungenfischen abstammen könnten, vermutete man schon 1870, als der Australische Lungenfisch entdeckt worden war.

Aufgrund ihrer Embryonalmerkmale können Amphibien zusammen mit den Fischen als Anamnia bezeichnet und den Amniota („höhere“ Wirbeltiere wie Reptilien, Vögel und Säugetiere) gegenübergestellt werden. Den Eiern der Anamnia fehlt die sogenannte „Schafhaut“ (Amnion).
Im Oberkarbon vor rund 300 Millionen Jahren war diese Tierklasse besonders formenreich und hatte eine Blütezeit als dominierende Landwirbeltiere. Die damaligen Formen unterschieden sich äußerlich allerdings erheblich von den heutigen Amphibien.
Inzwischen geht man – nicht unumstritten, aber doch überwiegend – von einer monophyletischen Abstammung aller modernen Amphibien aus. Die rezenten Taxa werden nach dieser Auffassung alle zur Unterklasse Lissamphibia gezählt.




Nun zum Rätsel:

Amphibien (besonders Frösche) sind beliebte Versuchstiere in der Tierphysiologie. Ich selbst durfte im letzten Wintersemester meines Biologiestudiums einen Xenopus laevis unter bestimmten Voraussetzungen sezieren.
Im Folgenden findet ihr die originale Anleitung!
….aber was habe ich damals genau präpariert?


Präparation von X
Durchtrennen Sie die Haut eines frisch getöteten Frosches mit einem Ringschnitt dicht hinter den Vorderbeinen, und ziehen Sie die hintere Hauthälfte vollständig über die Beine ab. Instrumente und Hände danach sorgfältig reinigen. Falls Handschuhe getragen werden, diese jetzt wechseln.
Das Präparat wird nun in der gesäuberten Präparierschale auf den Rücken gelegt, die Bauchdecke wird geöffnet. Dann werden die inneren Organe vorsichtig frei präpariert und entfernt oder in Richtung Kopf umgelegt, so dass die Wirbelsäule freiliegt.
Nun werden der Kopf und die inneren Organe zusammen mit dem oberen Teil des Brustkorbs mit einer kräftigen Schere abgetrennt. Spülen Sie das restliche Präparat mit Ringerlösung ab, und halten Sie es stets feucht.
Möglichst nahe an der Wirbelsäule wird unter dem X ein Durchgang freipräpariert und ein Faden durchgeschoben. X wird nun mit einem einfachen Knoten abgeschnürt und zentralwärts (an der Wirbelsäule) durchschnitten.
X nur am Faden führen, nicht anfassen oder zerren und vorsichtig von der Wirbelsäule aus freipräparieren.
Mit einer kräftigen Schere wird dann ein Schnitt in Verlängerung der Wirbelsäule zwischen Os iliumund Os coccygisausgeführt und bis zur Analgegend verlängert, um die beiden Präparate zu trennen.
Nun muss X zum Knie hin freigelegt werden. Dazu kann die Oberschenkelmuskulatur zwischen Daumen und Zeigefinger der beiden Hände leicht auseinander gezogen werden, bis der Verlauf von X zwischen Kniegelenk und Becken sichtbar wird. Legen Sie nun X durch stumpfe Präparation vom Knie bis zum Becken frei.
Nun wird die gesamte Oberschenkelmuskulatur entfernt. Dann schneiden Sie den Femur nahe dem Hüftgelenk durch, womit das Präparat fertig gestellt ist und in den Versuch genommen werden kann. Der Femurstumpf muss genügend lang sein, damit das Präparat in die Knochenklemme eingespannt werden kann.


X = _ _ _ _ _ _ -_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _


N 50° 36. (9)(13)(10)
E 008° 44. (15-12)(2) (5-6)


Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. Geochecker.com.

Additional Hints (No hints available.)