Severgall - Bauern, Händler und
Soldaten
Erhöhtes, kleines Plateau über dem Rheintal. Die ältesten Funde
weisen darauf hin, dass der Ort bereits in der Jungsteinzeit
besiedelt war.
Schöne Aussicht in Cachenähe.
Der Cache kann ohne
Kletterei, völlig gefahrlos gefunden werden.
Lage und Geschichte
Das geschützte Plateau «Severgall» von ca. 35 * 80 m liegt knapp
200 m über dem Rheintal und bietet einen guten Überblick über die
Talverzweigung bei Sargans. Das Rheintal ist der Hauptzubringer zu
den Bündner Pässen und nach Italien. Handel und Verkehr waren seit
der Jungsteinzeit wichtig für die ansässige Bevölkerung.
Der Flurname «Burg» liess bereits um 1850 die ersten
Archäologie-Pioniere Ausgrabungen vornehmen. Joseph Zimmermann von
Mels und Paul Immler von St. Gallen bargen und sammelten zahlreiche
Funde. Jene, welche ans Historische Museum St. Gallen übergeben
wurden, sind heute noch vorhanden. 1933 führte Adolf Hild die
bislang einzige reguläre Ausgrabung durch. Die Forschungen Hilds
zeigten, dass auf Severgall schon während der Jungsteinzeit (4.
Jahrtausend v. Chr.) gesiedelt wurde. Danach ist er in der Bronze-
und Eisenzeit, in der römischen Epoche und bis ins Mittelalter als
Siedlungspunkt nachgewiesen. Fundstellen wie der Ochsenberg
(Wartau), der St. Georgenberg (Berschis) oder die Gräpplang (Flums)
zeigen eine vergleichbare bedeutende
Siedlungsgeschichte.
Ein sicherer Ort
Zwei Funde aus dem 3./2. Jahrhundert v. Chr. belegen die engen
Kontakte der damaligen Bewohner zum Tessin: Eine Gewandschliesse
(Fibel), deren Fuss einen menschlichen Kopf mit Helm zeigt, und ein
Bronzekämmchen gehören zur Frauentracht im Tessin und in
Norditalien. Lebte damals auf dem Severgall eine Tessinerin, welche
zur Sicherung der Handelsverbindungen ins Rheintal eingeheiratet
hatte? Aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. stammen eine Hellebardenaxt
sowie ein Schildbeschlag. Die Streitaxt war Teil der typischen
Bewaffnung der einheimischen Bevölkerung vor der römischen
Eroberung 15 v. Chr. Der geschützte und aussichtsreiche Severgall
wurde auch vom römischen Militär als Posten aufgesucht, besonders
in den unruhigen Zeiten des 3. und 4. Jahrhunderts n.
Chr.
Herrenhof im Mittelalter
Die früheste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1306. 1324
wurde der Hof Severgall vom Kloster Pfäfers gekauft. Er bildete den
Grundstock eines Lehens. Waffen, Ofenkacheln und ein Schreibmesser
weisen auf einen gehobenen Lebensstandard der Bewohner hin. Eine
eigentliche Burg stand aber nie auf dem Severgall.
Zum
Cache:
Um die Dose zu finden, musst du dich zum
„Informationszentrum“ (Koordinaten des Listings)
begeben und die folgenden Antworten finden:
Anzahl senkrechte
Metallstützen, welche die Infotafeln tragen.
A =
Anzahl Verbindungen, welche die Tafeln an diesen Stützen
halten.
BC =
Anzahl Infotafeln aus Metall.
D =
Zur Überprüfung: Quersumme von A,B,C,D auf 1
Stelle reduziert = 8
Setze die Werte für A,B,C,D unten ein und du kannst den Cache
finden.
N 47° 01. (D-C), (B+2*C), (D+C)'
E 9° 27. (A+2*C), ( D+2*A), (D)'
Viel Spass - Swiss Jim
Hawkins