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Die Legende von Erweh und seiner Saubande Multi-Cache

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Hidden : 10/23/2010
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Dieser Multi ist beinahe wie ein Rollenspiel, bei dem Ihr in die Rolle des
Helden schlüpfen könnt.

Achtung: Die Wege können bei Regen sehr schlammig sein und die
Stationen teilweise "gefährlich" werden!!!

Dieser Cache war ein Hochzeitsgeschenk, dadurch wurde das Brautpaar zu
den Erstfindern.

Benötigt wird ein Kompass und Zettel + Stift nicht vergessen.

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Die Legende von Erweh und seiner Saubande

Es war einmal in einem nicht allzu fernen Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein Fräulein namens Mausmaus. Sie war bekannt dafür, große Angst vor Wildschweinen zu haben. Sie fürchtete sich im dunklen Wald und erschrak vor jedem Geräusch.
Die Angst war wohl begründet, denn ihr widerfuhr einst ein schauerliches Unglück, von dem wir heute nun berichten werden. Hört Euch die Geschichte an:

Die junge, bezaubernde Mausmaus hatte viele Verehrer, doch nur einem gönnte sie ihre Huld und ihre Hand. Dieser Eine verstand es, ihr Herz mit zauberhaften Klängen zu erobern. Musik und Poesie. Der Name des Edelmannes war Markus von Schlagwerk.
Er wusste es vortrefflich, jedem Gegenstand einen rhythmischen, wohlklingenden Ton zu entlocken.
So geschah es, dass die beiden Turteltäubchen des Öfteren abends, Hand in Hand schlendernd, am Waldesrand zu sehen waren.
So auch diesen Tages.
Durch den tiefroten Abendhimmel glitzerten gerade die letzten goldenen Sonnenstrahlen auf die Erde herab. Mausmaus und Markus schwatzten und lachten und waren glücklich.
Als aber Herr von Schlagwerk eine besonders einladende Baumgruppe erblickte, hatte er den alles beherrschenden Wunsch, seiner Angebeteten ein musikalisches Meisterwerk zu widmen. Schon hatte er zwei passende Stöckchen in den Händen und begann einen wahren Trommelschmaus. Mausmaus war entzückt und ihr Herz hüpfte vor Freude.

Der Widerhall der Klänge vervielfältigte sich im Wald, bis er sich auf ein Vielfaches steigerte. Der Wald erbebte. Wie ein Donnergrollen rollte es wieder dem Waldrand entgegen.
Der Erdboden erzitterte, die Sträucher teilten sich und dann wurde es still.
Denn Herr von Schlagwerk erstarrte vor Schreck, bei dem was er nun sah.
Und Fräulein Mausmaus schwanden vor Entsetzen die Sinne und sie sank zu Boden.

Eine Horde riesiger Wildschweine teilte das Geäst.
Aus den kleinen, schwarzen Augen der Untiere schossen feindselige Blicke auf das junge Paar herab. Das Frontschwein erhob die Stimme:
"Mein Name ist Erweh. Ich bin der Herrscher des Waldes und Du, Unseliger, störst unsere Ruhe! Solltest Du dies noch einmal wagen, nehmen wir Dir das, was Dir das Liebste ist! Diese meine Worte sollen Dir als Warnung dienen."
Mit diesen drohenden Worten kehrte er ihnen den Rücken zu und verschwand mit seiner Schar geräuschvoll in den Tiefen des Waldes.

Der Schreck löste langsam den eisernen Griff von Markus Herz.
Und die Sorge um seine Geliebte, ließ ihn neben ihr niederknien. Er bedeckte ihr Gesicht mit sanften Küssen, bis sie zitternd die Augen aufschlug. Als sie soweit gekräftigt war, dass, sie wieder gehen konnte, verließen sie engumschlungen, um sich gegenseitig Halt zu geben, den schaurigen Ort.

In den nun folgenden Monaten wurde es sehr ruhig um die musikalischen Untermahlungen des Herrn von Schlagwerk. Doch währenddessen war die innige Zuneigung der beiden jungen Menschen allgegenwärtig. Und mit der Zeit verschwand auch langsam die Furcht vor den bedrohlichen Wesen, die im Inneren des Waldes lebten, und so gingen sie eines Tages wieder entlang dessen Randes spazieren.
Die Drohung des Frontschweins war schon halbvergessen und verblasste nun gänzlich aus Markus Gedanken, als er einen knorrigen Baumstumpf entdeckte und sich sein Verlangen, seiner Liebsten ein eigens für sie komponiertes Stück vor zu spielen, in den Vordergrund drängte.
Wie rein zufällig, lagen zwei passende Stöcke bereit und wie durch Zauberei sprangen sie in Markus schlagkräftige Hände.
Mit vor Angst geweiteten Augen, versuchte Mausmaus ihn davon abzuhalten, sie hatte die Wildschweine noch nicht ganz vergessen. Doch Markus schlug ihre Warnungen in den Wind, zu sehr war er auf sein Vorhaben fixiert.
Das Trommeln begann.
Das schöne Fräulein wollte entfliehen, doch erfasste sie der Bann der Klänge und sie blieb.

