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Benninger Ried EarthCache

Hidden : 4/11/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Die Tafeln sind wieder da - bitte ab sofort wieder die Antwort auf die Fragen an die entsprechende Email-Adresse!

Das Naturschutzgebiet Benninger Ried liegt unmittelbar südöstlich Memmingen innerhalb des sogenannten Memminger Trockentales.

Aus geologischer Sicht handelt es sich dabei um eine würmeiszeitliche Schmelzwasserrinne, welche in die tertiären Schichten der Oberen Süßwassermolasse eingetieft ist. Die Sedimente der Oberen Süßwassermolasse können in diesem Falle als nahezu wasserundurchlässig angesehen werden. Die tief in das Tertiär eingeschnittene Schmelzwasserrinne wurde von Süden her ausgehend von den Endmoränen mit gut wasserdurchlässigen Schmelzwasserschottern verfüllt. Die Mächtigkeit der Schmelzwasserschotter schwankt zwischen mehr als 50 m auf Höhe Wolfertschwenden und zum Teil weniger als 10m im Bereich des Benninger Riedes. Der Südteil der Schmelzwasserrinne ist zwischen Ziegelberg bzw. Grönenbach und Dietmannsried von den würmeiszeitlichen Endmoränen überlagert.



Das Memminger Trockental ist im Mittel ca. 3 km breit und in etwa 20 km lang, woraus sich unter Hinzuziehung der randlich begleitenden Talflanken bis zur oberirdischen Wasserscheide eine Fläche von ca. 100 km² für das Einzugsgebiet der Grundwasserneubildung ergibt.Dieses Memminger Trockental stellt mit seinem südlich angrenzenden würmeiszeitlichen Endmoränengürtel das Einzugsgebiet für das im Benninger Ried zutagetretende Grundwasser dar.

Nachdem das Grundwasser aufgrund des hohen Karbonatgehaltes der würmeiszeitlichen Schmelzwasserschotter nahe an die Sättigungsgrenze mit Kalzium und Magnesium angereichert wurde, kommt es im Naturschutzgebiet Benninger Ried bei der Erwärmung des Grundwassers im Bereich der Quellaustritte zu einer Ausfällung von Karbonaten. Das Benninger Ried stellt somit ein typisches Quellmoor dar, welches wegen der hohen Karbonathärte des Grundwassers als Kalkflachmoor ausgebildet ist.

Beim Benninger Ried handelt es sich also um ein Kalkquellmoor. Es ist das größte seiner Art in Bayern und daher das bedeutendste seiner Art.

Das Ried wurde kürzlich mit einem 5,2 Millionen-Projekt des Bundes und des Freistaats Bayern nachhaltig saniert.


Hier sind die Fragen:
1. Wie lautet die am weitesten südlich liegende Ortsbezeichnung auf der Karte "Entstehung"?
2. Wie groß war das Benninger Ried Anfang des 19. Jahrhunderts noch?
3. Was wird an den Quellaustritten abgegeben, was den Wiesenquellkalk entstehen läßt?


Die Antworten auf die Fragen schicke an die Email-Adresse: MountieEC@gmail.com
In der Betreffzeile sollte dein GC-Name und der GC-Code des Caches (GC2H9FG) stehen, damit ich die Antworten klar zuweisen kann.

Nachdem du die Mail abgeschickt hast, erhältst du eine Antwortmail.
Sollte dies aus technischen Gründen einmal nicht der Fall sein, versuche es doch bitte zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal oder schicke eine PM über geocaching.com

Logge deinen "Fund". Einträge mit verräterischen Bildern und Hinweisen werden gelöscht. Danke für dein Verständnis.
Ihr dürft auch gerne ein Foto von Euch beim Ried machen und dieses im Log posten. Da es keine Logbedingungen mehr sein darf, ist dies freiwillig. Ich finde es aber nach wie vor schön, wenn ein Foto angehängt wird.

Additional Hints (No hints available.)