Skip to content

Römer Kastell Traditional Cache

This cache has been archived.

vigilantia: Hallo hololulu08,
Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert und/oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.
Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

Hello hololulu08,
Unfortunately, until today the cache was not reactivated and/or no specific activation date was given. Therefore, the final archiving of this cache took place today.
If you would like to place a cache at this location again, you are of course welcome to submit a new listing for review.
Please remember to remove any geo-garbage (cache containers, intermediate stations).
Greetings
vigilantia
Volunteer Reviewer for geocaching.com

More
Hidden : 10/26/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Zum Cache: Der Cache ist ein schneller Drive In.
Der Cache befindet sich in der Nähe der Infotafel. Fahrbahn in Richtung Burladingen.

Leider wird der Parkplatz immer wieder als Müllplatz benutzt.
Die T Wertung ist für kleine Cacher und Rückenkranke auf 3,0 angehoben, für alle anderen Cacher gilt 1,5.




Danke

Hintergrund:
7 ca 80 n. Chr: Das Kastell Burladingen ist ein ehemaliges römisches Grenzkastell des Alblimes.
Es liegt mit dem zugehörigen Kastellvicus als Bodendenkmal in einem unbebauten Bereich von Burladingen.

Wir schreiben das Jahr 2011:
Es gibt keine Römer mehr, kein Kastell, keine Ruinen, nichts.
Die Reste des Kastells befinden sich im Erdreich unter einer Wiese, nur ein Hinweisschild auf einem Parkplatz erinnert an dieses Bauwerk.
Wir schreiben das Jahr 2016 ;
selbst die Hinweisschilder gehören der Vergangenheit an. Die Stadt Burladingen scheint kein Interesse mehr daran zu haben, Touristen über die Vergangenheit aufzuklären und dem Namen Römerstraße Ehre zu machen im Gegensatz zu Hechingen -Stein Villa Rustical.

Geschichte:
Zusammen mit einer Reihe weiterer Kastelle auf der Alb (Donnstetten, Urspring, Heidenheim und Oberdorf/Ipf) bildete das Lager von Burladingen den sogenannten "Alblimes", die von der Donau vorgezogene Nordgrenze des römischen Reiches.

Nach der Entdeckung 1912 fand die erste wissenschaftliche Grabung statt.
Das zum Kastell gehörende Lagerdorf "Vicus" befand sich in Richtung Burladingen
und wurde 1984-1986 vom Landesdenkmalamt im Bereich der neuen Straße (andere Straßenseite) ausgegraben.

Anmerkung: Warum die Stadt Burladingen dieses historische Gut nicht als Tourismusmagnet wie Hechingen_Stein benutzt ist bis heute unklar.

Bislang konnten eine Holzbau- und eine Steinbauphase differenziert werden.
Das Holzkastell entstand in flavischer Zeit vermutlich um das Jahr 80 n. Chr., hatte einen quadratischen Umriss von 137 Metern Seitenlänge und nahm somit eine Fläche von knapp 1,9 Hektar ein.
Umgeben war es von zwei Spitzgräben. Die Wehrmauer selbst bestand aus einer Holz-Erde-Konstruktion. Jeweils zwei Flankentürme an den vier Toren konnten nachgewiesen werden, nicht hingegen die Existenz von Eck- und Zwischentürmen.

Um das Jahr 90 wurde das Kastell teilweise in Stein ausgebaut und geringfügig auf eine Seitenlänge von 140 Metern, entsprechend 1,96 Hektar, vergrößert. Hierbei wurde der Doppelgraben durch einen einfachen Graben ersetzt.
Von den Innenbauten sind die Principia (Stabsgebäude) und einige Mannschaftsbaracken, die bereits in der Holzbauphase bestanden und keinen Steinausbau erfuhren, eindeutig identifiziert worden.
Weitere Gebäude wurden angeschnitten, können aber nicht mit Sicherheit bestimmten Funktionen zugewiesen werden.
Aufgrund des Vergleiches mit Kastellen gleichen Bautyps und gleicher Zeitstellung können bei den unsicheren Befunden aber das Praetorium (Kommandantenwohnhaus) sowie – mit Abstrichen – ein Horreum (Getreidespeicher) und das Valetudinarium (Lazarett) als möglich angenommen werden.
Das Kastell war mit seiner Prätorialfront nach Nordwesten hin ausgerichtet, wo auch heute noch eine Straßen- und eine Bahntrasse die natürliche Senke als Pass nutzen.
Die Überwachung dieses Passes sowie der sich im Vicusbereich kreuzenden Straßenverbindungen dürfte zu den Obliegenheiten der Besatzung gehört haben.
Hier zweigte von der über den Pass führenden, vom Kastell Sulz über Lautlingen hierhin und weiter über das Kastell Gomadingen letztlich bis Oberdorf/Ipf verlaufenden Alblimesstraße eine Verbindung nach Süden zum Kastell Ennetach ab.
Eine weitere Verbindung durch das Killertal zur Arae Flaviae (Rottweil) gilt als wahrscheinlich, konnte aber bislang ebenso wenig archäologisch nachgewiesen werden wie ein möglicher Limesübergang.
Aufgrund der Größe des Kastells kann eine Kohorte, eine Infanterieeinheit von rund 500 Mann Stärke, als Besatzung angenommen werden.
Weitere Einzelheiten über die Garnison sind nicht bekannt.
Sein Ende dürfte das Kastell ausweislich einer mächtigen Brandschicht in trajanischer Zeit gefunden haben, ob durch ein lokales Schadensfeuer oder ein historisches Ereignis, ist bislang ungeklärt.

Quelle: Wikipedia: Kastell Burladingen Wiki .

Europäische Wasserscheide:
Hier befindet sich zudem der höchste Punkt im Tal.
Richtung Hechingen das Killertal mit dem Fluss Starzel der im Neckar mündet

und Richtung Gammertingen das Fehlatal mit dem Fluss Fehla welcher in der Lauchert mündet.
Allem Anschein nach wussten die alten Römer diesen strategischen Punkt (Pass) (736m) zu nutzen.
Quelle: Wikipedia: Kastell Burladingen Römerstraße .

free counters

Additional Hints (Decrypt)

bora, vz Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)