Unlängst danach erbebte die Erde und wieder teilte sich das Gesträuch.
Erweh erschien.
"Ich habe Dich gewarnt, Unglücklicher! Jetzt nehmen wir uns das, was uns zusteht!"
Unverzüglich bildeten die Soldaten Erwehs einen Kreis um Markus und Erweh trug die erneut in Ohnmacht gesunkene Mausmaus auf seinen Hauern davon, in den tiefen, dunklen Wald hinein.
Sobald Erweh im Dickicht verschwand, öffneten die übrigen Wildschweine den Kreis um Markus und trabten ihrem König nach.
Markus blieb allein zurück.
Von nun an beherrschte Markus nur noch ein Gedanke, er mußte Mausmaus retten, oder vor Gram sterben....

Wenn Ihr, geneigter Leser, nun erfahren wollt, ob Markus seine Angebetete erretten konnte, müsst Ihr Euch auf seine Spuren begeben und seine Abenteuer selbst erleben.
Doch seid gewarnt, der Wald ist voller Gefahren. Ihr braucht ein mutiges Herz.

Allerdings gibt es in dem Wald auch gute Geister, die vielleicht Erwehs Versteck oder ihn gar selbst kennen. Doch seid auf der Hut, Respekt und Ehrfurcht vor dem Frontschwein haben alle im Wald. Deshalb wird Euch nicht jeder bereitwillig helfen. Die Angst, ertappt zu werden, hat manche Geschöpfe fest im Griff.

Begebt Euch nun zu dem sagenumwobenen Waldrand.

An Sonn- und Feiertagen wird Euch wahrscheinlich ein Blumenmädchen empfangen. Doch diese kommt aus der Stadt und weiß mit Sicherheit nichts von Legenden, geschweige denn, von dieser speziellen. Es gibt zwar das Sprichwort: "Durch die Blume sprechen", doch bei Ihr werdet Ihr höchstens Eure hart erarbeiteten Münzen los.

Parkplatz: N50°50.796; E012°48.204

Wenn Ihr nun Eure Kutsche sorgfältig abgestellt habt, folgt dem gut sichtbaren Pfad in den Wald hinein zu S1 N50°50.817; E012°48.309. Dort lebt das nette aber sehr scheue Eichhörnchen Willi Wusch.
Auch wenn er sich Euch nicht selbst zeigt, wird er sicherlich ein Willkommensmahl, a la Eichkätzchen, vorbereitet haben, damit Ihr Euch für die Suche stärken könnt.
Erweh hat an Willis Behausung ein paar abschreckende Worte hinterlassen, aber Willi mag den bösen Keiler nicht besonders und so hat er noch einen Hinweis mit versteckt, der Euch bestimmt weiterhelfen kann.

Wenn Ihr nun ein wenig mit dem Wirt geplaudert habt, beziehungsweise fein geschmaust habt, folgt den Hinweisen zu S2 N50°50.810.

S2
Hier lebte einst ein großes, von den Arachniden abstammendes, Volk. Da es aber die Tyrannenherrschaft unter Erweh nicht mehr ertragen konnte, zogen sie fort in die Ferne.
Eine einzige aus dem Volk blieb zurück, um die wertvollen Schriften aus alten Symbolen zu bewachen, die in der Hast der Flucht nicht mitgenommen werden konnten.
Agathe Kreuzspinne, die letzte Kriegerin, verwahrte die Schriftstücke sicher umwoben auf. Und dort sind sie noch heute....

S3
Wenn Ihr Agathes Heiligtum entdeckt, aber nicht geplündert habt, findet Ihr den Weg zum Zolltroll. Doch dieser Wächter des Waldes war kein guter Architekt. Sehet selbst.
Er war für Recht und Ordnung verantwortlich und Schmugglerei duldete er nicht.
Doch die Diener Ehrwes kannten hingegen ihre Macht und nutzten diese, um ungehindert mit teuren Waren durch die Schranken zu schlüpfen. Der Zolltroll kam nicht gegen sie an und zog daraus Bilanz.
Von nun an versuchte er jedem zu helfen und durchzulassen, der Erweh in die Schranken weisen wollte. Aus Rache.

S4
Hier angekommen, begegnet ihr zwei Gleichen. Sie kennen nur nüchterne Tatsachen.
S5
Ein schüchterner, ängstlicher Zeitgenosse hat hier seine Behausung. Bibbergert Pilzling.
Er ist so furchtsam, dass er immer die Verantwortung von sich auf andere schiebt.
Erweh kann sehr grausam sein...

S6
Hier erfahrt Ihr so manches Gerücht

S7
Die Heimstätte dieser Krabbeltiere hat unzählige Kammern, doch in nur einer lebt der Älteste, der Euch vielleicht weiterhelfen kann.

S8
Begrüßt nun Manfred Erdrutsch, den größten Verachter der Wildschweine und besonders Erwehs. Hört Euch seine Geschichte aufmerksam an.

Post Scriptum

Alle Personen dieser Geschichte sind frei erfunden.
Parallelen zu real existierenden Menschen sind rein zufällig.

Wege müssen bis auf die Stationen und das Final nicht verlassen werden.

Additional Hints (No hints available.)