Das Heiligenhäuschen steht auf dem Korresberg, an der Kreuzung „auf dem nach Unterbach führenden Wege“ wie es in einer Schrift von 1907 heißt und dem „Römerweg“.
Bei diesem Cache handelt es sich um einen einfachen Tradi. Man muss weder graben, noch muss man in die Vegetation eindringen. Der Cache ist vom halbrunden Vorplatz der Kapelle aus zu erreichen. Niemals muss man hier klettern, oder sich sonst wie in Gefahr begeben. Die Dose ist mit einem Griff zu erreichen, auch wenn einige den unnötig schweren Weg wählen, das muss nicht sein.
Parken könnt ihr auf dem Parkplatz des Friedhofs an der Kreuzstraße bei N 51° 12.909 E 006° 54.738. Bitte seid vorsichtig wenn ihr die Straße überquert. Nicht jeder hält sich dort, an dieser unübersichtlichen Stelle, an die Geschwindigkeitsbegrenzung.
Sollte jemandem die Treppe Aufgrund der Witterung (Laub, Regen, Schnee, Eis) zu gefährlich erscheinen lasst es lieber, bevor sich einer weh tut. Die Terrainwertung werden wir nicht den jeweiligen Witterungsverhältnisse anpassen können...
wer noch mehr Infos zum Heiligenhäuschen haben möchte:
Auf dem Gipfel des Korresberges oberhalb Erkraths am Weg nach Unterbach befindet sich direkt an der Kreuzung zum Römerweg eine kleine, frei zugängliche Kapelle, das Heiligenhäuschen.
Zeitpunkt und Grund der Errichtung sind unbekannt. Frühere Vermutungen und Überlieferungen, dass die Kapelle im 8. oder 9. Jahrhundert entstanden ist und eventuell eine altgermanische Kultstätte oder altchristliche Begräbnisstätte war, können nicht nachgewiesen werden. Der Erkrather Arzt und Heimatautor Johann Heinrich Bongard vermutete 1835 gar „eine Schlacht aus alter Zeit“ oder „die ruhenden Gebeine von vielen Erschlagenen“. Andere Vermutungen nennen das späte 15. Jahrhundert als Bauzeitpunkt, was ungefähr mit der Gründung der Schützenbruderschaft zusammenfällt. Es ist wahrscheinlich, dass es sich bei dem Gebäude schon immer um eine Andachtsstätte handelte. Bis ins 19. Jahrhundert wurden dort Karfreitagsprozessionen und Messen abgehalten. Das erste greifbare Jahr ist 1617, in dem auf eine Restaurierung des Heiligenhäuschens hingewiesen wurde. Oberhalb des Einganges befindet sich eine Steinplatte mit einer Kreuzigungsszene und dem Text: „ AD HONOREM DEI SACELLIUM HOC RENOVATUM SUMPTIBUS BERNARDI A GOHR JUDICIS MEDMANNI ET CHRISTINAE CLUTEN CONIUGUM. ANNO 1617“ (Zur Ehre Gottes wurde diese Kapelle renoviert auf Kosten des Bernard von Gohr, Richter in Mettmann, und der Christine Cluten, Eheleute. Im Jahre 1617). Warum das Gebäude damals bereits renovierungsbedürftig war, ob aus Altersgründen oder aufgrund von Beschädigungen während des Truchsessischen Krieges, ist unklar. Zum Ende des 19. Jahrhunderts war die Kapelle erneut in einem sehr schlechten Zustand, so dass der Erkrather Vikar Münch eine Sammlung auch bei namhaften Düsseldorfer Bürgern initiierte. Dadurch konnte 1910 eine umfassende Sanierung begonnen werden. Der Dachstuhl mit Kreuz und das Schieferdach wurden erneuert, das Mauerwerk wurde ausgebessert und neu verfugt. Eine weitere Sanierung war 1985/1986 nötig. Dabei wurden zwei Begräbnisplatten von Herren des Hauses Unterbach, die bisher am Turm der katholischen Kirche hingen, in die Kapelle verbracht, damit sie dort den Witterungseinflüssen weniger ausgesetzt sind. Die Sankt-Sebastians-Bruderschaft hat die Patenschaft über die Kapelle übernommen und ist mit der Pflege und dem Erhalt des Gebäudes betraut.
Text aus http://de.wikipedia.org/wiki/Erkrath
wer noch mehr Infos zum Römerweg haben möchte:
Der Römerweg, der über die Bergkuppe verläuft verspricht bei guter Witterung eine Fernsicht auf die südlichen Stadtteile Düsseldorfs, auf Hilden, Haan, Leverkusen (zum Beispiel das Bayer-Kreuz), Solingen (unter anderem das Stadion am Hermann-Löns-Weg), den Kölner Dom und bis in das Siebengebirge. Des Weiteren erblickt man und von einigen Stellen in Hochdahl aus die Kraftwerke Niederaußem und Grevenbroich-Neurath mit ihren markanten Wasserdampfwolken und die Eifel. Schon Johann Heinrich Bongard, Erkrather Arzt und preußischer Geheimer Sanitätsrat beschreibt in seinem 1835 erschienen Buch Wanderung zur Neandershöhle die beeindruckende Fernsicht bis zum (damals noch unvollendeten) Kölner Dom und zum Siebengebirge.
Text aus http://de.wikipedia.org/wiki/Erkrath
Der Römerweg hier, ist ein Teilstück der Altstraße Neuss–Herdecke, die eine Altstraße zwischen dem Rheinland und Westfalen war. Der Weg war eine wichtige Fernstraße im Frühmittelalter bis in die Neuzeit, die das Rheinland mit den Städten Herdecke und Dortmund verband. Der Verlauf berührte die heutigen Gemeinden Düsseldorf, Erkrath, Haan, Solingen, Wuppertal und Schwelm. Hier traf der Weg den aus Köln kommenden Heerweg Köln–Dortmund und vereinigte sich mit ihm.
Der Weg wird in der Literatur nicht einheitlich genannt, zum Teil wird die Altstraße Römerweg genannt. Die Strecke Wuppertal–Hagen–Herdecke ist auch als Wupper–Ennepe-Straße bekannt, der Abschnitt im Raum Hagen wird als Teil der Straße Köln–Berlin bezeichnet.
Im Mittelalter dürfte der Weg die Verbindung zwischen dem Kanonissenstift Gerresheim und dessen zu Abgaben verpflichteten Gut in Sonnborn gedient haben. Außerdem wurde der Weg für Wallfahrten zwischen Gräfrath und Düsseldorf benutzt.
Text aus http://de.wikipedia.org/wiki/Altstra%C3%9Fe_Neuss%E2%80%93Herdecke.